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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2018
(Original: 1998)
Verlag: Noris Spiele
Autor: Peter Neugebauer
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Zocken
...

No risk, no fun?
Mit viel Glück würfelt ihr euch bei diesem Spiel zu Punkten - und wenn ihr dann auch noch eure Chips geschickt einsetzt, habt ihr den Sieg schon vor Augen!
 
 
Das Spieltableau wird in die Tischmitte gelegt. Jeder Mitspieler erhält einen gelben Chip. Außerdem werden die sieben farbigen Würfel bereitgelegt. Der aktive Spieler beginnt und würfelt einen belieben Würfel. Diesen muss er nun auf dem Spieltableau einsetzen. Dann folgen der zweite und der dritte Würfel nach dem gleichen Schema.

Beim Einsetzen gelten folgende Regeln: Die Würfel müssen entweder eine auf- oder absteigende Reihenfolge der Augenzahlen haben. Ein einmal gesetzter Würfel muss an der Stelle bleiben. Würfel nebeneinander dürfen die gleiche Augenzahl haben oder auch Zahlenlücken aufweisen.



Hat der aktive Spieler nun seine ersten drei Würfel eingesetzt, sind die anderen Spieler an der Reihe. Diese müssen nun wetten, ob der Spieler mehr als 50 Punkte erreicht. Sind sie der Meinung, er schafft das, setzen sie ihren gelben Chip aufs Spielertableau und markieren damit, dass sie auf den Spieler wetten. Sind sie der Meinung, der Spieler schafft es nicht, machen sie einfach nichts. Haben sich alle Spieler entschieden, darf der aktive Spieler weitermachen. Wieder wird nacheinander jeweils ein Würfel gewürfelt, eingesetzt und dann der nächste. Sollte es dem aktiven Spieler nicht möglich sein, einen Würfel zu setzen, weil er damit z.B. die Reihenfolge auf- oder abwärts nicht mehr einhalten kann, muss er den Würfel unten auf das "RAUS!-Feld" legen (kleiner hellgrüner Bereich).



Hat nun der aktive Spieler alle sieben Würfel gesetzt, erfolgt die Wertung. Wurden alle Würfel in der Leiste eingesetzt, bekommt der Spieler 50 Punkte, muss jedoch jeweils zehn Punkte abziehen, wenn sich ein Würfel auf den äußeren grauen Feldern befindet (ohne Farbpunkt). Konnte der Spieler nicht alle Würfel einsetzen, und mindestens ein Würfel liegt auf dem "RAUS!-Feld", verfallen die 50 Plus-, aber auch die ggf. 10 oder 20 Minuspunkte (für die Würfel am Rand). Jeder Würfel der sich dann auf dem "RAUS!-Feld" befindet, kostet den Spieler 20 Punkte.

Zusätzlich bekommt der aktive Spieler nun noch Plus-Punkte für jede Farbübereinstimmung (anhand einer Tabelle in der Anleitung). Zum Beispiel gibt es bei einer Übereinstimmung 10 Punkte, wenn der orangefarbene Würfel auf dem orange markierten Feld liegt, bei zwei Übereinstimmungen sind es schon 30 Punkte und bei drei Würfeln 60 Punkte. Sollten alle sieben Farben übereinstimmen, so gibt es dafür 280 Punkte.



Die anderen Mitspieler können auch Punkte erhalten, aber nur, wenn sie gewettet haben. Sollte der aktive Spieler über 50 Punkte erreicht haben, erhalten sie die Hälfte der erreichten Punkte. Wenn der aktive Spieler aber nur 50 oder weniger Punkte erzielt hat, werden den Mitspielern, die gewettet haben, 20 Punkte abgezogen.

Das Spiel endet, wenn jeder Spieler dreimal aktiver Spieler war. Es gewinnt derjenige mit den meisten Punkten. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
ab und an mal spannend
geringer Preis
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sehr glückslastig
viel Rechnerei
je nach Spielerzahl lange Wartezeiten
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "Zocken" ist ein einfaches Würfelspiel - die Regeln sind schnell erklärt. Leider ist das Spiel nicht ebenso schnell gespielt. Die Wartezeit, während andere Spieler die aktiven Spieler sind (insbesondere in Vollbesetzung ist sie viel zu lang), und wenige Möglichkeiten, sich zwischendurch aktiv einzubringen,  haben mir bei diesem Spiel leider nicht gefallen. Wenn man nicht selber am Zug ist, beschränkt sich die eigene Aktion auf die Überlegung, ob man die Wette eingeht, dass der aktive Spieler 50 Punkte holt. Das ist eine ziemlich banale Entscheidung und noch dazu ist sie völlig glücksabhängig, wie auch der Rest des Spiels.

Mit "Zocken" hat das Spiel eher wenig zu tun - schließlich hat man keine großen Möglichkeiten, etwas zu beeinflussen. Als aktiver Spieler entscheidet man also nur beim Einsetzen der Würfel, wo man sie ablegt. Ja, man kann auf eine Farbübereinstimmung "zocken", auch wenn die Würfelzahl einem bei klarem Verstand sagt, dass das wenig Sinn macht, aber mehr ist es dann auch nicht. Für einen selbst kann das manchmal ja durchaus kurzfristig spannend sein, und wenn man nur zu zweit oder dritt spielt, fällt die Downtime auch weniger auf, sodass das Spiel dann noch als ein guter Durchschnitt bezeichnet werden kann.  Zu viert wird es bereits grenzwertig, aber zu fünft oder sechst ist es dann doch recht langweilig, weil man die meiste Zeit nur zuschaut und wartet... und wartet... Hinzu kommt dann auch noch eine überladene Wertung, mit vielen "Wenn das passiert, dann..." und "Wenn das nicht, dann auch das nicht..."-Regeln, was gar nicht so recht zu dieser simplen Spielidee passen will.

Die Aufmachung und das Material selber sind gut und ausreichend und für ein kleines Spiel wie dieses schon passend. Leider verbessert das aber das Spiel selber nicht. Natürlich gibt es auch nach meinen Erfahrungen (hauptsächlich Wenig-)Spieler, die diesem Spiel mehr abgewinnen können als ich, deswegen möchte ich dem Spiel auch nicht noch weniger Kultpunkte geben. Für mich aber - und vor allem im Vergleich mit den vielen Würfelspielen, die es bereits auf dem Markt gibt - ist es ein Spiel, das ich mir selber nicht kaufen würde. Zu zweit oder dritt zwischendurch mal okay (5 Punkte), mit mehr Spielern aber nicht. Und ein Dauerbrenner ist es für mich dann leider eben auch nicht.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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