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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen, Raten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: moses Verlag ..i..
Autor: Arno Steinwender
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
   

 

 
Wo ist bitte Umtata?
...

Europas Skurrilitäten-Kabinett

Das Land mit der längsten Brücke Europas? Na klar, das ist doch... Umtata?!  Bei diesem Geografiespiel kommt ihr mit Wissen und Raten ans Ziel!
 
 

Der Spielplan zeigt eine Europa-Karte mit farblich markierten Ländern, die in vier Bereiche (Nord, Süd, West, Ost) eingeteilt sind. Zudem beinhaltet der Spielplan die Punkteanzeige.

Der Vorleser der aktuellen Runde nimmt eine der 300 Fragekarten und stellt die Frage laut in die Runde. Gesucht wird stets ein Land, das im Fragetext durch "Umtata" ersetzt wurde.

Jeder Spieler sucht das von ihm vermutete Land auf der Europakarte und stellt seine Drehscheibe entsprechend ein. "Gelb" und "West" könnte so z.B. Frankreich meinen. Wer sich seiner Lösung absolut sicher ist, kann auch seine Scheibe in die Spielschachtel werfen. Dann wird aufgelöst. Zunächst antwortet ggf. der erste Spieler, der seine Scheibe in die Schachtel geworfen hat. Stimmt seine Antwort, erhält er Punkte, stimmt sie nicht, darf ggf. - falls vorhanden - der nächste Spieler antworten, der seine Scheibe ebenfalls, aber später, in die Schachtel geworfen hat. Wurden diese Scheiben abgehandelt, decken auch alle anderen Spieler ihre Drehscheiben auf. 1 Punkt gibt es für die richtige Region, 1 Punkt für die richtige Farbe. Dann wird die nächste Frage gestellt.

Wer als Erster das Ziel-Feld auf der Punktetabelle erreicht, gewinnt. [ih]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
ein Wissensspiel mit Aha-Effekt
kann auch als reines Ratespiel
   gespielt werden

ENDE
  MINUS:
MINUS:
die Wertung ist ein wenig beliebig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: Vielleicht bin ich durch meinen Erdkunde-LK zu Abizeiten ein wenig vorbelastet, wenn ich mich als Fan von Geografiespielen oute. Geografiespiele? Ein lautes Stöhnen raunt mir meist entgegen, wenn ich so ein Spiel auf den Tisch bringen möchte. Ich kenne verdammt viele Leute, die von sich behaupten, von Erdkunde "Null Ahnung" zu haben und das dann auch in solchen Spielen unter Beweis stellen. Sich blamieren möchte man im Spiel allerdings nur ungern, und so bleiben Spiele dieses Genres dann oft in der Ecke liegen.

Das Gute vorab: Bei "Wo ist bitte Umtata?" braucht ihr keine geografischen Kenntnisse. Vielmehr geht es darum, skurrile Fakten einem Land zuzordnen. Da man vieles vom Gefragten eh nicht wissen kann, kann man da auch einfach raten. Und wo das Land liegt, verrät die Europakarte. Da muss man dann nur noch das Land suchen, die Drehscheibe entsprechend der Region und der Farbe einstellen - und hoffen. Blamieren wird sich hier also keiner.

Die Einteilung der Länder offenbart jedoch kleine Schwächen. So findet man in jeder Region mehrere Länder mit der selben Farbe. Und auch bei der Wertung werden Regionen und Farbe getrennt voneinander bewertet. Bin ich mir beispielsweise recht sicher, dass die Antwort "Deutschland" lautet, stelle ich meine Scheibe auf "West - lila". Die richtige Lösung lautet dann jedoch "Spanien" - ebenfalls lila, ebenfalls im Westen - heißt: trotzdem volle Punktzahl! Das fühlt sich ein wenig merkwürdig an. Und selbst, wer statt Spanien Finnland als richtige Lösung vermutete, bekommt noch einen Punkt geschenkt, weil Finnland zufälligerweise ebenfalls in lila eingefärbt ist, auch wenn es sonst keinerlei Verbindung zur richtigen Lösung aufweist. Man könnte also sagen, die Punktewertung ist ein wenig... nun ja, sagen wir... beliebig. Irgendwie schade, das gefällt mir persönlich nicht so gut und verhindert für mich eine Top-Wertung (ab 8 Punkten). Das haben andere Geografiespiele (z.B. "Europa" von Kosmos oder "Europa-Wissen" von Noris, Links siehe unten) etwas geschickter gelöst. Andererseits kann man bei "Umtata" also auch mit Glück und totalem Unwissen Punkte machen, was den Erdkunde-Muffeln entgegenkommt.

Überhaupt liegt der Fokus bei diesem Spiel vielmehr auf den skurrilen Fakten und den Lösungen mit Aha-Effekt. Das macht Spaß und Lust auf weitere Fragen, denn 300 sind auf Dauer zu wenig. Da wünscht man sich als Freund solcher Spiele dann bald ein Ergänzungsset, was im Erfolgsfalls kein Problem für Autor und Verlag darstellen sollte.

Fazit: "Wo ist bitte Umtata?" ist ein locker-flockiges Geografie-Wissens-/Ratespiel, das auch Leuten Spaß machen kann, die Erdkunde nicht zu ihren Steckenpferden zählen.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
 
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