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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: alea  ..i..
Autor: Rüdiger Dorn
Spieleranzahl: 1 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 20-75 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Las Vegas Boulevard
 
Das Zocken geht weiter!
Das 2012 zum Spiel des Jahres nominierte "Las Vegas" erhält jetzt eine (erste) Erweiterung. Sie besteht aus mehreren Modulen, die fast beliebig miteinander kombiniert werden können.  
 

     

So funktioniert's:
Die Vorbereitung verläuft fast wie beim Grundspiel (> Testbericht), welches für die hier beschriebene Erweiterung vorhanden sein muss. Statt einer festen Mindestsumme von 50.000 $ pro Casino gibt es jetzt eine Übersichtskarte, die eine von der Spieleranzahl abhängige Mindestsumme anzeigt. Je nach Modul sind noch weitere Vorbereitungsschritte nötig.

Und das sind die neuen Elemente der Erweiterung:

Neue Geldkarten (für alle Spielerzahlen): Es gibt neue Geldscheine mit dem Wert 100.000 $, die einfach mit den anderen Geldkarten gemischt werden.

Neue Würfelfarben (bis 8 Spieler): Drei neue Farbsets ermöglichen das Spiel auch für bis zu 8 Zockern.

2 weiße Würfel (5 Spieler): Diese ermöglichen die Variante des Grundspiels mit neutralen Würfeln für fünf Spieler.

Die "Biggys" (2 bis 7 Spieler): Die Biggys sind größere Würfel, die es in sieben Spielerfarben gibt. Spielt man mit ihnen, erhält jeder Spieler einen Biggy in seiner Farbe und muss dafür einen normalen Würfel abgeben. Bei einer Casino-Wertung zählt ein Biggy wie zwei Würfel.

Die "Kicker" (2 bis 7 Spieler): Jeder Spieler bekommt einen violetten Würfel (bei 2 bis 5 Spielern auch zwei möglich) und muss dafür einen normalen seiner Farbe abgeben. Diese Kicker werden normal gewürfelt und nach den üblichen Regeln platziert. Wenn dies geschieht, muss der Spieler einen anderen, beliebigen Würfel von dem Casino entfernen und ihm dem jeweiligen Spieler zurückgeben. Der benutzte Kicker wird auf eine Ablagekarte gelegt. Der zurückgegebene Würfel wird von dem jeweiligen Spieler wieder neu mitgewürfelt, auch wenn er eigentlich schon seinen letzten Würfel platziert hatte.

Regenbogenkarten (2 bis 8 Spieler): Dies sind Geldkarten ohne festgelegten Wert. Bei der Vorbereitung werden sie mit einem Wert von 40.000 $ angesetzt. Vor der Auswertung eines Casinos wird die Regenbogenkarte abgeworfen und durch eine Geldkarte vom Nachziehstapel ersetzt.

Einarmiger Bandit (5 bis 8 Spieler): Diese Karte stellt ein zusätzliches Casino dar. Hier gibt es keine festgelegte Zahl, man kann zu Anfang jede Zahl darauf legen. Wenn man Würfel platziert, dürfen keine der bereits gelegten Würfelzahlen verwendet werden. Bei der Auswertung werden zunächst wie üblich die Anzahl der Würfel verglichen. Patts werden aber aufgelöst, indem der Spieler mit der höheren Würfelsumme gewinnt. Bei einem weiteren Patt gewinnt der Spieler mit dem höheren Einzelwürfel.

Bonuskarten (2 bis 7 Spieler): Jeder Spieler erhält einen Würfel einer nicht verwendeten Farbe, den er so legt, dass er die 1 anzeigt. Vor jeder Runde bekommt er eine (bei bis fünf Spielern zwei) Bonuskarte verdeckt zugeteilt. Diese Karten zeigen jeweils einen bestimmten Geldschein. Bekommt der Spieler bei der Auswertung einen Geldschein mit dem passenden Wert, darf er den Würfelwert um einen erhöhen. Am Spielende erhält der Spieler den Würfelwert mit 50.000 $ multipliziert.

Aktionskarten (2 bis 8 Spieler): Vor jeder Runde bekommen alle Spieler eine (bei bis fünf Spielern zwei) Aktionskarte(n) verdeckt zugeteilt. Diese sind nur im Zug des Spielers einsetzbar und auch nur dann, wenn er noch selbst Würfel hat. Diese Karten ermöglichen dem Spieler meist besondere Aktionen, die ihn bevorteilen oder die Gegner blockieren.

Solovariante:Bei dieser Variante werden 8 Würfel in 8 Farben benötigt. Man spielt mit den normalen Casinos und allen Geldkarten außer den Regenbogenkarten. Die Casinos werden mit einem Mindestwert von 50.000 $ bestückt. Der Spieler sucht sich eine eigene Farbe aus, danach würfelt er alle Würfel einer anderen Farbe und platziert sie alle in die entsprechen Casinos. In den weiteren Spielzügen würfelt man mit je einem Würfel von den übrigen 7 Farben und platziert die Würfel entsprechend den normalen Regeln. Ziel ist es dabei, mit seiner Farbe mehr Geld zu bekommen als alle anderen Farben zusammen. Man kann die Solovariante noch verschärfen, indem man die Zahl der eigenen Würfel reduziert.

