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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2009
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Roberto Fraga
Spieleranzahl: 1 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
(nach unserer Einschätzung
ab 5 Jahren möglich!)
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative  

leer
     
   
   
  Wo war's?
 
Ohren auf beim Drachenlauf! 
Ein Dieb hat den Drachenschatz geklaut! Schnell schwingt sich der Drache in die Lüfte und gibt den Kindern akustische Hinweise zum Fluchtweg!
 

     

Vom Drachenfelsen ertönen Geräusche! Diese beschreiben die aktuelle Position des Diebes. Allerdings gibt es zu jedem Geräusch mehrere passende Felder - hier ist Kombinieren angesagt!

 


Der Spielplan zeigt den verwunschenen Ort mit Dörfern, Wiesen und Flüssen.
   
In jedem Planquadrat befindet sich eine Spielszenerie, zu der...
   

 

So funktioniert's:

Nachdem die elektronische Spieleinheit ("Der Drachenfelsen") mit 3 handelsüblichen 1,5V AA/LR6-Batterien bestückt wurde, wird zunächst der Spielmodus ausgewählt.

 

Die Spieleinheit gibt nacheinander eine Folge von Geräuschen aus. Jedes Geräusch bezieht sich auf ein Feld des Spielplans. Die Abfolge zeigt den Fluchtweg des Diebes. Der Dieb zieht stets von einem Feld zu einem Nachbarfeld (niemals diagonal). Bei der "Hexe" springt er auf ein anderes Hexenfeld des Spielplans. Die Spieler müssen (elektronisch) würfeln und ihre Spielfiguren möglichst auf das Feld ziehen, auf dem sich der Dieb aktuell befindet - da dies meist nicht direkt möglich ist, sollte zumindest die Nähe zum Dieb gesucht werden.


Da jedes Geräusch zu mehreren Felder passt, muss aus der Abfolge der Geräusche geschlossen werden, an welcher Stelle sich der Dieb befindet. (Beispiel: Zunächst hören wir die Kirche. Diese befindet sich auf 3 Feldern, so dass wir noch nicht sagen können, wo sich der Dieb aufhält. Als nächstes Geräusch hören wir ein Karussell. Wir suchen also nun ein Karussell-Feld, das als Nachbarfeld die Kirche zeigt und ziehen in diese Richtung).

 


... ein passendes Geräusch vom Drachenfelsen ertönt. Die elektronische Spieleinheit besitzt zudem einen integrierten Würfelmechanismus
   
Am Schluss einer Runde wird die Position des Diebes enthüllt. Wer am nächsten dran steht, bekommt die Punkte.
   

 

Spielmodus 1: Kennenlernen der Geräusche. Durch jeweiliges Drücken der mittleren großen Taste werden nacheinander sämtliche verfügbaren Geräusche vorgespielt. Die Kinder können die dazugehörigen Felder auf dem Spielplan suchen (Beispiel: Hundegebell > Die Kinder suchen die Spielfelder, auf denen ein Hund zu sehen ist).  Dieser Modus dient nur zur Eingewöhnung.

 

Spielmodus 2: Im Anfängerspiel wird kooperativ, mit einer einzigen Spielfigur gespielt. Sobald die Taste gedrückt wird, ertönt ein Geräusch. Zudem zeigt der elektronische Würfel die Schrittweite an, die die Spieler mit der Spielfigur ziehen dürfen - dies können 1, 2, 3 oder 4 Schritte sein, allerdings stets ausschließlich waagrecht oder senkrecht, nie diagonal!  Es dürfen niemals überschüssige Schritte verfallen!

 

Leuchtet der Drachen auf, darf auf ein beliebiges Feld gesprungen werden.  Nach einer zufallsbestimmten Anzahl an Geräuschen wird die Endposition des Diebes angezeigt. Befindet sich die Spielfigur auf dem Feld, erhalten die Spieler einen "Drachentaler", andernfalls erhält der virtuelle Dieb den Taler. Wer als Erster 3 Taler sammeln konnte, gewinnt.

 

Spielmodus 3: Im fortgeschrittenen Spiel spielt jeder Spieler mit einer eigenen Figur. Die Geräusche kommen nun automatisch und sind nicht an das Drücken der Taste gebunden. Diese wird in diesem Modus ausschließlich zum Würfeln (wie in Modus 2) benötigt - in dieser Variante entsteht mehr Hektik, denn die Spieler müssen die fortlaufende Geräuschkulisse stets richtig analysieren und gleichzeitig ihre Figuren bewegen.

 


Lohn für die Verfolgungsjagd: Drachentaler.
   
Tipp:  Zu vielen Spielen präsentiert SPIELKULT.de kostenlose Erklärvideos!
   

 

Spielmodus 4: Im Expertenspiel besitzt jeder Spieler eine verdeckte Identität. Gezogen werden dürfen stets alle (!) Spielfiguren. Natürlich sollte man die eigene Figur am gewinnbringendsten positionieren. Ansonsten entspricht dieser Modus dem Modus 3.

