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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Pendragon / CMON / in Deutschland im Vertrieb
von Asmodee
Autoren: Andrea Mainini, Walter Obert, Alberto Vendraminir
Grafik:
Davide Corsi
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 14 Jahren
Spieldauer: 60 bis 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Way of the Panda
...

Mehr Sicherheit durch Pandas!

Xian, die östliche Region im Lande der Pandas, wird durch menschliche Ninjas tyrannisiert. Also gibt der Kaiser den Panda-Clans den Auftrag, die Region wieder in friedliche Zustände zu führen!
 
 
Bei "Way of the Panda" übernehmen wir die Rolle eines Panda-Kommandanten, der seine Figuren geschickt einsetzt, um die Herrschaft über Gebiete zu übernehmen und Monumente zu errichten. Das Ziel des Spiels ist es, durch den Bau von Gebäuden und durch geschicktes Platzieren der Wachen möglichst viele Siegpunkte zu erlangen.

Am Anfang des Spiels erhält jeder Spieler drei große Panda Miniaturen: Jeweils einen Krieger (rot), Gouverneur (grün) und Mönch (blau). Zusätzlich bekommt jeder in seiner gewählten Spielerfarbe Wachen (kleine Panda-Miniaturen), drei Punktezähler und je ein Spielertableau.



Anfangs setzt jeder je einen seiner Punktezähler auf die Leisten für Aktionspunkte, Siegpunkte und Spielerreihenfolge. Die Spielerreihenfolge kann beliebig bestimmt werden. Das Spiel beginnt damit, dass die Spieler nacheinander jeweils eine Wache und ihre drei großen Panda-Figuren auf dem Spielbrett einsetzen.



Die verfügbaren Aktionen beziehen sich immer auf die großen Pandas, die sich auf dem Spielbrett befinden. Gesteuert werden diese wiederum durch die Wachen, von denen jeder Spieler 8 bis 10 besitzt (abhängig von der Spielerzahl). Die Spieler beginnen ihre Runden immer damit, dass sie eine festgelegte Anzahl an Wachen auf ein Aktionsfeld setzen und anschließend die Aktion ausführen. Dabei sind drei sehr wichtige Einsetz-Regeln zu beachten:
- Nachfolgende Wachen dürfen nur auf dem selben oder auf folgende Aktionsfelder gesetzt werden, niemals jedoch auf eines, das sich weiter vorne befindet. Dies gilt solange, bis alle Spieler gepasst und ihre Wachen zurück genommen haben (Rundenende).
- Bereits besetzte Felder dürfen genutzt werden, allerdings müssen mit jedem Mal mehr Wachen eingesetzt werden. Wurde ein Feld bereits einmal genutzt, muss der nächste zwei Pandas einsetzen. Anschließend müssten schon drei eingesetzt werden und so weiter. Dabei ist es irrelevant, ob die bereits auf dem Feld eingesetzten Wachen einem Mitspieler gehören oder es die eigenen sind.
- Für die meisten Aktionen müssen Aktionspunkte abgegeben werden.



Die Spieler können solange Wachen einsetzen, bis sie passen. Begrenzt ist dies durch die Anzahl der Wachen je Spieler und durch die Aktionspunkte die jedem zur Verfügung stehen.

Das Aktionstableau besteht aus vier Spalten:
- Die blaue Spalte bezieht sich auf Aktionen mit dem Mönch.
- Die grüne Spalte bezieht sich auf Aktionen mit dem Gouverneur.
- Die rote Spalte bezieht sich auf Aktionen mit dem Krieger.
- Die graue Spalte ist neutral und kann jeweils auf einen beliebigen Panda angewandt werden. In dieser Reihe ist die Mindestanzahl für eingesetzte Wachen zwei (Der Erste muss bereits zwei einsetzen und der Nächste schon drei). Ebenfalls sind die Aktionsfelder in sechs Reihen unterteilt. Nach unten hin werden die Aktionen komplexer und benötigen mehr Aktionspunkte, um durchgeführt zu werden. Die Menge der benötigten Aktionspunkte steht immer jeweils am Anfang der einzelnen Reihen (0 bis 5).



Die Grundaktionen sind:
- Bewegen: Der angezeigte Panda darf sich von einem Gebiet ins nächste bewegen. Dabei ist zu beachten, dass die Stärke des bewegten Pandas mindestens so hoch sein muss wie die Anzahl unbesiegter Ninjas auf der Straße zwischen den Gebieten. Befindet sich auf der Straße mindestens ein unbesiegter Ninja, darf der Spieler einen mit einer seiner Wachen abdecken. Danach gilt der Ninja als besiegt.

- Verschwinden/Auftauchen: Ein Panda darf vom Spielfeld entfernt, bzw. ein in Vorrunden entfernter Panda darf auf einem beliebigen Gebiet eingesetzt werden.

