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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktion / Geschick
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Winning Moves  ..i..
Autor: Ad Bruynzeel
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 20-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   
   
 
  Wobble
 
Einmal Rumkugeln, bitte!
Nacheinander müssen die Spieler versuchen, den Wobble-Ball in die Löcher zu versenken. Gar nicht so einfach, wenn die Spielfläche wackelt!
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler wählt eine Seite der Spielfläche und steckt die vier farbigen Markierungsstifte in beliebiger Reihenfolge in die Vertiefungen. Ziel ist es, den Wobble-Ball, der zunächst in der Spielfeldmitte platziert wird, in das Loch zu bugsieren, das von der Farbe umgeben ist, welche mit dem Markierungsstift übereinstimmt, der auf der eigenen Spielseitenhälfte ganz links steht.


Bis zu 4 Spieler versuchen nacheinander, die vier farbigen Löcher zu treffen.
   
Um die Spielfläche zu bewegen, dienen diese Scheiben als Gewichte.
   

Ist ein Spieler an der Reihe, wirft er den Würfel und darf dann, entsprechend der Augenzahl, Scheibengewichte auf den schwarzen Spielflächenrand legen. Die Position der Scheiben bzw. Anordnung ist dabei vollkommen dem Spieler überlassen. Durch das Gewicht dieser Scheiben neigt sich die wacklige Spielfläche schnell in eine bestimmte Richtung - und der Ball rollt in eine Ecke.

Die Spieler wechseln sich beim Würfeln und Belegen der Spielfläche ab, d.h. der Ball wird somit immer in andere Richtungen bewegt.

Der aktive Spieler hat zudem die Option, anstatt neue Scheiben zu ergänzen, bereits gelegte Scheiben mit einem kleinen Stab zu entfernen - dabei ist es egal, ob diese Scheiben von ihm selbst oder von einem anderen Spieler gelegt wurden. Jede entfernte Scheibe kostet ihn jedoch, genau wie jede neu platzierte, ein "Würfelauge". Sollten während eines Spielzuges Scheiben von der Spielfläche fallen, werden diese nicht wieder zurückgelegt.

Sobald es einem Spieler gelingt, den Ball in das vorgegebene Loch zu lenken, ohne dabei die Spielfläche mit den Händen berührt zu haben, darf er den ersten eigenen Markierungsstift entfernen und nun das Loch anvisieren, welches vom zweiten Markierungsstift vorgegeben wird. Es gewinnt derjenige, der als Erster alle 4 Löcher getroffen hat.


Statt neue Scheiben hinzuzulegen, können auch bereits gelegte Scheiben mit dem Stab entfernt werden.
   
In der Variante kann ein Spieler, wenn er eine "1" würfelt, einen solchen Kegel einsetzen.
   

In der Variante kommt eine neue Regel hinzu. Wird eine "1" gewürfelt, so erhält der Spieler einen Kegel in den Vorrat, den er dann beliebig einsetzen darf. Dieser Kegel ist schwerer als die Scheiben und kann die Spielfläche schneller zum Kippen bringen. [ih]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
neuartige Spielidee
generationsübergreifend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
stark glückabhängig
nicht gut verstaubar
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Heute schon gewobbelt? Dieses Aktionsspiel hat eine schöne Grundidee und macht auch optisch etwas her. Da kann man dann zur Not auch verzeihen, dass die Spielfläche, einmal zusammengesetzt, eigentlich nicht wieder auseinander genommen werden soll, um der Gefahr zu entgehen, diese aus Versehen zu zerbrechen. Leider passt das Spielbrett dann nicht mehr in die Verpackung....

Wichtiger ist der Spielablauf: Zunächst einmal macht "Wobble"  grundlegend Spaß. Das Spiel funktioniert generationsübergreifend und entwickelt durchaus spannende Momente, wenn man, mit viel Geschick, versuchen möchte, die weiße Kugel in einem Loch zu versenken.

