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Spiel-Fakten:

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Genre: Reaktion, Party
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Zoch Verlag
Autor:
Antony Proietti
Grafik:
Dennis Lohausen
Spieleranzahl:
3-8
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Vollpfosten
...
Auf die Pfosten, fertig, los!
Bei diesem Reaktionsspiel sollte man genau hinsehen und schnell sein, um den richtigen Pfosten zu greifen - und nicht am Ende tatsächlich der Vollpfosten zu sein!
 
 
Zum Spiel gehören sechs unterschiedlich große und mit unterschiedlichen Symbolen bedruckte Holzpfosten, sechs verschiedene Schaumstoffwürfel und 30 Sticks – drei verschiedene Größen zehn 10 Sticks.

Das Spielprinzip und der Ablauf sind, egal welche Variante man spielt, leicht verständlich. Alle Holzpfosten stehen in der Mitte des Tisches und sollen von allen Spielern gleichmäßig gut erreichbar sein. Die Sticks liegen erreichbar für mindestens einen Spieler. Sie dürfen den Spielablauf nicht behindern und sollten deshalb eher am Rand liegen. Der weiße Würfel wird immer benötigt.


 
Das Spiel beginnt. Der erste Spieler würfelt mit dem weißen Würfel. Je nachdem, welche Seite oben liegt, müssen nun alle Mitspieler schnellstmöglich den "besten" Holzpfosten greifen. Der weiße Würfel zeigt eine bestimmte Kategorie an: Zahl, Tier, Striche, Buchstabe, Form oder Größe. Nun muss jeder Mitspieler versuchen, den Pfosten zu greifen, der in der jeweiligen Kategorie am besten abschneidet. Wenn also z.B. der Buchstabe gewürfelt wird, müssen alle Spieler versuchen, möglichst den Pfosten zu greifen, der den Buchstaben zeigt, der im Alphabet am weitesten vorn liegt. Oder aber wird das Tier angezeigt, so muss möglichst der Pfosten gegriffen werden, auf dem das Tier die meisten Beine besitzt.

Beim Zugreifen gibt es jedoch ein paar Regeln. Es darf immer nur mit einer Hand gegriffen werden – mit der üblichen Greifhand. Es dürfen nie zwei Pfosten gleichzeitig gegriffen werden. Kein gegriffener Pfosten darf zurück gestellt und ggf. ausgetauscht werden. Ein Umgreifen oder Handwechsel ist nicht erlaubt. Pfosten dürfen nicht aus der Hand eines Mitspielers gerissen werden. Grundsätzlich gilt es, fair und rücksichtsvoll zu spielen.



Nachdem nun jeder Spieler einen Pfosten gegriffen hat, beginnt die Stickverteilung. Den braunen, größten Stick erhält der Spieler, der in der gewürfelten Kategorie am besten abgeschnitten hat. Der zweite Spieler erhält einen grauen, mittelgroßen, Stick und der dritte Spieler einen weißen, kleinen, Stick. Alle anderen Spieler gehen leer aus. Im Spiel zu dritt entfällt die Vergabe des weißen Sticks.

Bei der Wertung wird immer nur auf die Pfosten geschaut, die die Mitspieler gegriffen haben. Sollte also z.B. der größte Pfosten gefordert sein, dieser aber noch in der Mitte, da keiner der Mitspieler diesen gegriffen hat, bekommt der Spieler den braunen Stick, der den zweitgrößten Pfosten hat. Wurden alle Sticks verteilt, stellen alle Spieler die Pfosten in die Mitte und der nächste Spieler würfelt, und wieder heißt es, schnell, aber dennoch möglichst richtig zu greifen.

Das Spiel endet, wenn alle braunen Sticks verteilt wurden. Jeder Spieler legt nun alle seine gesammelten Sticks in eine Reihe. Der Spieler mit der längsten Linie gewinnt.



Sollte "Vollpfosten" zum ersten Mal gespielt werden, wird empfohlen, nur mit dem weißen Würfel zu spielen. Wurden jedoch bereits mehrere Runden gespielt, empfiehlt es sich einen oder mehrere weitere Würfel hinzuzunehmen. Das Spiel wird komplizierter, je mehr Würfel sich im Spiel befinden. Jeder weitere Würfel gibt nun neue Vorgaben, wie oder unter welchen Voraussetzungen die Pfosten in der Mitte gegriffen werden sollen.

Die orangefarbenen Würfel geben an, wie die Pfosten geschnappt werden müssen, z.B. mit der nicht üblichen Greifhand. Oder aber es ist das Gegenteil, von dem was der Würfel anzeigt, gesucht (Bei der Zahl nicht die Zahl mit den meisten Punkten, sondern die mit den wenigsten etc.).

Die blauen Würfel geben an, was vorher getan werden muss, bevor nach einem Pfosten gegriffen werden darf. Z.B. "Einmal in die Hände klatschen" oder aber "Aufstehen, einmal um den eigenen Stuhl laufen, wieder hinsetzen" etc.

Der grüne Würfel bringt euch in Kontakt mit euren Mitspielern, bevor ihr nach den Pfosten greifen dürft, z.B. dem rechten und linken Mitspieler auf die Schulter klopfen oder den rechten und linken Nachbarn mit einem Finger am Kinn anstupsen.