- Stärke erhöhen: Der Spieler nimmt sich das angezeigte Stärkeplättchen (Gebetskette, Münze oder Schwert) und legt es auf sein Tableau, um die Stärke des jeweiligen Pandas zu erhöhen.

- Heldenmissionen: Hier nimmt sich der Spieler das angezeigte Missionsplättchen (Laterne, Truhe oder Maske), allerdings unter der Voraussetzung dass sich der jeweilige Panda in einem Gebiet mit dem angezeigten Gebäude befindet.



- Gebäude errichten: Der Panda der jeweiligen Spaltenfarbe darf an seinem Standort das dargestellte Gebäude (Markt, Torbogen oder Pagode) errichten. Dies setzt voraus, dass das Gebäude dort zuvor noch nicht errichtet wurde. Für den Bau von Gebäuden gibt es Punkte, abhängig von der Anzahl Wachen anderer Spieler (je mehr Wachen anderer Spieler um das Gebiet herum stehen, desto mehr Punkte) und der Anzahl bereits errichteter Gebäude in dem Gebiet (je mehr, desto weniger Punkte). Befinden sich bereits zwei andere Gebäude in dem Gebiet, wird anstelle des dritten Gebäudes ein Fundament errichtet und das Gebiet wird zur Stadt. Voraussetzung zum Bau von Gebäude ist, dass eine Mindestanzahl an besiegten Ninjas um das Gebiet herum vorhanden ist (je mehr Gebäude bereits stehen, desto mehr Ninjas müssen besiegt sein).

- Gebäude in einer Stadt errichten: Die Grundregeln sind die gleichen wie beim Bau eines einfachen Gebäudes. Allerdings werden grundsätzlich mehr Aktionspunkte benötigt, wenn Gebäude in eine Stadt gebaut werden. Außerdem müssen bereits mehr Ninjas besiegt worden sein und die Anzahl der Siegpunkte steigt an. Wird das dritte Gebäude in einer Stadt platziert, wird die Stadt zur Hauptstadt und ist fertig ausgebaut. Anschließend können dort keine Gebäude mehr platziert werden.



- Aktionspunkte: Auf diesem Feld bekommt der Spieler gegen Einsatz zweier Pandas vier Aktionspunkte (gibt für das Aktionsfeld allerdings auch zwei Aktionspunkte ab).

- Siegpunkte: Zusätzlich zur Aktion sind auf einigen höher wertigeren Aktionsfeldern Siegpunkte aufgedruckt. Der jeweilige Spieler setzt seinen Siegpunktmarker um die angegebene Menge vor.

Bei einigen Aktionsfeldern befinden sich zwei optionale Aktionen. Getrennt sind die Aktionen durch eine senkrechte Linie. Beim Einsatz der Wachen entscheidet sich der Spieler für die linke bzw. rechte Aktion. Trotzdem gelten beide Seiten als ein Aktionsfeld, d.h. der nächste Spieler der eine der Aktionen nutzt muss zwei Wachen einsetzen – unabhängig von der Aktion, die er nutzt. Sind Aktionen auf einem Feld hingegen übereinander dargestellt, dürfen beide in beliebiger Reihenfolge ausgeführt werden.

Baut ein Spieler ein Fundament in eine Stadt, darf er als Belohnung zwischen zwei verschiedenen Bonuskarten wählen. Diese Bonuskarten bringen verschiedene Vorteile: Beliebige Missions- oder Stärkeplättchen, Siegpunkte, Aktionspunkte oder Heldenbewegungen.



Eine Runde endet, sobald alle Spieler gepasst haben. Nun nimmt jeder seine Wachen vom Aktionstableau zurück und erhält für die Folgerunde Aktionspunkte in Höhe der zurückbenommenen Wachen (zusätzlich zu eventuell verbliebenen). Maximal können jedoch 12 Aktionspunkte gelagert werden.


Das Spiel endet, sobald entweder das fünfte von sechs Fundamenten gebaut wurde, die zweite Hauptstadt fertig gestellt wurde oder sobald alle verfügbaren Gebäude einer Sorte aufgebraucht sind. Ist einer dieser drei Fälle eingetroffen, bekommt jeder Spieler Punkte für gesammelte Stärke- und Missionsplättchen.



