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Genre: Würfel, Glück
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autoren: Inka Brand und Markus Brand
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

  Würfel-Ligretto
 
Organisiertes Chaos
24 farbige Würfel, 24 passende Felder: Und jeder will der Erste sein. Auch ohne Karten büßt "Ligretto" nichts an Hektik ein. Eher im Gegenteil!
 


     

Das bekannte sympathische Hektikspiel "Ligretto" (> Test) ist bereits zu einem Klassiker unter den schnellen unkomplizierten Kartenspielen geworden. Nun gibt es eine neue Version - diesmal mit Würfeln.


Die 24 Farbwürfel werden gleichmäßig in die Würfelbecher der teilnehmenden Spieler verteilt.
   
Die Felder auf der Spieltafel, die noch nicht belegt sind, können mit den entsprechenden Würfeln bedacht werden.
   

So funktioniert's: 
Das Spieltableau zeigt 4 Farbspalten - rot, gelb, grün und blau. In jeder Farbspalte gibt es 6 Felder (je 1 Feld pro Würfelauge von 1 bis 6). 24 Würfel liegen dem Spiel bei - ebenfalls jeweils 6 in einer Farbe. Diese Würfel sollen nun - nach den erwürfelten passenden Augenzahlen - auf die jeweiligen Felder platziert werden. Das Besondere: Alle Spieler versuchen dies gleichzeitig!

Jeder Spieler nimmt zunächst seine beliebig gezogenen Farbwürfel in seinen Würfelbecher. Die Anzahl der Würfel richtet sich nach der Anzahl der Mitspieler. Die 24 Würfel werden dabei immer gleichmäßig unter den Spielern verteilt; d.h. bei 2 Spielern erhält jeder Teilnehmer 12, bei 3 Spielern dementsprechend 8 und bei 4 Spielern dann nur noch 6 Würfel.


Wichtige Regel: Es darf in jeder Farbspalte nur "von oben nach unten" und OHNE Lücke angelegt werden; d.h. nach einer "1" muss eine "2" folgen. Eine "4" kann nicht gelegt werden, wenn die "3" bislang nicht abgedeckt ist etc.
   
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Alle Spieler würfeln nun gleichzeitig und legen ihre Würfel auf die passenden Felder des Spieltableaus. Dabei gilt: Wer ein Feld als Erster belegt, blockiert es für die anderen Spieler! Diese Farb-Augenzahl-Kombination ist aus dem Spiel! Damit es nicht zu leicht wird, lautet die entscheidende Regel: "Die Würfel dürfen nur in aufsteigender (!) Reihenfolge ausgelegt werden". Das heißt: In jeder Farbspalte muss zunächst die "1" bedient werden, dann die "2" usw. Eine "4" darf demnach nicht ausgelegt werden, solang nicht auch die Felder "1", "2" und "3" bereits belegt wurden. Wenn ein Spieler keine Würfel mehr anlegen kann bzw. anlegen mag, würfelt er neu.

Die Runde wird von dem Spieler gewonnen, der als Erster alle seine Würfel auf der Spieltafel unterbringen konnte. Dies signalisiert er mit dem Ausruf "Ligretto Stopp!". Der Spieler erhält für jeden Würfel, den seine Mitspieler nicht abgelegt haben, einen Pluspunkt. Die Mitspieler erhalten für jeden eigenen noch vorhandenen Würfel einen Minuspunkt. Punkte müssen von den Teilnehmern eigenständig festgehalten werden; ein Wertungsblock oder Punktechips liegen nicht bei.

Gespielt wird über mehrere Runden (Teilnehmerzahl multipliziert mit 3). Wer danach die meisten Punkte auf seinem Konto hat, gewinnt.  [ih]
 
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 ERKLÄRVIDEO
   
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnelles "Absacker"- oder
   "Zwischendurch"-Spiel
rasanter Ablauf
unkompliziert
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Hektik kann mitunter nerven
fehlende Kommunikation
"Mogeln" ist jederzeit möglich
enge Becher, kleines Tableau
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Ligretto" war und ist auch heute noch das programmierte Chaos - ja, die enorme Hektik ist sogar Konzept dieses Spieles. Große Spielstrategien: Fehlanzeige. Glück und Schnelligkeit sind auch bei "Würfel-Ligretto" die gefragten Voraussetzungen für einen Sieg.

Einzige Entscheidung bei den Spielzügen ist die Frage: Auf Würfel der Mitspieler warten oder lieber wieder schnell neu würfeln? Was beim Kartenspiel noch halbwegs fair abläuft, gestaltet sich beim Würfeln als problematischer: Schließlich ist ein Kartenwert nicht abänderbar.

Da sich jeder Spieler nur auf seine eigenen Spielzüge konzentriert, kann ein Würfel beim Ablegen aber mal - ohne groß Aufsehen zu erregen - von einem Spieler auf eine passende Seite verdreht werden (auch unabsichtlich kann dies passieren, wenn man in der Hektik an einen Würfel stößt). Auf faire Mitspieler ist mal also absolut angewiesen!

Das Spieltableau ist zudem für 4 Spielerhände etwas eng geraten, was auch für die Würfelbecher gilt, die ab und an gern mal 2 oder 3 Würfel "verschlucken", die sich darin verkeilen. Die Entscheidung, wer einen Würfel zuerst abgelegt hat, ist nicht immer eindeutig zu fällen, wenn 2 oder mehr Spieler wirklich gleichzeitig ein Feld anpeilen.

Viele kleine Kritikpunkte, die bei einem rasanten Spiel dieser Art jedoch für den Spielreiz gar nicht einmal so sehr ins Gewicht fallen. Denn wie gesagt: Das Chaos ist gewünscht! Wer lieber überlegt oder kommunikativ spielt, ist hier falsch.

Als Einstiegs-, Absacker- oder Zwischendurchspiel, welches ohne lange Erklärungen auskommt und generationsübergreifend funktioniert, ist "Würfel-Ligretto" aber dennoch, vor allem für Wenig- und Gelegenheitsspieler, ein netter rasanter Spaß; einen ganzen Abend wird es jedoch sicher nicht füllen. (> Video)

 

 
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