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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: NSV
Autoren: Andreas Spies, Reinhard Staupe
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Würfelland
...
Noch mal Farben würfeln!
Farben würfeln, auf Nummer Sicherheit gehen oder Mut beweisen, Felder ankreuzen, Sterne sammeln, Farben komplettieren - und hoffentlich gewinnen!
 
 
Jeder Spieler erhält ein Spieltableau und einen abwaschbaren Stift. Die Spielertableaus sind unterschiedlich aufgebaut, es gibt vier verschiedene, je doppelseitig bedruckt. Jedes Tableau zeigt am unteren Rand die Gewinnleiste an.



Das Spielfeld von jedem Spieler hat mittig eine weiße Wabe mit Kreuz. Von da ausgehend grenzen verschiedenfarbige Waben an. Es gibt zusammenhängende Wabenfelder. Ein Wabenfeld besteht aus mehreren Waben der gleichen Farbe. Dann gibt es noch die schwarzen Wabenfelder, diese sind "Mauern".



Der erste Spieler beginnt und würfelt mit allen 6 Farbwürfeln. Danach darf er sich für eine Farbe entscheiden, legt alle Würfel der entsprechenden Farbe zur Seite und kann nun entweder aufhören oder erneut würfeln. Würfelt er erneut, muss er danach wieder alle Würfel beiseite legen, die die ausgewählte Farbe anzeigen. Sollte keiner der Würfel die Farbe anzeigen, ist sein Spielzug beendet. Er darf noch eintragen - aber nicht weiter würfeln. Gab es neue Würfel, die er zur Seite legen konnte, so kann er sich wieder entscheiden, ob er erneut würfeln möchte oder aufhört.

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Wenn der Spieler sich dazu entscheidet aufzuhören oder aufhören muss, weil er seine gewählte Farbe nicht weiter gewürfelt hat, muss er nun seine rausgelegte Farbe auf sein Spielertableau eintragen. Am Anfang beginnt er immer angrenzend an dem weißen Feld mit Kreuz. Danach dürfen alle weiteren Kreuze so gesetzt werden, dass sie mindestens an ein Kreuz angrenzen. Der Spieler kann pro Würfelwurf aber nur die gewählte Farbe ankreuzen. Pro geworfenem Würfel in der entsprechenden Farbe wird nun eine Wabe gleicher Farbe angekreuzt. Sollten jedoch mehr Würfel in der Farbe da sein, als Waben in einem Wabenfeld der entsprechenden Farbe, so hat der Spieler überwürfelt und darf in dieser Runde gar keine Wabe ankreuzen. Es ist außerdem nicht erlaubt, zwei Wabenfelder (abgetrennte Farbbereiche) der gleichen Farbe gleichzeitig "offen" zu haben. Es muss also erst ein Wabenfeld komplett ausgefüllt sein, bevor ein neues der gleichen Farbe angefangen werden kann.



Die restlichen Mitspieler dürfen, wenn sie möchten und können, sich aus den übrig gebliebenen Würfeln eine Farbe aussuchen und nach dem gleichen Schema Waben auf dem eigenen Spielertableau ankreuzen. Auch hier ist zu beachten, dass diese an vorhergehende Kreuze angrenzen müssen. Dabei ist es egal, ob sich mehrere Spieler für die gleiche Farbe entscheiden. Es müssen aber wieder alle Würfel der gleichen Farbe für EIN Wabenfeld benutzt werden. Sollte dies nicht möglich sein, so können keine Kreuze gesetzt werden. Es ist auch nicht erlaubt, ein Wabenfeld abzuschließen und direkt ein neues in der gleichen Farbe anzufangen. Die Anzahl der Würfel einer Farbe müssen also immer gleich oder weniger sein als die offenen Waben des Wabenfeldes dieser Farbe.



Sollte ein Spieler einen Stern erreichen, bekommt er einen Extrazug. Sollten mehrere Spieler in einer Runde einen Stern erreichen wird nacheinander, im Uhrzeigersinn, ausgehend vom momentanen aktiven Spieler, gewürfelt. Zuerst kreuzen die Spieler zusätzlich in der Gewinnleiste den entsprechenden Stern an. So kann jeder Mitspieler bei sich selber und bei den anderen sehen, wie viele Sterne bereits erreicht wurden. Dann nimmt der Spieler sich fünf der sechs Würfel und darf genau einmal würfeln. Aus den Würfeln darf er sich eine Farbe aussuchen und diese eintragen. Die anderen Spieler dürfen bei einem solchen Bonuswurf nichts zusätzlich eintragen. Sollte dabei der nächste Stern erreicht werden, darf der Spieler direkt nochmal würfeln. Sind alle Extrazüge erledigt, geht es in der normalen Reihenfolge mit sechs Würfeln weiter.



