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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: moses
Autor:
Günter Burkhardt
Spieleranzahl:
3 bis 7
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer:
ca. 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
 
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Wer weiß das!?
...

Mit fremden Federn...
... kann ich mich in diesem Wissensspiel schmücken, denn Punkte bekomme ich auch, wenn die Mitspieler korrekt auf meine Fragen antworten...
 
 
Reihum ist jeder Spieler der Fragensteller. Er liest sich zunächst die sechs Fragen der Karte im Stillen durch und stellt dann der Reihe nach jedem seiner Mitspieler eine dieser Fragen. Bei einer richtigen Antwort bekommen beide Spieler, also auch der Fragesteller, zwei Punkte. Der Fragensteller sollte sich also genau überlegen, welchem Spieler er welche Frage stellt. Das ist ihm überlassen. Naja, fast...



Vor jeder Runde würfelt der Spieler zwei Würfel. Der schwarze Würfel ist der sogenannte Pflicht-Würfel. Die Frage mit der erwürfelten Augenzahl MUSS der Spieler auf jeden Fall stellen, auch wenn mit weniger als sieben Spielern gespielt wird. Hier gibt es ein zusätzliches Risiko. Wird falsch geantwortet, verlieren beide Spieler einen Punkt. Besser steht's um die Bonusfrage (grüner Würfel). Sie KANN gestellt werden und beschert beiden Spielern bei richtiger Antwort gleich 4 Punkte. Zeigen beide Würfel die selbe Augenzahl, werden Pflicht- und Bonuswürfel kombiniert; d.h. bei einer richtigen Antwort winken beiden Spielern 4 Punkte, bei einer falschen Antwort wird beiden ein Punkt abgezogen.



Wurden alle Mitspieler gefragt, wechselt die Rolle des Fragenstellers zum nächsten Spieler. Es gewinnt, wer als Erster das Zielfeld erreicht.

Variante: Optional kann mit der "Besserwisser"-Variante gespielt werden. Antwortet ein Spieler falsch, können sich verbliebene Spieler melden, die die Antwort zu wissen glauben. Allerdings ist das mit einem Risiko verbunden. Antwortet der Besserwisser falsch, verlieren er und der Fragensteller einen Punkt, sodass der Fragensteller gut überlegen sollte, ob er dem Besserwisser vertraut. [ih]

  SPIELKULT.de-Hausregeln für ein Spiel zu zweit

Auch wenn sich Autor und Verlagsredaktion gegen eine 2-Personen-Variante entschieden haben, so ist diese mit unseren Hausregeln doch möglich. Dazu benötigt der Fragensteller 6 grüne und 6 rote Marker (z.B. Spielsteine aus einem anderen Spiel, alternativ einen Zettel zum Notieren) sowie den Schachteldeckel als Sichtschutz.

Der Fragensteller würfelt und liest sich dann alle 6 Fragen einer Karte durch. Bevor er die Fragen laut an sein Gegenüber stellt, entscheidet er geheim für jede Frage, ob sein Gegner die richtige Antwort weiß (grüner Stein bzw. Haken) oder nicht (roter Stein bzw. Kreuz). So legt er in der Fragen-Reihenfolge von 1 bis 6 also eine Kombination aus Spielsteinen / Symbolen fest. Danach werden dem Gegner alle Fragen gestellt.
- Für jede richtige Antwort bekommt der Beantworter 2 Punkte, bei der Bonusfrage 4. Bei einer falschen Antwort gibt es keine Punkte, bei der Pflichtfrage einen Minuspunkt.
- Für jede übereinstimmende Einschätzung bekommt der Fragensteller 2 Punkte, bei der Bonusfrage 4. Bei einer falschen Einschätzung der Pflichtfrage gibt es für den Fragensteller einen Minuspunkt.

Wer ein längeres Spiel bevorzugt, kann statt 2 auch nur einen Punkt bei einer korrekten Antwort / Übereinstimmung vergeben.

Auch lässt sich hier mit der "Besserwisser"-Variante spielen, indem der Beantworter bei einer falchen Antwort ggf. noch eine zweite Antwort geben darf. Ist diese dann jedoch auch falsch, gibt es wieder einen Minuspunkt, während der Fragensteller Punkte bekommt, wenn sich sein Tipp nun (oder erneut) bestätigt. Der Fragensteller hat die Wahl, ob er dem Ratenden eine erneute Chance gibt oder nicht, denn auch er erhält einen Minuspunkt, wenn seine Einschätzung nun / erneut falsch ist.
 
