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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: HABA
Autoren:
Stefan Kloß,
Anna Oppolzer
Illustration:
Julia Bierkandt
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter:
ab 5 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Wunderkessel
...
Ein (Wunder-)Kessel Buntes
Oh weia, die vier kleinen Zauberlehrlinge sind ganz schön im Prüfungsstress! Sie schwingen die Zauberstäbe in heller Aufregung, denn heute ist ihr großer Tag: Vor der großen Zauberprüfung auf dem verwunschenen Berg sind sie rund um den magischen Wunderkessel versammelt, doch beim Brauen der Zaubertränke ist Vorsicht geboten: Wird der Kessel durcheinander gerührt, verändert sich auch die Farbe der dringend benötigten Zutaten. Wer kann sich noch daran erinnern, wo sie sich alle befinden?
 
 
Ganz ohne Hokuspokus und Abrakadabra wird zunächst der Boden der Spielschachtel zum magischen Kessel umfunktioniert. Eine Drehscheibe sowie mehrere Trennwände, ein Zwischenboden und zwei Spielpläne (einer davon durchsichtig) werden so eingesetzt, dass ganz oben in die Mitte ein griffiger Holzstift in die Aussparung passt. Auf der Oberseite sind nun immer fünf unterschiedliche Zutaten für den Zaubertrank zu sehen, die jeweils mit vier Farben hinterlegt sind.



Dadurch ergeben sich zwanzig unterschiedliche Kombinationen, die abseits des Wunderkessels auch als verdeckte Plättchen auf dem Tisch liegen. In jede Ecke des Wunderkessels werden die Zaubertrankvorräte in Rot, Blau, Gelb und Violett gelegt. Zu guter Letzt entscheidet sich jeder Spieler für einen Zauberlehrling in der Farbe seiner Wahl und erhält drei Münzen, die er verdeckt vor sich ablegt. Für den Fall, dass ein Spieler seine Farbe vergessen sollte, werden noch passende Spielmarker verteilt. Das Spiel beginnt!



Der Startspieler setzt seine Figur auf die erste Säule am Schachtelrand und schaut sich an, welche Zutat in welcher Farbe gesucht wird – zum Beispiel die rote Fischgräte, der gelbe Edelstein oder die violetten Pilze. Nun wird ein Plättchen auf dem Tisch aufgedeckt. Es zeigt das richtige Symbol in der gesuchten Farbe? Herzlichen Glückwunsch! Jetzt darf der Spieler um drei Spielfelder weiterziehen und eine Münze aufdecken, ehe der nächste Spieler an der Reihe ist. Hat dieser nicht ganz so viel Glück, findet aber dennoch entweder die richtige Farbe oder das richtige Symbol, dürfen immerhin eine Säule bzw. zwei Säulen übersprungen werden.



Hat ein Zauberlehrling den Wunderkessel einmal umrundet, wird der Zaubertrank mittels Holzstift im Uhrzeigersinn buchstäblich umgerührt, wodurch alle Zutaten wie von Zauberhand ihre Farbe ändern. Aus roten Fischgräten werden also zum Beispiel plötzlich gelbe und aus violetten Würmern blaue. Wo waren die denn noch gleich? Sowohl für das Umrunden des Wunderkessels als auch für das Sammeln von drei Münzen winkt eine begehrte Zutat für den Zaubertrank.

Die Partie endet sofort, sobald es einem Spieler gelingt, entweder drei Zaubertränke gleicher Farbe oder drei Zaubertränke in unterschiedlichen Farben zu ergattern. [ck]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schneller Spielaufbau
hochwertige Materialien
cleverer Drehmechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Im Kern eben doch nur ein
   weiteres Memo-Laufspiel
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
.NEU!.
   
Christoph: Meine erster Gedanke beim Aufbauen des Wunderkessels: "Schon wieder ein Memo-Spiel?" - Doch Kinder lieben bekanntlich Spiele dieser Art. Diese Beliebtheit liegt vermutlich schlicht daran, dass Kinder uns Erwachsenen mindestens zwei Nasenlängen voraus sind, wenn es um das Merken von Gegenständen geht. So ist es auch bei "Wunderkessel": Im neuesten Werk von Anna Oppolzer und Stefan Kloß (bekannt u. a. durch "Grizzly") können kleine Nachwuchszauberer ab fünf Jahren ihren Eltern beweisen, dass ihnen so schnell niemand etwas vormacht.

Die Spielmechanik mit dem rotierenden Spielplan erfindet den Kessel… pardon, das Rad zwar nicht unbedingt neu, passt aber hervorragend zum Setting. Auch ansonsten ist die Aufmachung in gewohnter HABA-Manier liebevoll und durchdacht. Die Plättchen sind aus dickem Karton gefertigt, wodurch sie auch einen längeren Einsatz (oder die ersten Kauversuche der jüngeren Geschwister) unbeschadet überstehen. Gleiches gilt für die hübschen Spielfiguren aus Holz und die gut bebilderte Anleitung.

Etwas ältere Spieler können dabei sogar ein bisschen Taktik ins Spiel bringen, indem sie zum Beispiel gezielt ein Plättchen der falschen Farbe (aber mit dem richtigen Symbol) aufdecken, falls sie sich beim Aufdecken der gesuchten Brauzutat nicht ganz sicher sind. So dürfen sie immerhin zwei Felder vorrücken, anstatt ganz leer auszugehen.

Mir hat besonders gut gefallen, dass "Wunderkessel" in weniger als einer Minute spielbereit und ebenso schnell wieder verstaut ist, denn der Kessel muss nach einer Partie nicht wieder vollständig in seine Einzelteile zerlegt werden. Das kommt auch der Haltbarkeit der Spielmaterialien zugute.

Alles in allem ist "Wunderkessel" solide, routinierte Familienunterhaltung mit einem gewitzten Spielplan, aber mit Abzügen in puncto Originalität. Wer sich an Memo-Spielen mittlerweile sattgespielt hat, wird mit dem Brauen von Zaubertränken nicht unbedingt wieder hungrig auf dieses Spielgenre werden. Für alle anderen gibt es jedoch gute 7 Kultpunkte!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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