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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr: 2001
Verlag: alea  ..i..
Autoren: Richard Borg, Mike Fitzgerald
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 45-60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

  Wyatt Earp
 
Das Rommé des Wilden Westens
Als Gesetzeshüter haben Sie 7 Banditen dingfest zu machen, um deren Kopfgeld zu kassieren - denn nur ein reicher Sheriff ist ein guter Sheriff...
 

     

So funktioniert's: 
Ein Spiel verläuft über mehrere Runden. Zu Beginn jeder Runde werden 1.000$ auf jeden der "Steckbriefe" gelegt. Der Kartenstapel wird gemischt. Jeder Spieler erhält 10 Karten, eine Karte wird offen neben den Nachziehstapel gelegt, sie bildet den Ablagestapel.


Sieben Outlaws gilt es zu fassen.
   
Drei ausgespielte Outlaw-Karten erhöhen das Kopfgeld von "Billy the Kid" auf 2000 Dollar.
   


Die Spieler sind reihum am Zug. Ist man an der Reihe, so hat man die Wahl, ob man die oberste Karte vom Ablagestapel oder zwei verdeckte Karten vom Nachziehstapel ziehen möchte. Anschließend können Karten ausgespielt werden. Am Ende des Zuges muss jedoch immer eine Karte von der Hand auf den Ablagestapel gelegt werden.

 

Beim Ausspielen unterscheidet man zwischen zwei Kartentypen:

- "Outlaw"-Karten: Bei diesen Karten gibt es sieben unterschiedliche Farben, die den 7 Banditen auf den Steckbriefen entsprechen. Die Karten haben immer den Wert "2". Will man Outlaw-Karten einer Farbe, von der in dieser Runde noch niemand Karten ausgespielt hat, auslegen, so müssen immer 3 Karten auf einmal ausgelegt werden.

 

Hat ein Spieler ein solches Dreier-Set ausgespielt, so können im weiteren Verlauf der Runde alle anderen Spieler auch weniger Karten dieser Farbe ausspielen. Ausgespielte Karten legen die Spieler immer vor sich ab. Immer, wenn mehre Outlaw-Karten einer Farbe zusammen ausgespielt werden, erhöht sich das Kopfgeld des entsprechenden Banditen. Auf den Steckbrief werden so viele 1.000$-Scheine gelegt, wie es der Anzahl der ausgespielten Karten minus 1 entspricht.

 

- "Sheriff"-Karten: Von diesen Karten kann ein Spieler pro Zug immer nur eine Karte ausspielen. Sheriff-Karten haben verschiedene Einflüsse auf das Spiel; so kann man mit ihnen beispielsweise Karten nachziehen, das Kopfgeld eines Banditen erhöhen oder Karten vom Tisch stehlen.

 


Abrechnung: Auf "Sundance Kid" liegen 4.000$. Der untere Spieler hat die meisten Punkte ausliegen und erhält 2.000$.
   
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Eine Runde endet, wenn entweder ein Spieler am Ende seines Zuges seine letzte Handkarte auf den Ablagestapel wirft, oder wenn der Nachziehstapel zum zweiten Mal aufgebraucht ist (beim ersten Mal wird der Ablagestapel gemischt und als neuer Nachziehstapel verwendet).

 

Nun werden die Steckbriefe nacheinander gewertet. Bei jedem Steckbrief addiert jeder Spieler die Punktewerte der Karten, die er zu diesem Steckbrief ausgespielt hat. Haben alle Spieler zusammen weniger als 8 Punkte ausliegen, so wird der Steckbrief in dieser Runde nicht gewertet und das Kopfgeld bleibt für die nächste Runde liegen.

 

Liegen jedoch mehr als 8 Punkte aus, so wird das Kopfgeld wie folgt verteilt: Hat ein Spieler mindestens 5 Punkte mehr als jeder andere Spieler, so erhält er das gesamte Geld. Ist dies jedoch nicht der Fall, so wird das Geld reihum an alle beteiligten Spieler (also der mit den meisten Punkten und alle anderen, die maximal 4 Punkte weniger ausliegen haben) verteilt, wobei bei Spieler mit den meisten Punkten zu Beginn 1.000$ mehr bekommt.

 

Wurden alle Steckbriefe gewertet, so zählt jeder Spieler sein Geld. Besitzt ein Spieler mindestens 25.000$, so ist das Spiel beendet und es gewinnt der reichste Spieler. Ist dies noch nicht der Fall, wird eine weitere Runde gespielt.  [cg]
 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
Spielatmosphäre
netter Ablauf
ENDE
  MINUS:
MINUS:
abgewandeltes "Rommé"
   mit aufgesetztem Thema
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Chris:  Wie in der Überschrift bereits erwähnt, ist "Wyatt Earp" im Grunde genommen eine Rommé-Variante mit aufgesetztem Thema. Das Thema ist zwar für das Spielprinzip nicht notwendig, wurde aber nett ausgesucht und lässt nicht zuletzt durch das Material (wie z.B. Infotext auf den Steckbriefen und allgemeines Kartendesign) durchaus Atmosphäre aufkommen.

Ein spielerisches Highlight ist "Wyatt Earp", gerade im Vergleich zu vielen anderen alea-Titeln, nicht unbedingt, aber trotzdem landet es bei uns immer wieder einmal auf dem Tisch. Mit gerade noch 7 Punkten ein gutes Kartenspiel.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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