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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz
Erscheinungsjahr:
2010
Verlag: Hasbro  ..i..
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 16 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
   
   
   
 
  Trivial Pursuit
Master Edition
 
Back to the roots
Nach unzähligen Varianten des Quiz-Klassikers erschien im Jahr 2010 mit der "Master Edition" eine aktualisierte Neuauflage der "Genus"-Ausgabe.
 

     

So funktioniert's:
Das Spiel folgt größtenteils den klassischen "Trivial Pursuit"-Regeln. Jeder Spieler erhält zu Beginn einen Wissensspeicher in der Farbe seiner Wahl und stellt ihn auf das Mittelfeld des Spielplans.


Dieser Spielplan-Anblick dürfte jedem Quizfreund bereits bekannt sein.
   
Wie immer sammeln die Spieler farbige Wissensecken in ihrem Wissensspeicher.
   

Ist ein Spieler an der Reihe, wirft er den Würfel und zieht entsprechend viele Felder entlang einer Speiche. Die gewählte Richtung bestimmt dabei das Farbfeld, auf dem der Spieler landet. Die weißen Felder sind Joker-Felder; hier wird noch einmal gewürfelt. Jede andere Farbe entspricht einer Wissenskategorie. Dem Spieler wird eine Frage der entsprechenden Kategorie vorgelesen. Beantwortet er die Frage richtig, darf er noch einmal würfeln. Auf den Eckfeldern erhält er zudem eine farbige Wissensecke in seinen Speicher.

Die Fragekategorien lauten:
- Erdkunde (blau)
- Unterhaltung (pink)
- Geschichte (gelb)
- Kunst & Literatur (violett)
- Wissenschaft & Technik (grün)
- Sport & Vergnügen (orange)


Neu im Spiel ist der Timer, der ein Zeitlimit zum Beantworten der Fragen vorgibt.
   
3000 Fragen finden sich auf den 500 beiliegenden Karten in 2 Kartenboxen.
   

Die meisten der insgesamt 3000 Fragen sind "offene Fragen", d.h. Fragen ohne Antwortvorgaben. Bei einigen Fragen stehen jedoch Antwortalternativen zur Auswahl. Außerdem gibt es zusätzlich "Richtig oder falsch"- und auch einige Fotofragen.

Neu in dieser Version ist der Timer, der gedrückt wird, sobald ein Spieler eine Frage beantworten muss. So lange die Hintergrundmusik dudelt, hat der Spieler Zeit zum Antworten (siehe nachfolgenden Videoclip). Zudem kann er, falls die Zeit nach einer richtigen Antwort noch nicht abgelaufen ist, weiter würfeln und sich direkt an der nächsten Aufgabe versuchen.

Der nächste Spieler ist dran, wenn entweder die Zeit des Timers abläuft oder eine Frage falsch beantwortet wird.

Wurden von einem Spieler 6 verschiedene Wissensecken gesammelt, muss er nun noch für die finale Masterfrage in die Mitte der Spielfläche ziehen - das Thema wird von den Mitspieler bestimmt! Sobald ein Spieler die Masterfrage richtig beantwortet, ist er der Sieger des Spiels. [ih]

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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
großer neuer Fragenkatalog
klassisches Spielkonzept
ENDE
  MINUS:
MINUS:
überflüssiger Timer
  
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  "Trivial Pursuit" ist und bleibt ein Quiz-Dauerbrenner. In den letzten Jahren hat man das gradlinige Grundkonzept aus den 80er-Jahren in zahlreichen immer neuen Editionen zunehmend verändert, um neue Käufergruppen anzusprechen. War die zuletzt erschienene "Wetten & Gewinnen"-Variante eine positive Entwicklung, fielen viele andere Editionen eher in die Rubrik "überflüssig".

Mit der "Master Edition" besinnt man sich nun zurück auf die Wurzeln des Spiels. Die Einteilung des Spielplans und der eigentliche Spielablauf folgen nun wieder der Ursprungsvariante, die auch heute noch gut bestehen kann. Statt in unpraktischen Einzelboxen werden die Quizfragen jetzt auch wieder in zwei großen Kartenboxen geliefert - sehr schön!

Der Fragenkatalog befindet sich auf dem Stand von 2009 und ist mit 3000 verschiedenen Aufgaben umfangreich genug für zahlreiche Wiederholungspartien. Die Qualität der Fragen ist sehr gut - sie decken ein weites Spektrum ab. Wie immer sind einige der Fragen fast nicht mit bloßem Allgemeinwissen zu lösen - aber das war schon immer so - und das macht "Trivial Pursuit" auch aus. Nicht umsonst ist die Altersempfehlung "ab 16" verhältnismäßig hoch gewählt.

So ganz ohne Neuerung wollte man den Nachfolger der berühmten "Genus"-Edition aber nicht auf den Markt bringen. Und so kam ein schlauer Mensch auf die Idee, der zum Teil endlosen Nachdenkzeit - früher ein gern gesehener Streitpunkt im Spiel - ein Ende zu bereiten. Der beiliegende Timer funktioniert technisch einwandfrei, allerdings ging mir - und auch meinen Mitspielern unserer Testrunde - das ständige Gedudel (siehe Videoclip oben) auf Dauer zunehmend auf die Nerven - wenngleich die Lautstärke noch relativ annehmbar ist; da sind wir von anderen Spielen Schlimmeres gewohnt. 

Auch die Spielregel, dass ein Spieler so lang weiter spielen darf, bis die Zeit des Zeitgebers abläuft, sorgte in der Realität eher für einige unfaire Momente als das es das Spiel spannender machen würde. Denn was passiert zum Beispiel, wenn ein anderer Spieler eine neue Frage betont langsam vorliest?

Somit ist dieses elektronische Gimmick zwar nett gemeint, wurde von uns jedoch direkt nach der ersten Testpartie in die Schachtel zurück gelegt. Glücklicherweise wirkt sich dies nicht auf den Spielverlauf aus. Man kann also ohne Probleme auch einfach nach den bekannten klassischen Regeln (ohne Zeitvorgabe) spielen.

Fazit: Mit der "Trivial Pursuit Master"-Edition bekommen alle Freunde des Wissensspiels endlich einen angemessenen Nachschub an zum Teil kniffliger Fragen. Wenngleich - abgesehen vom eben gescholtenen Timer - keine weitere Innovation vorhanden ist, so zeigt sich der neueste Spross als das, was viele in "Trivial Pursuit" sehen: Als ein echter Klassiker unter den Wissensspielen.
 

 
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