 

Am Ende von Modus 3 oder 4 wird der Abstand der Spielfiguren zum Diebesfeld bestimmt. Steht ein Spieler als Einziger auf dem gesuchten Feld, erhält er 2 Taler; der Nächstnähere immerhin noch 1 Taler. Haben mehrere Spieler das gesuchte Feld erreicht, bekommen sie alle je 1 Taler. Hat keiner das gesuchte Feld erreicht, bekommt der Spieler bzw. die Spieler 1 Taler, der/die am nächsten zum gesuchten Feld steht/stehen. Wer als Erster 5 Drachentaler sammeln konnte, ist im Modus 3 oder 4 der Sieger. [ih]
 
leer
 ERKLÄRVIDEO
   
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
atmosphärisches und
   aufforderndes Material
trainiert die kindliche
   Auffassungsgabe
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Kombination des Fluchtweges
   auf Dauer zu einfach
Würfel bestimmt das Spielergebnis
zusätzliche Batterien erforderlich
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Wer war's" (> Test) wurde vor gut zwei Jahren ein echter Verkaufs-Hit für den Ravensburger Spieleverlag. Mit einem spannenden Konzept und innovativer Spieltechnik schlossen viele Kinder und Familien dieses Spiel in ihre Herzen. Gekrönt wurde der Erfolg mit der Auszeichnung "Kinderspiel des Jahres 2008". Was liegt also näher, einen würdigen Nachfolger auf den Markt zu bringen?

"Wo war's" kommt erneut mit einer elektronischen Spieleinheit und kindgerecht-aufforderndem Material auf den Spieltisch. Die Geräusche, die vom Drachenfelsen ertönen, faszinieren vor allem die kleineren Spieler - aber auch die Erwachsenen haben durchaus ihren Spaß an dieser märchenhaften Umsetzung.

Das eigentliche Spielprinzip besitzt leider nicht den gleichen Spannungsbogen wie der Vorgänger. Wurde bei "WER war's?" eine richtige Geschichte erzählt, besteht "WO war's" aus mehreren kurzen Spielrunden. Das schnelle Zuordnen der Geräusche zu passenden Feldern, bei zeitgleichem Bewegen der Spielfiguren, kann 7-jährige vor allem in Modus 3 und 4 anfangs überfordern. Zunächst sei zum Modus 2 geraten.

Nun lernen Kinder aber schnell - innerhalb kurzer Zeit verinnerlichen sie die Positionen der einzelnen Spielszenen. Das Kombinieren der Geräusche-Abfolge ist somit - nach einer gewissen Eingewöhnung - leicht zu meistern; der Aufenthaltsort des Diebes schnell erkannt, wenngleich sich der Fluchtweg in jeder Runde ändert. Dumm nur, dass einem dieses Wissen nichts nutzt, wenn einem das Würfelglück nicht hold ist.

Auch wenn das Spiel nicht die Spieltiefe und den grandiosen Langzeitspielreiz von "Wer war's?" erreicht, so hat die Zielgruppe (Kinder im Alter von ca. 6 bis 10 Jahren) dennoch Spaß an "Wo war's?". Kinder in diesem Alter verzeihen den fehlenden Einfluss (bedingt durchs Würfeln) eher als strategisch spielende Erwachsene. (> Video)

Achtung: Beim Verschenken unbedingt an den zusätzlichen Kauf der zwingend benötigten gängigen drei AA/LR6-1,5V-Batterien denken! Sie liegen dem Spiel nicht bei!! 
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi: "Wer war's?" (> Test) hat nun einen Bruder, könnte man sagen, wenn man die liebevolle Gestaltung des Spieles in Design und Aufbau betrachtet.  Thematisch spielt „Wo war's?“ wieder in der guten alten Ritterzeit, mit Ochsenkarren und Spielleuten, gemischt mit märchenhaften Details wie Hexen oder dem Drachen.

Der elektronische Drachenberg benötigt Batterien zum Spielen, die nach dem Kauf hinzugefügt werden müssen. Er fungiert als Spielleiter, Geräuschgenerator und Würfel. Ohne ihn ist das Spiel also wertlos. Die elektronische Geräuschwiedergabe hat sich gegenüber seinem Vorgänger ("Wer war´s?") weiter verbessert.

Im Spiel gibt es 3 Level, die jeweils andere Spielprioritäten setzen. Im Einsteiger-Level liegt die Priorität auf der Kooperation unter den Spielern, im "Spiel für Gewiefte" rückt der eigene Sieg in den Vordergrund und bei den "Experten" kommt ein Bluff-Faktor hinzu. Hier werden alle Figuren bewegt, ohne die eigene Farbe preiszugeben.

"Wo war´s?" ist eine gute Mischung aus Gedächtnis- und Konzentrationstraining, Gehörschule, Wimmelbildrätsel und Kooperationstraining. Alles in allem ein würdiger Nachfolger von "Wer war's?".

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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