Variante: Für erfahrenere Spieler bietet "Way of the Panda" eine Variante mit Auftragskarten. Die Auftragskarten geben zusätzliche Punkte. Je Spiel werden zwei Karten ausgewählt, eine blaue und eine grüne. Bei den grünen Auftragskarten handelt es sich hauptsächlich um ein Ziel, das erreicht werden muss, um Siegpunkte zu generieren: z.B. Orte miteinander verbinden oder bestimmte Gebäude errichten. Dabei wird der erste, der dieses Ziel erreicht, belohnt. Die blauen Auftragskarten werden am Spielende gewertet: Hier geht es darum, entweder am Ende eine Aufgabe erfüllt zu haben (z.B. bestimmte Orte miteinander zu verbinden) oder in einer Kategorie führend zu sein (z.B. Die meisten Wegplättchen platziert zu haben). [cf]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
P
sehr taktisch
einfach zugänglich
tolle Miniaturen
kleines Inlay für die Komponenten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Thema aufgesetzt
Konflikt beim Ninjas besiegen
zu viert weniger planbar als zu zweit
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Carola: "Oh, ein Spiel mit niedlichen kleinen Pandabären – das muss ich spielen!". Das war mein erster Gedanke, als ich von der CMON-Neuheit "Way of the Panda" gehört habe. Doch bereits ein erster Blick auf die Schachtel lässt vermuten, dass es doch nicht so niedlich zugehen wird: Auf der Schachtel sind drei grimmig dreinschauende, bewaffnete Pandas in Rüstung abgebildet. Doch das Interesse war geweckt – wirkt das Thema "Pandas" in der Spielewelt doch noch recht unverbraucht ...

Der erste Eindruck beim Blick in die Schachtel lässt einen nicht enttäuschen – hier gibt es viel hochwertiges Spielmaterial zu bestaunen: Neben dem großen Spielplan und dem Aktionstableau warten hier viele kleine Miniaturen auf die Spieler. Sowohl die Wachen, als auch die großen Pandas sind als Miniaturen vorhanden. Das Spielbrett ist sehr detailreich gestaltet.

Beim Blick auf das Aktionstableau dürfte bei dem einen oder anderen direkt der Schweiß ausbrechen – wirkt es doch auf den ersten Blick recht überladen. Doch hier sollte sich niemand abschrecken lassen: Viele verschiedene Grundaktionen gibt es nicht, sie sind nur unterschiedlich aufgeteilt und beziehen sich jeweils auf verschiedene Figuren. Die Funktionen der einzelnen Aktionsfelder sind also sehr schnell erklärt und verstanden. Die Menge der Aktionsfelder ist außerdem notwendig für den Einsetzmechanismus. Der Einsetzmechanismus bringt viel Taktik ins Spiel – denn mit jeder Aktion die ich mache, schließe ich eventuell andere Aktionen für meine Folgezüge: Wer zuerst eine Aktion im hinteren Bereich wählt, kann alle vorliegenden Aktionen nicht mehr wählen, bis gepasst wurde. Dieser Mechanismus gefiel uns in unseren Spielrunden bisher immer sehr gut.

Das Spiel selber ist zwar sehr leicht zugänglich durch die sich wiederholenden Aktionen in unterschiedlichen Kombinationen, aber ebenso ist es sehr taktisch; Glückselemente konnten wir bisher keine feststellen. Dadurch eignet sich das Spiel für Taktiker, die sich nicht ewig in Anleitungen einlesen möchten – jedoch nicht für Spieler, die gerne vor sich hin spielen. Ein Kritikpunkt wäre, dass oft ein innerer Konflikt entsteht – um Gebäude zu bauen, müssen viele Ninjas um den Ort herum besiegt sein. Allerdings ist es nicht immer unbedingt vom Vorteil, eigene Wachen abzustellen: Spieler bekommen Extrapunkte, wenn sie neben den Wachen der Gegner bauen, ebenso bekommen die Spieler ihre Wachen erst zurück, wenn ein Weg komplett mit Wachen belegt wurde. Dieser Konflikt fühlt sich zwischendurch eher anstrengend an und es kommt die Frage auf, ob die Autoren das nicht hätten anders lösen können (vielleicht durch mehr Belohnung für das Platzieren eigener Wachen – hier gibt es erst Punkte, wenn ein Ort komplett umstellt wurde). Mehr Sinn bekommt das Abdecken von Ninjas durch die Hinzunahme der Auftragskarten, denn die meisten beziehen sich auf das Besiegen von Ninjas.

Das Panda-Thema des Spiels wirkt leider sehr aufgesetzt. Die einzelnen Komponenten des Spiels ließen sich sehr einfach gegen andere austauschen, denn mit Pandas hat das Spiel nun wirklich nicht viel zu tun – Ebenso gut hätte das Spiel zum Beispiel mit Western- oder Weltraumthemen funktioniert. Dies finde ich sehr schade, denn das Panda-Thema hätte für mich ruhig mehr Bedeutung finden können.

Spielen können hier zwei bis vier Panda-Kommandanten gegeneinander. Zu viert entstehen die meisten Konflikte und dadurch, dass zwischen den eigenen Zügen drei Gegner agieren, fällt die Planung oft sehr schwer. Deutlich angenehmer wird das Spiel mit nur zwei Kontrahenten – dies lässt den Spielern viel Freiraum zum Planen und es ist einfacher, den Gegner im Auge zu halten.

Trotz der beiden Kritikpunkte gefällt mir "Way of the Panda" wirklich sehr gut – es ist ein schönes taktisches Spiel. Daher vergebe ich gute 7 Kultpunkte.

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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
...
   Andreas
   Dän
   Karsten
   Carola
   Torsten
Ende
 

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