Leider hat das Spiel ein entscheidendes Manko - und das ist der Würfel. Ja, hätte man doch lieber unterschiedlich schwere Gewichte beigelegt - dann wäre "Wobble" ein echtes Top-Spiel geworden! Stattdessen bestimmt oftmals das Glück den Spielausgang.

Da kann man noch so strategisch und taktisch klug Spielscheiben am Spielfeldrand platzieren bzw. entfernen - wenn man nur eine "2" würfelt, hat man nun einmal naturgemäß definitiv weniger Chancen, die Spielfläche in die gewünschte Richtung kippen zu lassen, als bei einer "6". Vor allem, wenn alle Spieler auch noch auf verschiedene Löcher spielen, kann eine Partie so schon einmal zu einem etwas langwierigen Unterfangen werden.

Man sollte sich also von dem Gedanken lösen, ernsthaft strategisch vorgehen zu können. Eher muss man auf Fortuna hoffen und dann im richtigen Moment das nötige Fingerspitzengefühl besitzen. "Wobble" ist deswegen nicht schlecht, nein, ich finde es trotzdem durchaus nett. Wer allerdings gehofft hat, mit physikalischen Berechnungen die Kugel beeinflussen zu können, der wird wohl eher enttäuscht.

"Wobble" eignet sich damit gut für Wenig- oder Gelegenheitsspieler, die zum Beispiel in der Familie, unter dem Weihnachtsbaum, ein nettes Spiel auf den Tisch bringen möchten, bei dem niemand großartig nachdenken muss, das aber dennoch für Spaß sorgen kann - zumindest, wenn einem das Glück hold ist! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Gabi: Man erinnere sich einmal an die Kinderzeiten und das Wippen auf dem Spielplatz. Und nun also Wipple, äh "Wobble"... Für vier Personen braucht man vier Seiten und eine bewegliche Grundfläche, die sich hier als Halbkugel entpuppt. Dazu noch vier verschiedenfarbige Ziele, vier unterschiedliche Aufträge und eine Kugel. Die kleinen Gewichte kippen die Grundfläche und den darauf befindlichen Ball dann in das gewünschte Loch. Na gut, jedenfalls ist das so angedacht - wenn da nicht kleine Probleme im Weg stünden.

So spielt der Gegenspieler vor mir gerade wieder einmal auf ein entgegengesetztes Loch. Der Würfel stellt mir nur magere 2 Gewichte zur Verfügung und ich setze dem Ganzen noch die Krone auf und unterschätze Mutter Naturs physikalische Gesetze. Kurz und gut - gar nicht so einfach!

Doch der Mensch will gewinnen und so bemüht er sich Runde um Runde endlich diesen verflixten Ball in das richtige Loch zu bugsieren. Ha, geschafft! Der Gegner kämpft noch. Eine Genugtuung, doch ich ringe derweil schon mit der nächsten farbigen Ecke der Spielfläche.

Das Material ist aus hochwertigem Kunststoff  gefertigt und in einem angemessenen modernen Design gestaltet. Lediglich Seitenmarkierungen für die Spieler wären noch wünschenswert gewesen, da sich "Wobble" gelegentlich versehentlich dreht. Wichtig ist zudem eine wirklich glatte Oberfläche der Spielunterlage.

Unsere Familien-Spielgruppen waren überwiegend angetan von diesem Spiel. Häufiger benötigt man jedoch etwas Geduld mit sich selbst. Der Spielablauf ist nämlich einerseits geprägt von den Fertigkeiten der einzelnen Spieler, besitzt aber auch eine nicht unerhebliche Glückslastigkeit, die  manche Teilnehmer auf Dauer durchaus stören kann, wenn sie das vierte Mal hintereinander nur eine 1 oder 2 würfeln und so kaum Gewichte bewegen können. Werden die Kegel hinzu genommen, kann dieses Problem ein wenig gemindert werden.

Als Familienspiel mit Kindern erhält diese insgesamt dennoch gelungene Geschicklichkeitsübung von mir eine klare Kaufempfehlung!
(> Video)
 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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