www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKartenWürfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Spielefaible 
Autoren: Frank Crittin, Grégoire Largey, Sébastien Pauchon
Grafik: Jakub Rebelka
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 

 
Wangdo
...

Bärenland sucht Thronfolger!

Die vier herrschenden Bären-Clans wetteifern um die Thronfolge in einem fiktiven Reich im Nordosten von Asien.‭ ‬Mit taktischem Geschick und Glück gilt es seinen Anwärter für den Thron durch die Provinzen zu bringen und sich Wissen über Religion, Erziehung,‭ ‬Kriegskunst und Handel‭ ‬anzueignen.
 
 
Jeder Spieler erhält einen Spieler-Tableau und drei zufällig aus dem Beutel gezogene Statuen. In Abhängigkeit der Spieleranzahl wir das Spielbrett zusammengepuzzelt.‭ ‬Wissensmarker‭ ‬werden zufällig auf die Provinzen verteilt.‭ ‬Die platzierten Wissensmarker mit Bärenmotiv werden durch Statuen aus dem Beutel ersetzt.



Ein Siegel-Kartendeck,‭ ‬bestehend aus‭ ‬16‭ ‬Karten,‭ ‬wird gemischt und verdeckt bereit gelegt.

Beginnend mit dem Startspieler führt jeder eine von zwei möglichen Aktionen aus: Statuen erhalten oder Wissen aneignen.‭ ‬Zusätzlich ist es möglich, beliebig viele erhaltene Siegelkarten auszuspielen.



Neue Statuen erhalten: Es können entweder drei zufällig aus dem Beutel gezogene werden oder aus den im Tempel ausliegenden Statuen zwei frei gewählt werden.

Neues Wissen aneignen: Wissen‭ ‬wird in Form von zufällig auf dem Spielplan ausliegenden Markern gesammelt.‭ ‬Es wird eine Bärenstatue aus dem eigenen Vorrat genommen und auf ein Dorf‭ ‬platziert, in dem noch keine Statue steht. Im Gegenzug erhält man das dort ausliegende Wissen.‭ ‬Dabei gilt es zu beachten:
- Die Statue darf nicht direkt neben einer anderen derselben Farbe platziert werden.
- Die Statue muss sich benachbart zu mindestens einer anderen Statue befinden.‭



Jetzt gilt es noch Abgaben in Höhe aller angrenzenden Statuen an einen der vier zugehörigen Tempel zu leisten (die freien Altar-Plätze werden mit passenden Statuen belegt‭)‬. Läuft ein Tempel mal voll,‭ ‬kommt es beim Besetzten des letzten Altares zu eine Sonderaktion:
- Alle Statuen von dem betroffenem Tempel werden wieder in den Beutel gelegt.
- Der initiierende Spieler darf von einem der anderen Tempel eine Statue in seinen Vorrat legen.



Die gesammelten Wissensmarker werden auf ein‭ (‬dem Symbol auf dem Marker entsprechendes‭) ‬freies Feld auf dem eigenen Tableau gelegt.‭ ‬Schafft man es eine Spalte mit Markern komplett zu füllen,‭ ‬darf man eine Siegelkarte vom ausliegendem Stapel ziehen.



Es wird im Uhrzeigersinn so lange weiter gespielt, bis einer sein letztes freies Feld auf dem Tableau mit einem Marker belegt hat.‭ ‬Anschließend darf jeder Spieler (außer dem Startspieler‭) ‬eine letzte Aktion ausführen. Um den Sieger und somit den Thronfolger von Wangdo zu ermitteln, werden alle Siegelsymbole, die man während des Spiels gesammelt hat, zusammenaddiert.‭ ‬Siegelsymbole findet man auf einigen gesammelten Markern und im eigenem Vorrat ausliegenden Siegelkarten. [db]
...
 
 Folgt SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfache Regeln
tolles Material
   (mit kleinen Einschränkungen)
schnell gespielt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
glückslastig
Sieg zeichnet sich schon öfters
   vorzeitig ab
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
NEU!

 
 
David: Was kann ich euch von meiner Reise durch Wangdo berichten‭? ‬Auf den ersten Blick war ich überrascht von der Qualität des vor mir ausliegenden Spielmaterials.‭ ‬Auf den zweiten Blick folgte leider etwas Ernüchterung.‭ ‬Das was man an Spielmaterial geboten bekommt, reicht von trist bis hin zu überragend und hochwertig.‭ ‬Ich versuche aufzuklären.‭ ‬Die Spielschachtel vermittelt ein detailverliebtes Artwork des Spielmaterials.‭ ‬Spielbrett und Marker wirken auf mich eher langweilig. Dabei werden die einzig hübsch ausgearbeiteten Stellen auf dem Spielbrett‭ (‬die Dörfer‭) ‬auch noch von den Markern überdeckt, schade. Auf der anderen Seite sind die knuffigen Bären-Statuen zahlreich und schön anzufassen.‭ ‬Die Spielertableaus sind alle einzigartig und genau wie das Cover auf der Spielschachtel liebevoll dargestellt.