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Neue Spielvariante (2 bis 4 Spieler):Diese Variante basiert auf der Solovariante. Zusätzlich benötigt werden die 8 Bonuskarten, die die Werte 30.000 bis 60.000 $ haben. Von diesen Karten bekommt jeder Spieler verdeckt zwei. An jedes Casino werden drei Geldkarten angelegt. Dann werden von jeder Farbe zwei Würfel gewürfelt und alle auf die entsprechenden Casinos gelegt. Die Spieler erhalten von jeder Farbe einen Würfel. Gelegt wird nach den üblichen Regeln. Anschließend füllt man seine Farbwürfel vom restlichen Pool auf, soweit die Farben noch vorhanden sind. Immer, wenn nach dem Legen von Würfeln eine Farbe die Mehrheit in dem entsprechenden Casino hat, werden diese Würfel zusammen mit der niedrigsten Geldkarte des Casinos entfernt. Diese Würfel werden auf die Geldkarte gelegt. Sind gleich mehrere Plätze vergeben, werden auch mehrere Farben und Geldscheine entfernt. Die bessere Farbe erhält dann auch den höheren Geldschein. Wenn am Ende der Runde alle Würfel platziert wurden, decken alle Spieler ihre Bonuskarte auf. Diese zeigen nämlich mit einem kleinen Würfel für welche Farbe man die Geldkarten kassiert. [jk]

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
jetzt bis 8 Spieler!
durch Module sehr variabel
taktische Möglichkeiten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise chaotisch
neue Variante grüblerisch

   trotz geringer Planbarkeit
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Jürgen:  Mit "Boulevard" bekommt das schöne Zockerspiel "Las Vegas" eine Erweiterung, die viele Fans des Spiels erfreuen wird. Zum einen ist das Spiel nun für bis zu 8 Spieler spielbar. Dadurch wird das Spiel natürlich noch etwas chaotischer. Für hohe Spielerzahlen passend ist das zusätzliche Casino, wodurch man eine zusätzlichen Ort zum Anlegen hat. Mit den Bonuskarten werden auch kleinere Geldkarten für manche Spieler interessanter. Und wenn zwei Spieler die gleiche Bonuskarte haben, kann es zu einem Kampf um den Bonus kommen. Leider passiert es auch bei hohen Spielerzahlen, dass ein Spieler gar keine passende Geldkarte zu seiner Bonuskarte vorfindet. Bei wenigen Spielern ist dieser Effekt noch stärker ausgeprägt, was für den betroffenen Spieler natürlich ein großer Nachteil ist. Abhilfe kann hier eine Hausregel schaffen, dass diese Spieler einfach eine neue Karte ziehen dürfen.

Die Aktionskarten erhöhen auch eher das Chaos, da sie auch unterschiedlich stark wirken. Die Biggys dagegen sollten bei allen möglichen Spielerzahlen eingesetzt werden, da man mit ihnen auch "sichere" Casinos angreifen kann. Insbesondere aber auch, wenn man mit den "Kickern" spielt, da man ansonsten weniger eigene Würfel hat. Mit den Kickern kann man gezielt gegen bestimmte Spieler arbeiten. So wird das Spiel interaktiver und im Verbund mit neutralen Würfeln gerade bei wenigen Spielern schon fast planbar. Auch die zusätzlichen Geldkarten kann man bedenkenlos immer untermischen.

Die Solovariante ist der durchaus gelungene Versuch eines taktischen Solospiels. Hier versucht man, seine eigenen Würfel geschickt auf die Casinos zu verteilen, damit man die hohen Geldscheine kassiert, während die anderen Farben sich möglichst auspatten. Gleichzeitig sollte man auch darauf achten, die Farben möglichst gleichmäßig einzusetzen, da man ansonsten gegen Ende viele Würfe mit nur wenigen Würfeln machen muss. Das führt dann häufig zu Situationen, dass man Würfel legen muss, die für einen nachteilig sind. Wer meint, dass die Solovariante einfach ist, kann gerne den Schwierigkeitsgrad erhöhen, und das ganze mit weniger eigenen Würfeln probieren.

Die neue Spielvariante baut zwar auf die Solovariante auf, ist aber leider nicht so unterhaltsam. Dies liegt zum einen daran, das man eher selten den eigenen Farben Geldkarten zuschustern kann. Und gerade zu Anfang der Partie ist das auch meist nicht gewünscht, da dann eher kleinere Beträge verteilt werden. Andererseits möchte man den gegnerischen Farben kein Geld zuteilen. So grübelt man meist, wie man noch ein weiteres Patt hinbekommt. Gegen Ende des Spiels, wenn dann die größeren Geldscheine verteilt werden, hat man häufig nur noch wenige Würfel zur Hand, wodurch das Spiel nur noch schlecht planbar ist.

Ein weiteres kleines Manko der Erweiterung ist, das das zusätzliche Casino nur als Spielkarte und nicht aus Pappe gefertigt wurde.

Ansonsten verbleibt aber ein sehr positiver Eindruck der Erweiterung. Durch die vielen unterschiedlichen Module lässt sich das Spiel jetzt sehr gut auf unterschiedliche Spielerzahlen und Geschmäcker anpassen. So hat man quasi mindestens drei Spiele auf einmal: ein taktisches Solospiel, ein interaktives Zockerspiel für 2 bis 4 Spieler und ein chaotisch-lustiges Zocken für bis zu 8 Spieler. Was will man mehr?
 

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
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