Erst nachdem die jeweilige(n) Aufgabe(n) erfüllt wurden, dürfen die Spieler nach einem - möglichst dem sinnvollsten - Pfosten greifen. Danach wird gewertet. Die Wertung wird ähnlich durchgeführt wie im Grundspiel, jedoch muss jeder Spieler seinen Pfosten zurückstellen, der eine oder mehrere Aufgaben nicht richtig erfüllt oder gar ganz weggelassen hat. Erst dann wird geschaut, welche Spieler die jeweils besten Pfosten ergattern konnten, und die Sticks werden verteilt. [ds]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witziger Ablauf
schönes Material
viele Variationsmöglichkeiten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Sticks teilweise unpraktisch zur
   Bestimmung des Gewinners
Gewinnchancen der Pfosten
   nicht gleichmäßig verteilt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: Es gibt so einige Party- und Reaktionsspiele. "Vollpfosten" ist ein Muss für Spieler, die diese Kombination mögen: Viele Spieler und Schnelligkeit. Am besten spielt sich das Spiel an einem runden Tisch, denn nur dann haben wirklich alle Spieler die gleiche Reichweite zu den Pfosten. An allen anderen Tischen muss von vornherein halt klar sein, dass die Spieler halt nicht ganz fair verteilt sind. Umgehen kann man dies, in dem man zusätzlich regelmäßig die Plätze tauscht und durchwechselt. So hat jeder Spieler mal einen besseren und ggf. schlechteren Platz. Stühle statt einer Bank sind die Voraussetzung, wenn mit dem dunkelblauen Würfel gespielt wird.
 
Egal, ob dieses Spiel am Anfang, zwischendurch oder am Ende eines Spielenachmittags / Spieleabends gespielt wird, oder aber auch komplett unabhängig von anderen Spielen - dieses Spiel bringt immer Stimmung. Spieler, die jedoch keine Reaktionsspiele mögen, sollten dieses Spiel meiden, da es bei den genannten Spielern schnell zu Frust führen kann. In unseren Runden hat das jedoch immer gut gepasst und für gute Laune und viel Spaß gesorgt.

Wenn die Spieler erfahrener sind und mehrere oder gar alle Würfel verwenden, sollte vor Spielbeginn eine feste Reihenfolge festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die einzelnen Würfel abgehandelt werden. Außerdem sollten bei vielen Spielern eine Art Schiedsrichter benannt werden, z.B. der Spieler, der würfelt. Dieser kann dann darauf achten, ob jeder Spieler die Aufgaben richtig erfüllt hat. Gibt es nämlich keinen Spieler, der aufpasst, kann es schon mal untergehen, ob z.B. jeder Spieler wirklich geklatscht oder es einfach weggelassen hat, da die einzelnen Spieler selber damit beschäftig sind, alles möglichst schnell und richtig zu erledigen und trotzdem den besten Pfosten zu greifen.
 
Das Material des Spiels ist wirklich schön und gerade die Pfosten sind sehr stabil, was bei diesem Spiel absolut wichtig ist, da sie sehr beansprucht werden. Das Material der Würfel ist auch absolut in Ordnung. Der Schaumstoff führt dazu, dass es zum einen nicht laut beim Würfeln wird, aber die Würfel generell auch gar nicht erst über den ganzen Tisch kullern oder runterfallen. Das würde das Spiel jedes Mal unterbrechen und eher stören - von daher: Top! Die Sticks sind nicht alle so ganz gerade geraten, aber dies hat keine große Auswirkung auf das Endergebnis.

Was etwas schade ist, ist, dass die Gewinnchancen der Pfosten nicht gleichmäßig sind. Klar kommt es sowieso darauf an, welche Seite der weiße Würfel anzeigt. Aber sollten alle Kategorien gleichmäßig gefordert sein, gibt es Pfosten die generell schlechter abschneiden und Pfosten, die fast immer zum Erfolg und somit zum Erhalt von Sticks führen. Dieses Problem hätte bei der Herstellung berücksichtig werden können, da es sechs Pfosten und sechs Kategorien gibt. Somit hätte jeder Pfosten die Möglichkeit gehabt, in einer Kategorie der "beste" und der "schlechteste" zu sein. Durch die jetzige Kombination ist es aber so, dass es Pfosten gibt, die z.b. zweimal "bester" sind und ein anderer Pfosten in keiner Kategorie "bester" ist. Klar muss hier bedacht werden, dass der orangene Würfel die Vorgabe umkehrt, aber dazu muss er erstmal im Spiel sein. Trotzdem denke ich, es wäre dennoch besser gewesen, dies einfach zu umgehen, indem alle Pfosten die gleichen Gewinnchancen haben.

Auch ist das Messen am Ende des Spiels etwas komplizierter. Eigentlich müssten alle Spieler nun ihre Sticks jeweils nebeneinander legen, um wirklich zu schauen wer die längste Linie hat. Das ist etwas umständlich. Jedoch trübt diese Kleinigkeit den Spielspaß nicht wirklich. Ich würde sagen, dass bei diesem Spiel der Gewinn sowieso eher zweitrangig ist und es mehr um den Spaß geht.

Worauf ich noch hinweisen würde: Ich sehe das Spiel eher in der Partyspiel-Kategorie. Das bedeutet: Ja, das Spiel geht auch zu dritt, aber macht deutlich weniger Spaß als zu sechst. In Vollbesetzung wird es dagegen schwierig, dass alle Spieler die gleichen Voraussetzungen beim Zugriff auf die Pfosten haben.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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