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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autor: Steffen Bogen
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Tante Trudes Trödel
 
Gewichtsprobleme
Tante Trudels Trödelladen hat alles, was man nicht braucht - und trotzdem will man es haben. Und da macht uns die alte Dame auch noch ein Sonderangebot...
 


     

Ja, der Warenabsatz könnte besser sein. Und so stellt Tantchen den "Trödel des Tages" zusammen. Dazu wird das Warenlager (der Spielplan) zunächst mit den 24 Holz-"Dingen" aufgefüllt. Dann wird drei mal gewürfelt und ein Einkaufskorb (= Papptafel) jedes Mal um entsprechend viele Felder weitergezogen. Die jeweils direkt angrenzende Ware wird in den Korb gelegt; der freie Platz im Regal wird mit einem Einkaufsgutschein aufgefüllt.


Das Warenlager im Trödelladen: Die Spieler ziehen von gelber zu gelber Rand-Markierung.
   
Die Waren werden in den Einkaufkörben gesammelt.
   

So funktioniert's:
Der vor Spielbeginn zusammengestellte Trödel (bestehend aus 3 Gegenständen unterschiedlichen Gewichts) ist die Referenz für die Spieler. Sie müssen während des Spiels versuchen, einen Korb zu füllen, der leichter (!) ist als der von Tante Trudel, aber gleichzeitig der schwerste (!) unter den Spielern!

Wer am Zug ist, würfelt und zieht seinen Einkaufskorb um die Anzahl der Würfelaugen an den Regalreihen entlang. Dabei gelten die gelben Markierungen immer als 1 Schritt. Aus der Reihe, die der Korb trifft, darf sich der Spieler einen beliebigen Gegenstand nehmen; im späteren Verlauf auch Waren dorthin aus dem Korb zurücklegen bzw. austauschen oder aber durch Ausnutzung eines "Waage"-Feldes seinen bisherigen Einkauf und den von Tante Trudel probewiegen. Dazu wird die zuvor zusammen gesetzte Waage bemüht.


Wer den Laden durch die Tür verlässt, ist fertig mit seinem Einkauf.
   
Die Waage entscheidet: Wessen Einkauf ist leichter als der von Tante Trudel?
   

Wer einen Einkaufsgutschein eingesammelt hat, kann ihn einlösen, indem er, wenn er am Zug ist, einen zusätzlichen Gegenstand aus der gerade für ihn aktiven Reihe auswählt oder ihn von einem Mitspieler stiehlt, der sich ebenfalls gerade in dieser Reihe befindet. Der Einkaufsgutschein wird dann weitergereicht bzw. auf das nun freie Feld des Spielplans gelegt.

Wer den Spielplan einmal umrundet hat, verlässt den Laden durch die Tür. Er ist nun solange nicht mehr am Spiel beteiligt, bis alle anderen Spieler ebenso weit sind. Hat noch kein Spieler den Laden verlassen, ist alternativ ein Rückwärtsziehen erlaubt, würde man mit einer Vorwärtsbewegung sein Spiel beenden.

Zum Schluss wiegen alle Spieler ihren Einkauf mit dem von Tante Trudel gegen. Spieler, die einen leichteren Einkauf gesammelt haben, bleiben im Spiel, die anderen scheiden aus. Dann wiegen die übrig gebliebenen Spieler ihren Korbinhalt noch einmal untereinander. Wer jetzt den schwersten Korb besitzt (also am nächsten an das Gewicht von Tante Trudels Trödel gelangt), ist der Sieger. [ih]

 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
witzige Spielidee
herzige Materialoptik
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sehr ähnliche Waren aus Holz
friemelige Waagen-Handhabung
überwiegend glücksabhängig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Tante Trudels Trödel" ist ein Spiel, das man eigentlich sofort mögen möchte. Die herzige Gestaltung ist, mit Zoch-typischem Material, ein Hingucker. Doch vom Outfit allein lebt ein Spiel leider nicht...

Der Spielablauf ist simpel: würfeln, ziehen, Waren sammeln bzw. tauschen. Die Idee, seine Sammlung am Ende wiegen zu müssen, ist neuartig und eigentlich auch witzig, wenn, ja wenn da nicht die technische Seite wäre. Die Waage ist leider nicht besonders präzise und muss vor jedem Spiel erst einmal aufgebaut werden. Das Befestigen der Waagschalen kann einem da schon einmal den letzten Nerv rauben, besonders, wenn man eher Grobmotoriker ist.

Das Abschätzen der Waren gleicht zudem leider mehr einem Glücks- als einem wirklichen Schätzspiel. Zu ähnlich sind sich die formschönen Holzteile. Hier hätte man sich dann doch größere Unterschiede gewünscht, z.B. durch unterschiedliches Material. Außerdem ist die Sammelaktion auch noch sehr glücksabhängig. Lande ich stets in den "falschen" Regalreihen, kann ich oft nur hoffen, nicht allzu schnell zum Ziel zu gelangen.

Der eigentliche Höhepunkt ist dann das Auswiegen des Trödels am Ende. Leider besitzt das Spiel dazwischen keine Spannungsmomente, so dass "Tante Trudels Trödel" im Familienbereich zwar sicher durchaus spielenswert ist, auf lange Zeit in seiner aktuellen Form jedoch bei mir nicht über eine Durchschnittswertung hinauskommt. Der Spielreiz entsteht hier vornehmlich durch die Optik.

Tipp: Mit einigen individuellen Regelanpassungen (z.B. dem Einbeziehen der verschiedenen Farbgebungen der Gegenstände) oder dem Austausch einiger beiliegender Waren mit kleinen Dingen aus dem Haushalt, lässt sich der Spielspaß etwas erhöhen. (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 

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