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Spiel-Fakten:

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Genre: Strategie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Delicious Games
Autor: Vladimír Suchý
Grafik: Uildrim, Milan Vavroň
Spieleranzahl: 1 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 90-180 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Underwater Cities
...

Unsere Zukunft liegt im Wasser!

Über einen trickreichen Workerplacement-Mechanismus errichtet ihr in diesem Spiel eure eigene Stadt der Zukunft - unter Wasser! Und die will gut geplant sein!
 

 
Jeder Spieler erhält ein Spielertableau, eine weiße Startstadt (Kuppel), erste Ressourcen (im Spiel gibt es Tang, Stahlplastik, Biomasse, zudem Credits und Wissenschaftsplättchen) sowie 2 blaue Metropolen und eine gelbe. Metropolen sind Sechseckplättchen, die, einmal ans Netzwerk angeschlossen, Vorteile im Spiel bringen (die blauen) bzw. Punkte am Spielende (die gelbe).



Gespielt werden 10 Runden, unterteilt in 3 Epochen. Nach jeder Epoche (im Anschluss an Runde 4, 7 und 10) findet jeweils eine Produktionsphase statt.

In jeder einzelnen Runde hat jeder Spieler 3 Spielerplättchen, mit denen er als "Worker" Aktionsfelder auf dem Spielplan belegt. Alle Felder (bis auf ein Notfeld) dürfen immer nur einmal belegt werden und sind dann für diese Runde blockiert, im Spiel zu viert gibt es einmal pro Runde noch eine Kopierfunktion eines bereits belegten Feldes.



Ist ein Spieler am Zug, belegt er also ein Feld und spielt gleichzeitig eine Handkarte aus, von denen man zu Beginn des Zuges immer drei besitzen darf. Passt die Kartenfarbe nicht zur Farbe des Aktionsfeldes, wird die Karte einfach funktionslos abgeworfen. Passt sie hingegen farblich, darf der Spieler, neben der Aktion des gewählten Feldes, auch noch die Kartenfunktion nutzen; die Reihenfolge ist dabei beliebig.



Es gibt verschiedene Kartenarten, nämlich welche mit einmaligem Soforteffekt (solche Karten werden dann nach dem Abhandeln abgeworfen) und Karten, die nach dem farblich passenden Ausspielen in die Auslage des Spielers gelegt werden. Dazu zählen Aktionskarten (maximal vier darf man besitzen, bei einer fünften muss eine Karte abgeworfen werden; diese darf aber nochmal benutzt werden, sofern der Spieler sie in dieser Woche noch nicht ausgeführt hat.). Jede Aktionskarte darf nur einmal pro Epoche genutzt werden. Außerdem gibt es Karten mit dauerhaftem Effekt, Effekten in der Produktionsphase oder am Spielende. Handelt es sich um eine der Spezialkarten, muss die Karte beim Ausspielen auch noch mit Credits bezahlt werden.



Unser Ziel ist es, auf unserem Spielertableau ein eigenes Unterwassernetzwerk aufzubauen, immer von der Startstadt ausgehend. Die Aktionsfelder und Karten liefern die Voraussetzungen dafür. So erhält man durch sie neue Ressourcen, Baurechte für Tunnel, Tangfarmen, Labore und Entsalzungsanlagen, die man an bereits gebaute Städte oder an ein mit einer Stadt verbundenem Feld baut. Auf der Übersicht findet man für jedes Bauvorhaben die Kosten (rot unterlegt) sowie die Erträge in der Produktionsphase. Dazu müssen die Strukturen allerdings dann Teil des an die Startstadt angeschlossenen Netzwerks sein, heißt: Städte und ihre Gebäude liefern nur Erträge, wenn sie über Tunnel mit der Startkuppel verbunden sind, Tunnel generieren Erträge, wenn sie an eine Stadt angebunden sind, und Metropolen müssen ebenfalls am Tunnelnetzwerk hängen, damit sie ihre Vorteile ausschütten.



Beim Bau neuer Strukturen gilt: Wird auf ein Feld gebaut, das einen Bonus zeigt, erhält der Spieler diesen Bonus sofort. An jeder Stadt befinden sich drei Bauplätze für Gebäude. Jedes Gebäude (dargestellt durch kleine runde Kunststoffscheiben) sowie auch die Tunnel können einmalig aufgewertet werden (durch Abgabe von Wissenschaft bei einer passenden Aktion). Ein Tunnel wird dann auf die wertvollere Rückseite gedreht, ein Gebäude erhält eine zweite Etage. Aufgewertete Strukturen liefern in der Produktionsphase entsprechend mehr Erträge, zwei aufgewertete Strukturen des selben Typs in EINER Stadt erhöhen die Erträge erneut. Das vierte gestrichelte Baufeld eine Stadt darf nur durch spezielle Kartenaktionen bebaut werden!



Weitere Aktionsfelder erlauben das Hinzufügen ausliegender Spezialkarten auf die Hand, das Nutzen von bereits vor einem liegenden Aktionskarten, das Aufnehmen weiterer Karten vom Stapel oder Schritte auf der Staatenbundleiste, welche einem nicht nur Boni beschert, sondern auch die Spielerreihenfolge für die nächste Runde festlegt.



Sollte ein Spieler in seinem Zug eine der drei offen ausliegenden Aufträge erfüllen, erhält er den Bonus dieser Karte. Die Karte ist dann aus dem Spiel.

