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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Strategie
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Ankama /
Board Game Box
Autoren: Christian Martinez, Frédéric Vuagnat
Grafik:
Guillaume Pivaut, Guillaume Duchemin
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
Trool Park
...

Ab auf die Achterbahn!
In Trool Park seid ihr der Besitzer eines eigenen Freizeitparks. Ihr errichtet neue Attraktionen und Stände, um eure Besucher zufriedenzustellen und zum besten Park in der ganzen Gegend aufzusteigen. Aber gebt Acht: Das Wetter könnte euch einen Strich durch die Rechnung machen und die Inspektoren achten akribisch auf jedes Detail in eurem Park und entscheiden letztlich darüber, wer den besten Themenpark gebaut hat.
 
 
Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler ein Spielertableau und ein Auswahlrad in einer der verfügbaren Farben. Das zentrale Tableau und die drei Seitentableaus kommen in die Mitte des Tisches, und abhängig von der Spieleranzahl werden einige Plätze für Attraktionen mit den "Geschlossen"-Markern belegt.



Die Besuchermarken kommen neben das Tableau und die Plättchen für Attraktionen und Stände werden separat voneinander gemischt und anschließend auf die passenden Felder auf dem Seitentableau gelegt. Für jedes freie Feld auf dem Spielplan wird nun eine Attraktion zufällig gezogen und offen auf den Plätzen in der Mitte platziert. Die Wetterplättchen werden ebenfalls verdeckt gemischt und auf das zugehörige Feld auf dem Seitentableau gelegt. Jeder Spieler stellt je eine seiner Spielfiguren auf die Startfelder der drei Kategorienzähler (Gelächter, Nervenkitzel und Imbiss). Die Spaßrutsche wird auf den entsprechenden Platz gestellt und alle Spieler, vom jüngsten bis zum ältesten, legen nacheinander ihre Zylinder auf die Rutsche.



Die Inspektorkarten werden nach ihren Rückseiten sortiert: Die drei "Runde 8"- Karten kommen zuerst auf den Platz für die Karten (ohne diese zu mischen). Die drei "Runde 5/6/7"- Karten werden gemischt und verdeckt auf die bereits liegenden Karten gelegt. Zum Schluss werden die drei "Runde 2/3/4"-Karten verdeckt gemischt und zuoberst auf den Stapel gelegt.

Jeder Spieler erhält ein zufälliges Standplättchen, welches er auf einem beliebigen Platz auf seinem eigenen Spielertableau platziert. Dann kann das Spiel mit dem jüngsten Spieler (derjenige, dessen Zylinder ganz unten auf der Rutsche ist) beginnen. Die Reihenfolge der Spieler wird stets über die Spaßrutsche bestimmt: von unten nach oben.

Das Spiel geht über exakt acht Runden, wobei jede Runde aus vier Phasen besteht: In der ersten Phase (Attraktionen) wählen alle Spieler gleichzeitig einen Buchstaben auf ihrem Auswahlrad im Geheimen aus. Der Buchstabe sollte mit dem Platz der Attraktion auf dem zentralen Spielplan übereinstimmen, die sich der Spieler sichern möchte. Haben alle Spieler gewählt, decken sie gleichzeitig ihre Auswahlräder auf.



Entsprechend der Spielerreihenfolge (über die Spaßrutsche) nehmen sich alle nacheinander ihre gewählte Attraktion, so sie denn noch verfügbar ist. Haben zwei oder mehr Spieler den gleichen Buchstaben gewählt, erhält derjenige unter ihnen die Attraktion, der auf der Rutsche am weitesten unten ist. Im Gegenzug muss dieser Spieler, sobald ein anderer Spieler den gleichen Buchstaben wie er selbst bestimmt hat, seinen Zylinder auf der Rutsche nach ganz oben legen. Anschließend platzieren alle Spieler ihre genommenen Attraktionen auf einem beliebigen Feld ihres Spielertableaus und führen den Soforteffekt aus, der am unteren Rand des Attraktionsplättchens gezeigt ist.

Nun dürfen sich alle Spieler in Spielerreihenfolge der übrigen Spieler, die in der vorherigen Phase leer ausgegangen sind, eine andere Attraktion ihrer Wahl nehmen. Als Ausgleich dafür, dass diese Spieler nicht ihre gewünschte Attraktion bekommen haben, erhalten alle einen der zwei Boni, die an das Feld angrenzen, von dem die gewählte Attraktion genommen wurde. Schließlich platzieren diese Spieler ebenfalls ihre Plättchen auf ihrem Tableau und erhalten den Soforteffekt.

In der zweiten Phase (Wetter) wird ein zufälliges Wetterplättchen aufgedeckt.



Falls alle drei Plättchen bereits aufgedeckt wurden, wird der Ablagestapel gemischt, erneut verdeckt platziert und das oberste Plättchen aufgedeckt. Jeder Spieler schaut auf seinem Tableau nach, welche Attraktionen und Stände das aktuelle Wettersymbol zeigen. Je nach Lage der Plättchen auf dem eigenen Plan (damit sind die drei unterschiedlich farbigen Bereiche gemeint), rücken die Spieler ihre Spielfiguren in den jeweiligen Kategorien um ein Feld pro Attraktion/Stand mit dem passenden Symbol weiter.



Phase 3 (Inspektionen) wird in der ersten Runde übersprungen und erst in Runde 2 ausgelöst. Die oberste Inspektorenkarte gibt an, welche der drei Kategorien gewertet wird.