 
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
interessantes Spielkonzept
in der richtigen Runde sehr kurzweilig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
in kleinerer Besetzung weniger gut
Fragen für Profi-Quizzer oft zu leicht
sehr gruppenabhängig
es blamiert sich niemand gern...
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: So langsam wird der moses-Verlag zum Spezialisten für Quizspiele - oder er ist es bereits. Kein Verlag hat derzeit so viele Quizspielideen im Portfolio wie moses. Mit dem "Kneipenquiz" (> Testbericht) gelang dem Verlag eine echte Überraschung im längst überfüllt erschienenen Markt der Wissensspiele; das Spiel ist innovativ und kurzweilig zugleich. Und es hatte einen ganz besondern Bonus: Da kooperativ gespielt wird, kann sich bei diesem Quiz auch niemand blamieren, was oftmals ein Ausschlusskriterium dieses Spielgenres darstellt - je nach Spielgruppe.

Nun ist mit dem hier vorliegenden "Wer weiß das!?" wieder ein interessantes Spielprinzip umgesetzt worden. Der Fragensteller bekommt nämlich nun eine tragende Rolle im Spiel. Er stellt nicht bloß die Fragen, sondern entscheidet, welche Frage welcher Spieler erhält. So muss er sich genau überlegen, wem er was zutraut, um selber ebenfalls Punkte einzusacken. Das ist neuartig und auch wieder sehr unterhaltsam, allerdings gibt es diesmal doch einige Einschränkungen. Da wäre zum einen die Spielgruppe. Sie muss - anders als beim "Kneipenquiz" - grundlegend Spaß am Quizzen haben, denn in der Tat kann (!) so mancher Spieler hier wieder mit Nichtwissen glänzen, was dann nicht nur ihm die Punkte nimmt, sondern auch dem Fragesteller ein Vorankommen verhindert. Das fühlt sich für viele Spieler dann nicht gut an.

Gerechterweise muss man dem entgegenhalten, dass die Fragen nun keineswegs unlösbar sind, im Gegenteil. Wer viel quizzt, dem werden viele Fragen fast schon zu leicht vorkommen. Das macht sich besonders dann bemerkbar, wenn nicht in voller Besetzung gespielt wird. Nur in möglichst voller Besetzung nämlich entfaltet das witzige Prinzip sein volles Potential, da man sich nicht mehr um schwierigere Fragen "herumdrücken" kann. Ganz anders sieht das im Spiel zu dritt aus. Diese Spielerzahl würde ich nur als Notlösung ansehen. Natürlich wird der Fragensteller dann - die zufällig ausgewählte Pflichtfrage einmal ausgenommen - nur die vermeintlich leichteren Fragen auswählen und gar nicht unbedingt erst in die Bedrängnis kommen, einem Spieler auch etwas Schwieriges zumuten zu müssen. Das ist dann etwas schade.

Schade kann es auch sein, dass Spieler zu Königsmachern gemacht werden können. Wenn jemandem nur noch ein Punkt zum Sieg fehlt, so kann er von seinem Duellspieler durch eine falsche Antwort absichtlich ausgebremst werden bzw. umgekehrt kann ihn zum Sieg verholfen werden, ob der Gegenspieler nun möchte oder nicht... Das ist so der einzige Kritikpunkt an dem ansonsten wirklich simplen, aber durchaus raffinierten Spielprinzip.

Meine Kultwertung fällt aus den o.g. Gründen daher ziemlich gestreut aus. Zu dritt würde ich dem Spiel nur 5 Kultpunkte geben wollen, in voller Besetzung (und dann mit Genrefans) sind es bis zu sehr gute 8 Punkte. Die Wahrheit liegt dann wohl meistens irgendwo dazwischen. Mein Tipp lautet also: Spielt es am besten mindestens zu fünft, besser in voller 7er-Besetzung, und mischt weniger erfahrene Quizzer mit Profiquizzern - dann werdet ihr den optimalen Spielspaß aus dem Spiel kitzeln können. Mir gefällt "Wer weiß das!?" jedenfalls sehr gut, allerdings kommt es aufgrund der doch eingeschränkten Grundvoraussetzungen für ein gelungenes Spiel leider nicht allzu häufig auf den Tisch, was ich bedaure. Immerhin nutzen sich auf diese Weise die Fragen, die aber durchaus schon ausreichend im Spiel vorhanden sind, nicht so schnell ab... ;) 

P.S.: Auch wenn das Spiel mit seinen Grundregeln zu zweit nicht möglich ist, so lässt es sich prima mit unseren Hausregeln (siehe gelber Kasten oben) als 2-Spieler-Duell spielen! Probiert es mal aus!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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