Haben alle Spieler nacheinander dann reihum immer jeweils ein Aktionsplättchen gelegt, bis sie alle drei Plättchen eingesetzt haben, endet eine Runde. Dann erhalten alle ihre Plättchen zurück und die nächste Runde startet.



Wie gesagt, folgt nach Runde 4, 7 und 10 jeweils eine Produktionsphase, in der die gebauten angeschlossenen Strukturen sowie die roten Städte (die schwieriger zu bauen sind als die weißen) ihre Erträge (Ressourcen, Credits, Punkte) ausschütten. Gleiches gilt für Produktionskarten und evtl. produzierende Metropolen. Nach der Produktionsphase werden alle benutzten Aktionskarten eines Spielers wieder reaktiviert, außerdem muss jeder Spieler seine Städte noch ernähren, pro Stadt ein Tang, alternativ eine Biomasse (die übrigens immer auch Joker für Tang und Stahlplastik ist) oder die Abgabe von 3 Siegpunkten.



Zu Beginn jeder neuer Epoche wird der Nachziehstapel dann durch neue Karten der nun folgenden Epoche ersetzt.

Nach der dritten Produktionsphase im Anschluss an Runde 10 folgt eine Schlusswertung. Die Spieler bekommen nun noch Punkte für ihre gelbe Metropole, sofern sie angeschlossen wurde, für Spielende-Karten, für jede angeschlossene Stadt (je mehr verschiedene Gebäudetypen sich an der Stadt befinden, umso mehr Punkte sind das) sowie für übrige Credits. Übrige Ressourcen können zuvor noch in verschiedenen Wechselkursen in Credits verwandelt werden.



Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
kurzweilig und abwechslungsreich
tolles Spielkonzept
verschiedene Wege zum Sieg
schöne Illustrationen
Zeit vergeht wie im Fluge
sehr hilfreiche Spielerübersicht
ENDE
  MINUS:
MINUS:
lange Spieldauer führt dazu, dass das
   Spiel nicht so oft auf den Tisch kommt,
   wie man es sich wünschen würde :)
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Wow, was für ein Spiel! "Underwater Cities" begeistert mich rundum!

Obwohl es ein komplexes Vielspieler-Spiel ist, ist der Zugang vergleichsweise erstaunlich einfach, das Spiel ist recht fix erklärt, und auch wenn ca. 3 Stunden Spielzeit normal sind für eine 3- bis 4-Spieler-Partie, so fühlt sich das Spiel nie an wie Arbeit. Man ist immer im Geschehen, die Downtime ist nicht allzu hoch, sofern nicht die typischen Endlosgrübler am Tisch sitzen, und selbst in den Spielzügen der anderen Spieler kommen Emotionen auf, wenn jemand ausgerechnet das Feld belegt, das ich selber gern nutzen wollte. So muss man seinen strategischen Plan öfters mal kurzfristig umstellen und wird so immer wieder aufs Neue herausgefordert.

Das wirklich Trickreiche ist dabei die Verknüpfung von Aktionen auf dem Spielbrett mit den Kartenaktionen. Stets ist man bemüht, farblich passende Karten zu spielen, um keine Aktion zu verschenken. Und auch bei der Wahl der Reihenfolge der Aktionen ist Taktik gefragt. Sollte einmal gar nichts passen, kann man mit etwas Glück vorsorgen. Es gibt Karten, die einem dauerhaft Boni geben, wenn man eben eine Karte NICHT farblich passend spielt. Klar, beim Nachziehen der Karten spielt manchmal auch etwas Glück mit rein, aber das lässt sich über die gesamte Partie schon gut ausgleichen. Unsere Partien verliefen meistens recht eng.

"Underwater Cities" ist extrem gut verzahnt - und stellt die Spieler öfters vor ein Dilemma. So ist das Spiel so konzipiert, dass es zu den stärkeren Aktionsfeldern eher farblich passende schwächere Karten gibt und umgekehrt. Und auch beim Städtebau muss man sich entscheiden. Mehrere Gebäude der selben Sorte produzieren mehr Erträge, wenn sie nur in einer Stadt stehen, dafür gibt es am Spielende mehr Punkte für Städte, die eben möglichst viele unterschiedliche Gebäudearten aufweisen.

Durch individuelle Spielziele und asymmetrische Bonusausschüttung auf den Spielertafeln wechselt die eigene Siegstrategie mit jeder Partie. Und da die vielen Karten ja immer in zufälliger Reihenfolge ins Spiel kommen, kann man garantieren: Keine Partie von "Underwater Cities" wird wie die andere verlaufen.

Hinzu kommen schöne Kartenillustrationen und eine gute Übersetzung ins Deutsche.

Alles richtig gemacht - so etwas spielt man immer wieder gern! Für mich wohl tatsächlich das beste Spiel dieser Kategorie in den letzten drei Jahren - ja, das Spiel hat sogar das Potenzial, zu einem meiner All-Time-Klassiker zu werden. Strategiespieler kommen um dieses Spiel nicht herum! Ich vergebe die Höchstnote - volle 10 Kultpunkte!

Beachtet bitte auch unser > Video zum Spiel!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
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   Ingo
   Micha
   Andreas
   Anke
   Ulf
   Matthias
   Nicole
   Ralf
   Gerhild
   Torsten
Ende
 
 

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