Die Reise durch Wangdo fängt unaufgeregt an,‭ ‬da es beinahe immer auf das selbe hinausläuft:‭ ‬Nämlich, dass der eigene Pool an Statuen durch das Ziehen aus dem Beutel aufgestockt wird.‭ ‬Seinen Höhepunkt hat Wangdo in der Mitte des Spiels, wo es noch zahlreiche Möglichkeiten gibt, das Spiel zu seinen Gunsten zu beeinflussen.‭ ‬Hier liegt auch schon ein kleines Problem begraben:‭ ‬Denn genau in dieser Phase entscheidet sich eigentlich oft schon das Spiel.‭ ‬Zum Ende hin ist man nämlich den Gegebenheiten ausgeliefert.‭ ‬Dadurch bedingt ist auch relativ früh absehbar, wer das Rennen um die Thronfolge macht und somit den Sieg holt.‭

Die Siegelkarten könnten dem entgegen wirken,‭ ‬würden sie nicht erst so spät und willkürlich ins Spiel kommen.‭ ‬Bedingt dadurch, dass man nur eine Karte von einem Stapel zieht, bekommt man meist nicht die passende Karte auf die Hand.‭ Erfahreneren Spielern ‬empfehle ich einen Draft von drei Karten vor dem eigentlichem Spiel. ‭


Trotz der genannten Kritik, würde ich Wangdo eben als lockeres Familienspiel bzw. als schnell gespielten Absacker empfehlen, der, soweit ohne Grübler gespielt wird,‭ ‬in Vollbesetzung in unter‭ ‬30 Minuten absolviert werden kann.‭ ‬Meine potenziellen Mitspieler müssten dann aber auch gewissermaßen frustresistent sein,‭ ‬denn das eine oder andere Mal kann einem das Glück unendlich fern erscheinen.‭ ‬Die Haptik des gebotenen Spielmaterials ist überdurchschnittlich gut und verleitet mich dennoch zum Wiederspielen. Somit ist „Wangdo“ ‭Dann insgesamt‬ durchaus ein gelungenes Spiel, das aber, wie erwähnt, auch seine‭ ‬Ecken und Kanten hat.‭
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...
     

Gabi: Kluger Bäreneinsatz ist hier gefragt. Die Bären gelten als Statuen der vier verschiedenen Clans. Mit ihnen kann ich genau zwei Aktionen ausführen. Ich kann sie auf dem Weg einsetzen, um mir einen der wertvollen Chips zu sichern. Wissen liegt hier buchstäblich am Wegesrand, oder auch anders: der Weg ist das Ziel. Allerdings sollte ich bedenken, wo und wann ich Bären einsetze. Denn im Verlauf wird es immer voller auf der Fläche, was dazu führen kann, dass verschiedene Chips nicht mehr zu erreichen sind, zumal ich die Bären auf dem Weg auch noch bezahlen muss - für jeden Nachbarn einen gleichfarbigen Bären. Das bedeutet unweigerlich, dass sich nach und nach immer mehr Nachbarn auf dem Spielplan befinden und so der Bäreneinsatz immer teurer wird.

Um Bären zu erhalten, stell ich einen Bären als Gabe in den Tempel. Dafür erhalte ich drei neue, die ich aus dem Beutel ziehe. Ja, Glück spielt mit. Der Anspruch ist nicht wirklich hoch. Ein ruhiges Spiel für Familien und Kinder, bei dem es darum geht, ein wenig zu planen und viel zu schauen, welche Möglichkeiten sich denn jetzt nun ergeben. Was brauche ich noch an Chips? Was kann ich schon mit einem Bären erreichen? Was sind die Nachbarn, die ich bezahlen muss.

Am besten funktioniert das Spiel in Gruppen, in denen Wenigspieler oder Kinder im Grundschulalter mitspielen. Hier gleicht der Glücksfaktor (auch durch einige Siegel) taktische Schwächen aus und jeder hat eine reelle Chance auf den Sieg. Allerdings ist gerade der Satz "Warte, schau genau!" nicht unerheblich. Jüngere, spielunerfahrenere Kinder überblicken die sichtbaren Möglichkeiten auf dem Spielplan anfangs noch nicht genug, und brauchen, bis das Verständnis für Nachbarschaft und das Wahrnehmen der eigenen Möglichkeiten geübt wurde, noch ein wenig Hilfe.

Wie gesagt: "Wangdo" ist eindeutig ein einfaches Familienspiel, wie es sich in den Testrunden auch immer neu gezeigt hat. Das Material wirkt trotz der Kunststoffbären eher schlicht, was aber eigentlich nicht so ist. Der dreiteilige Spielplan ermöglicht eine Spieleranpassung. Der beiliegende Stoffbeutel ist gut verarbeitet, die Karten und Chips sind ausreichend. Die bunte Grafik soll halt asiatisch anmuten und spricht tatsächlich mehr die Kinder an.

Fazit: "Wangdo" ist ein einfach zu erlernendes und vor allem ruhiges Familienspiel für Familien mit Kindern oder Wenigspielern.
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
...
...
 
....
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 

 
Anzeige
on
 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.dea> ^^^       Impressum       Datenschutz