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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: HABA
Autor: Felix Beukemann
Grafik:
Katharina Wieker
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 4 Jahren
Spieldauer:
ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Tschu-Tschu,
kleine Eisenbahn
...
Wer will mit zu HABA fahren?
In diesem Kinderspiel werdet ihr zu Lokmotivführern, die ihre Passagiere zum gewünschten Zielort bringen sollen. Nein, der Spieleverlag hat leider noch keinen Haltepunkt, dafür aber der Zoo oder der Spielplatz. Habt ihr alle Weichen richtig gestellt, um Schnellster zu sein?
 
 
Vier Bahnsteige gibt es, auf denen die Fahrgäste eingesammelt werden können. Jeder der Passagiere besitzt eine Fahrkarte mit unterschiedlichen Farben. Jeder Spieler wählt sich eine eigene Haltestelle. Nur Gäste mit der richtigen Fahrkarte (Farbe zeigt die passenden Bahnhöfe an) dürfen an den Haltestellen austeigen.



Die Vorbereitung ist relativ kurz. Der Spielplan wird zusammengesteckt und die drei beweglichen Weichen in die dafür vorgesehenen Löcher gesteckt. Die kleine Holzeisenbahn beginnt immer vor der ersten Weiche. Es wird immer in Uhrzeigerrichtung gefahren. Die Gleise dürfen nicht verlassen werden. Jeder Spieler nimmt sich nun das seiner gewählten Haltestelle entsprechende Farbplättchen. Dorthin muss er nun so viele Gäste befördern, wie möglich. Die Fahrgastplättchen werden gut gemischt und gleichmäßig verdeckt auf die die vier Bahnsteige verteilt (je sechs). Der Startspieler erhält den Weichenwürfel. Das Spiel beginnt.



Es wird reihum in Uhrzeigerrichtung gespielt. Der Spieler würfelt mit dem Weichenwürfel und verschiebt die farblich entsprechende Weiche so, dass das jeweils andere Gleis frei wird. Dann fährt er mit seinem Zug zum nächsten möglichen Bahnsteig und sieht sich das oberste Fahrgastplättchen an. Wohin möchte der Gast fahren? Unter den angezeigten Farben darf der Spieler den Gast auf einem der sichtbaren Bahnhöfe abliefern, vorzugsweise den eigenen natürlich. Der Fahrgast wird in den Schlitz oben auf der Eisenbahn gesteckt und kann so richtig mitfahren. Sobald der Fahrgast ausgeladen wurde, fährt die kleine Eisenbahn wieder auf das Startfeld und der nächste Spieler ist dran. Es kann auch passieren, dass der Spieler keinen Fahrgast zur eigenen Haltestelle bringen kann (oder auch im späteren Verlauf die angefahrenen Bahnsteige leer sind). Das ist dann schade, aber vielleicht kann der Spieler ja einem Mitspieler helfen, der sich dann revangiert.



Sobald der letzte Fahrgast ausgestiegen ist, wird gewertet. Dazu legen alle Spieler ihre Fahrgäste in Reihen untereinander. Die Ausrichtungen der Plättchen (senkrecht, waagerecht) bleibt dabei erhalten. So kann es passieren, dass derjenige mit den meisten Plättchen nicht unbedingt auch der Gewinner ist. Gewinner ist nämlich der Spieler mit der längsten Fahrgastschlange.



Für pfiffige Kinder kann das Regelwerk ohne Würfel gespielt werden, dann dürfen die Weichen "gewünscht", also angesagt werden, um zum entsprechenden Wunschbahnsteig zu gelangen. Man kann sich darauf einigen, nur eine Weiche zu verstellen oder beliebig viele. [go]
 
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Gabi: Was macht ein Spiel zum Spiel? Wann ist ein Spiel "nur" Spielzeug? Wieder einmal stelle ich mir die Frage. Der optisch schicke Spielplan macht echt was her. Die kleine Holzeisenbahn kann in den Schienen richtig verschoben werden und auch die Weichen sind verstellbar. Jeder Spieler wählt sich einen eigenen Bahnhof - Schwimmbadm Spielplatz, Eisdiele, Zoo - kindgerechte Ziele, die im freien Spiel sogar ausgespielt werden könnten. Ach ja, freies Spiel…HABA schafft es, mit seinem Material oft, dass außerhalb des Regelwerkes frei gespielt werden kann. Das gibt für mich immer ein Plus, da die Fantasie nebenbei angeregt wird. So können geschickte Eltern das Spiel mit Regelwerk auch fantasievoll ausschmücken und so den Spielspaß noch zusätzlich erhöhen.

Das Regelwerk ist an unterschiedliche Altersgruppen angepasst. Knapp Dreijährige stören sich noch nicht am "bösen" Würfel und erfreuen sich vorzugsweise am Spielen (schieben und Gäste chauffieren). Hier wird der Würfel eingesetzt, um zu verhindern, dass Papa die Weichen immer passend stellt. Größere Kinder wollen mehr Einfluss nehmen. Hier wird der Würfel beiseite gelassen und die Weichen werden selbst eingestellt. Dann geht schon mehr darum, Wunschgleise zu erreichen und so vielleicht mehr Einfluss auf die Fahrgastbeförderung zu nehmen. Erste logische Zusammenhänge zwischen Weichen und Fahrstrecke werden gestellt - auch beim Zugfahren kann man lernen.

Das Zugfahren selbst benötigt ein ruhiges Handling. Das eher knappe Schienenbett erlaubt es, dass der kleine Holzzug aus den Schienen hüpft und quer über den Spielplan geschoben wird. Hier sollte auf regelkonformes Fahren geachtet werden, und das lässt sich den Kleinen auch gut verklickern. Ein Zug kann nur so schnell fahren, wie es die Gleise erlauben, sonst geschieht ein Unfall.

In unseren Testgruppen kam das Spiel vor allem bei kleinen Eisenbahn-Fans gut an. Ab 4 Jahren sollte dann bereits ohne Würfel gespielt werden, da sich die Würfel-Variante doch als stark glücksabhängig erweist. Empfohlen werden kann das Spiel etwa bis zum frühen Grundschulalter, dann bleibt das Regelwerk leider doch deutlich hinter dem Thema zurück.

Fazit: "Tschu-Tschu, kleine Eisenbahn" ist ein niedliches, thematisch und optisch ansprechendes Kinderspiel für Kinder zwischen 3 und ca. 7 Jahren, das spielerisch noch wenig Anspruch an die Spieler stellt. Wer ein ähnliches Spiel für etwas ältere Kids (ab ca. 6 Jahren) sucht, sollte sich einmal nach Amigos "Voll in Fahrt" (> Testbericht) umsehen.
...
 
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Ende
 
 
 

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