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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Repos / Asmodee
Autor: Ted Alspach
Spieleranzahl:
3 bis 10
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Werwörter
...

Was sich Werwölfe sich so erzählen ...
Wie im bekannten Partyspiel "Werwölfe" gibt es zwei Gruppen im Spiel: die in der Nacht agierenden Werwölfe und die Bürger in ihren unterschiedlichen Rollen. Wer wird wohl das gesuchte Werwort zuerst herausfinden?
 
 
Das Spiel enthält wenig Material. Die 14 Rollenkarten werden ergänzt durch 48 Marker und zwei Anleitungen. Einen großen Anteil am Spielgeschehen hat aber auch die App, die für das Spiel aufs Smartphone, oder besser aufs Tablet, geladen werden sollte. Ziel des Spiels ist es, das geheime Wort, das die App ausgegeben hat (oder der Bürgermeister verdeckt aufschrieb, sollte man ohne App spielen wollen), herauszufinden. Dieses Wort gilt als Bannwort für die Werwölfe. Daher sind diese natürlich bestrebt, dass keiner das Wort errät.



Zur Vorbereitung gehört neben dem Öffnen der App auch das verdeckte Ziehen der Charakterkarten, wobei eine Karte mehr als Spieler gezogen wird, die dann vorerst verdeckt in der Tischmitte bleibt. Der Spieler mit der Bürgermeisterkarte deckt diese sofort auf. Er wird für diese Runde zum Spielleiter ernannt. Er erhält alle Marker, die vorerst im Schachtelinneren verbleiben. Er erhält zusätzlich die geheime Rolle aus der Mitte, die er sich nun ebenfalls anschaut. Natürlich darf keiner von den Rollen aller anderen wissen.



Von den Markern sucht er sich die drei farbigen Marker (Kreuz, Haken, Ausrufezeichen) heraus und legt sie als Reihe vor sich aus. Die anderen bleiben in der Schachtel.

Wie auch bei "Vollmondnacht" (> Testbericht) wird das Spiel in zwei Phasen gespielt. Dann folgt das Spiel der App, die alle Schritte der Reihe nach ansagt. Das Spiel kann wie gesagt auch frei gespielt werden, doch will ich hier bewusst der App folgen.

Alle schließen die Augen. Die Nacht beginnt. Die App fragt erst einmal die Mitspieleranzahl ab und ordnet die entsprechenden benötigten Rollen zu. Dann ruft sie den Bürgermeister auf, der seine geheime Identität bestätigt und dann das geheime Wort aus vier Wörtern auswählen soll. Dabei kann der Schwierigkeitsgrad ebenfalls extra ausgewählt werden. Nach und nach werden weitere bestimmende Rollen (Seherin, Werwolf) aufgerufen. Diese Rollen dürfen ebenfalls das Wort sehen.



Nun beginnt der Tag. Die Spieler haben nun 4 Minuten Zeit, um das Wort durch geschicktes Fragen herauszufinden. Die Fragen, die an den Bürgermeister gestellt werden, dürfen nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden. Die Fragen müssen nacheinander gestellt werden. Kommunikation untereinander ist erwünscht. Für jede beantwortete Frage legt der Bürgermeister einen Marker entsprechend der Antwort aus der Schachtel in die Mitte.

Der Tag endet, wenn entweder das Wort erraten wurde, die Marker aufgebraucht wurden oder die Zeit um ist. Es kommt sofort zur Abstimmung. Jetzt wird überprüft, ob alle ihre Rollen gut gespielt haben.

- Der Bürgermeister ist der Spielleiter.
- Die Dorfbewohner schlafen während der gesamten Nacht und raten am Tag.
- Die Seherin kennt das Werwort, sie will der Dorfgemeinschaft helfen, muss dabei aber sehr vorsichtig sein.
- Die Werwölfe kennen das Werwort ebenfalls und wollen die Dorfgemeinschaft mit ihren Fragen verwirren.
u.s.w.



Hat der Werwolf das Erraten des Wortes verhindert,  kann die Dorfgemeinschaft trotzdem noch gewinnen. Jetzt haben alle noch genau 1 Minute Zeit, den Werwolf zu finden. Dabei dürfen natürlich alle fleißig argumentieren. Nach Ablauf der Zeit zeigen alle spontan mit dem Finger auf einen Mitspieler. Der Spieler mit den meisten Anklagen muss seinen Charakter offen zeigen. War es ein Werwolf, hat das Dorf gewonnen, wenn nicht, gewinnt der Werwolf. Der Werwolf gewinnt auch, wenn jeder nur genau eine Stimme erhält. Natürlich kann es auch mehrere Werwölfe geben. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
interessante neuartige Verknüpfung
    des Werwolf-Prinzipes mit einer
    Wortsuche
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mit drei Spielern kaum spielbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Mittlerweile kennt wohl fast jeder das Großgruppenspiel "Werwölfe" - egal, ob als echtes Kartenspiel oder auf Zettel geschrieben, das mögen viele. Allerdings ist es am Anfang immer recht schwer, sich in die Rollen hineinzufinden. Vor wenigen Jahren folgte nun "Vollmondnacht" (> Testbericht), was die eigentliche Spielzeit auf eine Nacht und einen Tag begrenzte. Genau darauf baut nun "Werwörter" auf. Wieder schlüpfen die Spieler in Rollen, die noch nicht so vielseitig sind, aber auf jeden Fall schon mal ausreichen. Aber anstatt jemanden zu morden, ist es nun das Ziel, ein Wort zu erraten. Und während die einen raten und den Werwolf finden wollen, ist es die Absicht der anderen, beides zu verhindern.

Das Raten des Wortes geschieht über gezielte verbale Deduktion. Nur Fragen, die mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden können, dürfen gestellt werden. Es gilt also, geschickt zu fragen.

Das Spiel funktioniert mit der angegebenen Mindestspielerzahl von drei Spielern nur schlecht. Es entfaltet sein Potential erst bei einer Gruppenstärke von mindestens 6 bis 8 Spielern. Dann aber macht das Spiel, in der richtigen Runde, viel Spaß. Dank der schnellen Runden lässt sich leicht eine weitere spielen.

Das Spiel ist allerdings stark gruppenabhängig und kann durch die Spieler selbst gestört werden. Die App funktioniert samt dem stabilen Material reibungslos. Allerdings kann das Spiel auch einfacher gespielt werden, indem sich der Bürgermeister einfach ein Wort ausdenkt und auf einen kleinen Zettel schreibt und diesen den entsprechenden Rollen zeigt.

Fazit: "Werwörter" ist auf jeden Fall eine sehr interessante Gruppenspielvariante, die das Werwolf-Prinzip auf ebenso simple wie effektive Weise mit einer spannenden Wortsuche verbindet. Der Kultfaktor ist jedoch etwas abhängig von den Spielern und der Spielerzahl.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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