Ein Spieler hat gewonnen, wenn er 9 Sterne erreicht hat und zusätzlich von einer Farbe alle Waben angekreuzt hat. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
einfaches Würfelspiel
abwaschbare Spieltafeln
Filzbezug des Schachteldeckels
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ähnelt sehr "Noch mal"
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: "Würfelland" - ein neues NSV-Würfelspiel! Ähnlich dem Schema, das bereits "Qwixx" oder "twentyone" verwendeten, würfelt imer ein Spieler, und alle dürfen etwas eintragen. Diese Art des Spielens finde ich grundsätzlich ganz gut. Keiner muss lange warten, bis er wieder dran ist, sondern jeder im Spielgeschehen. Nun gibt es ja nun schon einige solcher Würfelspiele und irgendwann wird es wohl nichts Neues mehr geben, dachte ich. Aber überrascht hat mich "Würfelland" dann doch, wobei ich ergänzen muss, dass ich zuvor noch nie "Noch mal" gespielt habe. Bei "Würfelland" kommt es diesmal nicht auf einen bestimmten Wert, auf eine bestimmte Zahl an, sondern nur auf die Farbe und die Anzahl der Farbwürfel. Jeder Spieler hat ein unterschiedliches Spielertableau. Und jeder würfelt natürlich anders. Wer schafft es trotzdem, seine Farben so auszuwählen und geschickt einzusetzen, dass er als erster fertig wird? "Würfelland" ist quasi ein Würfel-Wettlauf. Natürlich ist es stark vom Glück abhängig, welche Farben gewürfelt werden. Trotzdem: Ein bisschen Taktik und auch ein bisschen Zocken – kann ich nochmal würfeln oder besteht dann die Gefahr des "Überwürfelns" – ist auch enthalten.

"Würfelland" ist wirklich einfach und verständlich. Man kann es überall und fast mit jedem spielen – die Mitspieler sollten natürlich Würfelspiele mögen, sonst wird es eher schwierig... Für mich ein weiteres Würfelspiel, was in meiner Spielsammlung nicht mehr fehlen darf, da ich auch öfters mal mit Wenig- und Gelegenheitsspielern spiele.

Zurück zu "Noch mal"  (> Testbericht): Auch wenn ich "Noch mal" tatsächlich erst im Zuge meiner Rezension zu "Würfelland" das erste Mal gespielt habe, muss man feststellen, dass dieses Spiel, das bereits 2016 erschien, doch sehr ähnlich daher kommt. Auch da geht es genau wie in "Würfelland" darum, Farbfelder und Farbblöcke zu vervollständigen. Hier sind die Siegbedingungen allerdings anders, sodass es trotzdem ein anderes Spiel ist - aber eben nach dem ähnlichen Spielschema. Ich kann mir nicht vorstellen, beide Spiele zu benötigen. Da wäre mir dann doch die Abwechslung zu wenig. Aber ich möchte mich auch nicht festlegen, welches der beiden Spieler besser ist. Beide Spiele haben durchaus ihren eigenen Reiz.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 
     

Ingo: Der Verlag NSV glänzte in den letzten Jahren immer wieder mit neckischen Würfelspielen wie "Qwixx", "Qwinto" oder "Twenty One". Beim "Würfelland" fühle ich mich jedoch nicht nur optisch direkt an ein Spiel erinnert, das Ende 2016 bei Schmidt Spiele erschien: "Noch mal" (> Testbericht).

Das Spielprinzip ist ähnlich, jedoch gefällt mir "Noch mal" besser. Woran liegt das? Beim "Würfelland" habe ich weniger Entscheidungsfreiheiten. Einmal auf eine Farbe festgelegt, geht es nur noch darum, ob ich diese in möglichst effizienter Anzahl würfele. Das ist dann einfach pures Glück. Schade ist auch die Tatsache, dass ich keine neuen Farbgebiete identischer Farbe erschließen kann, solange ich ein Gebiet in einer bestimmten Farbe noch nicht abgeschlossen habe. Das schränkt schon ziemlich ein und führt oft dazu, dass ich nach dem "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen"-Prinzip Kreuz für Kreuz setze, was auf mich nicht sonderlich spannend wirkt. Während man bei "Noch mal" versuchen konnte, sich auszubreiten, um gezielt Spalten zu füllen, die viele Punkte bringen, geht es bei "Würfelland" nur um das Erreichen der Sternwaben (die zudem den Spielfluss durch Extrawürfe unterbrechen) sowie um das Komplettieren einer Farbe. Eine Punktwertung gibt es nicht.

Alles in allem ist mir das leider zu wenig, um "Noch mal" Konkurrenz machen zu können. Hätte es "Noch mal" noch nicht gegeben, hätte ich "Würfelland" vielleicht mehr abgewinnen können. Familien bzw. Wenigspieler werden sicher auch "Würfelland" mögen (daher bekommt es von mir auch für diese Zielgruppe durchschnittlich gute 5 Punkte) - wer jedoch "Noch mal" bereits besitzt, braucht in meinen Augen kein "Würfelland" mehr. Und wenn ich beide Spiele zur Auswahl hätte, würde ich immer zu "Noch mal" greifen. So erscheint "Würfelland" für mich persönlich leider einfach über ein Jahr zu spät.
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 
 

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