Je nachdem, an welcher Position ein Spieler in der zu wertenden Kategorie liegt, erhält er unterschiedliche Belohnungen.



Herrscht Gleichstand zwischen mehreren Spielern, so erhält derjenige die bessere Platzierung, dessen Zylinder sich weiter unten auf der Spaßrutsche befindet. Als Ausgleich muss der Spieler seinen Zylinder anschließend an die oberste Stelle der Rutsche legen. Sind immer noch mehrere Spieler gleichauf, wird dieser Vorgang wiederholt. Am Ende von Runde 8 werden alle drei Kategorien nacheinander gewertet und zwar in der Reihenfolge: "Nervenkitzel", danach "Spaß" und zum Schluss "Imbiss".



In der vierten Phase (Vorbereitungen für die nächste Runde) werden die leeren Felder auf dem zentralen Spielplan mit zufälligen neuen Attraktionen aufgefüllt. Außerdem wird die neue Inpektorenkarte aufgedeckt, die die Wertung für die nächste Runde bestimmt.

Das Spiel endet nach acht Runden. Der Spieler mit den meisten Besuchermarken gewinnt. Herrscht Gleichstand, liegt derjenige am Gleichstand beteiligte Spieler weiter vorne, dessen Zylinder auf der Spaßrutsche weiter unten ist. Der Park dieses Spielers ist laut der Allgemeinheit der beste in der Gegend! [bf]
 
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  PLUS:
PLUS:
hochwertiges Material
schneller Ablauf
Spaßrutsche als geschicktes
   Element zur Bestimmung der
   Spielerreihenfolge
guter Sortiereinsatz
ENDE
  MINUS:
MINUS:
sehr bunt und dadurch
   teilweise unübersichtlich
Spielerreihenfolge ist sehr
   entscheidend
auf Dauer etwas eintönig

eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Benjamin: Beim Auspacken des Spiels fällt direkt auf, dass es neben dem hochwertigen Spielmaterial auch einen wunderbaren Sortiereinsatz für alle Komponenten gibt. Gerade in Zeiten der leeren Schachteln ist dies für mich ein Bonuspunkt. Der Aufbau des Spiels ist schnell durchgeführt und die Regeln sind verständlich beschrieben. Die Spielmaterialien (bis auf die Anleitung und die Spielerhilfen) sind sprachneutral. Auf den Plättchen und Karten sind Piktogramme gezeigt, die das Spielverständnis verdeutlichen und klar aufzeigen, was jeweils gemeint ist.

Zurück zum Spiel an sich: Die Materialien sind aus dickem Karton gefertigt und die Spaßrutsche lässt sich leicht zusammenbauen. Die Spielfiguren und die Zylinder sind aus Holz. Nach dem kurzen Erklären der Regeln kann das Spiel auch schon starten.

Eine Runde läuft recht zügig ab. Die Auswahl einer Attraktion zu Beginn einer Runde kann etwas Grübeln erfordern, wenn überlegt wird, welche Attraktion wohl von den Mitspielern begehrt wird. Ein taktisches Mittel kann sein, absichtlich den gleichen Buchstaben zu wählen wie ein anderer Spieler, sollte dieser Mitspieler weiter unten auf der Spaßrutsche liegen als man selbst, sodass dieser gezwungen wird, seinen Zylinder nach ganz oben zu legen. Da die Spielerreihenfolge ein wichtiges Element des Spiels ist, ist dieser Schritt durchaus entscheidend. Hierbei kann es von Nachteil sein, später zum Zug zu kommen, wenn eine begehrte Attraktion ausliegt, die im Zweifelsfall von einem anderen Mitspieler ebenfalls gewünscht wird.

Nach den ersten beiden Spielrunden ist das Prinzip verinnerlicht und es läuft deutlich schneller ab. Allerdings schleicht sich damit auch eine gewisse Eintönigkeit in das Spiel ein. Große Abwechslung wird leider nicht geboten. Lediglich das Wetter bringt eine leichte Veränderung mit ein; da diese Plättchen allerdings zufällig gezogen werden, wird hierbei natürlich auch Glück benötigt, um in dem Bereich, der am Ende der Runde gewertet wird, noch ein paar Schritte nach vorne zu kommen. Die vielen bunten Farben überall machen es leider auch auf Dauer etwas unübersichtlich. Außerdem wird schnell klar, dass die Spielerreihenfolge eine etwas zu große Bedeutung in dem Spiel einnimmt. Nicht nur, dass der Startspieler als einziger die komplett freie Wahl bezüglich seiner gewünschten Attraktion zu Beginn einer Runde hat, die Reihenfolge löst auch sämtliche Gleichstände zugunsten des besser platzierten Spielers auf. Damit ist dieses Spielelement sehr mächtig. Durch geschicktes Taktieren und Überlegen kann allerdings die Spielerreihenfolge geschickt verändert werden.

Fazit: Das Spiel überzeugt durch seine kurze Spieldauer, die schnelle Erklärung und die eindeutigen Piktogramme. Negativ fällt auf, dass die Runden sehr repetitiv wirken und kaum Auswahlmöglichkeiten bestehen. Außerdem ist die Spielerreihenfolge ein entscheidendes und etwas zu stark wirkendes Element. Hinzu kommt das Wetter, das in Verbindung mit den Inspektorenkarten einfach Glück erfordert, um in den richtigen Kriterien voranzuschreiten. Alles in Allem ein nettes Spiel für zwischendurch, mehr allerdings auch nicht. Deshalb vergebe ich 6 Kultpunkte als Gesamtwertung.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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