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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Frosted Games
Autor: Otsukai Fukurou no Kuroubanshi
Spieleranzahl:
3 (!)
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Trick'n Trouble
...

Zu dritt gegen Doc Crazy

Ein verrückter Wissenschaftler möchte ein mächtiges Monster beschwören, und um dies zu verhindern, lösen wir Aufgaben und eignen uns wichtige Gegenstände an, die Doc Crazy für das Ritual benötigt. Damit wir möglichst nicht auffallen, dürfen wir nicht miteinander reden ...
 
 
Die Aufgabenkarten werden nach ihrer Rückseite getrennt, von dem Stapel mit einem Stern werden drei Karten offen ausgelegt, von den anderen beiden jeweils eine. Die Spielkarten werden gemischt und jeder Spieler erhält fünf Stück auf die Hand, der Rest wird als Nachziehstapel bereitgelegt. Jeder Spieler erhält eine Übersichtskarte und der Startspieler die Startspielerkarte.



Das Spiel ist kooperativ. Um es zu gewinnen, müssen die Spieler in neun Runden mindestens 40 Punkte sammeln.

Wichtig: Man darf seinen Mitspielern nicht sagen, welche Karten man auf der Hand hat bzw. welche man nicht auf der Hand hat, welche Aufgabe man erfüllen möchte bzw. was als sinnvoll erachtet wird.



Spielablauf:
1) Neue Aufgaben
Liegen weniger als fünf Ausgaben aus, werden diese wieder auf fünf aufgestockt. Der Startspieler entscheidet, von welchem Stapel eine Karte gezogen wird

2) Spielkarten nachziehen
Jeder Spieler zieht auf fünf Handkarten vom Nachziehstapel auf. Ist der Nachziehstapel leer, entfällt diese Phase.

3) Karte schieben (Optional)
Der Startspieler entscheidet, ob er eine seiner Handkarten seinem linken Mitspieler gibt. Ist dies der Fall, muss dieser ebenfalls eine Karte schieben usw. bis jeder wieder gleich viele Karten hat.



4) Aufgabe austauschen (optional)
Der Startspieler darf eine von den offenen Aufgaben unter den entsprechenden Stapel schieben und eine Aufgabe eines beliebigen Stapels als Ersatz auslegen.

5) Stich spielen
Der Startspieler spielt eine Handkarte in die Mitte aus, reihum müssen die Mitspieler ebenfalls eine Handkarte ausspielen.



Hat ein Mitspieler eine Karte der selben Farbe, muss diese Karte gespielt werden. Ansonsten darf man eine beliebige spielen. Wer die höchste Karte ausspielt, wird neuer Startspieler.

Wird ein Stich mit einer 2er-Karte begonnen (diese haben immer zwei Farben), dürfen die Mitspieler wählen, welche der beiden Farben bedient wird.

Die 1er-Karten gelten als Karten jeder Farbe und können immer gespielt werden, man muss sie jedoch nicht spielen.



6) Aufgabe erfüllen
Nun addiert man jeweils die Werte der drei gespielten Karten und kann mit diesen ausliegende Aufgaben erfüllen, wenn man mindestens den angegebenen Wert der Aufgabe in der entsprechenden Farbe erreicht. Dabei wird jede Farbe für sich addiert, heißt z.B., dass eine 2er Karte für beide angegebenen Farben zählt.

Erfüllte Aufgaben kommen auf einen Siegpunktstapel, die gespielten Karten auf einen Ablagestapel (diesen darf man jederzeit anschauen und sortieren).



Spielende: Nach der neunten Runde sind alle Spielkarten gespielt worden und das Spiel ist vorbei. Man addiert alle Punkte der Aufgabenkarten und schaut, ob man mindestens 40 Punkte erreicht hat. Ist dem so, hat man das Spiel gewonnen.



Experten-Modus: Um das Spiel schwieriger zu gestalten, wird Phase 4 nicht gespielt und der Ablagestapel darf nicht mehr angeschaut werden.

Story-Modus: Alle Aufgaben werden zu einem Stapel zusammengelegt (sortiert nach ihrer Schwierigkeit) und man darf sich nicht mehr aussuchen, welche Aufgaben gespielt werden, sondern muss immer die oberste Karte zum Nachlegen verwenden. Phase 4 findet trotzdem Anwendung, außer man spielt zusätzlich im Experten-Modus. Nun werden am Ende nicht mehr die Punkte verglichen, sondern die erledigten Aufgaben gezählt. Entsprechend einer Tabelle im Regelheft erhält man seine Wertung. [mha]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
P
kooperatives Stichspiel für
   exakt 3 Spieler als 
   Alleinstellungsmerkmal
große Karten
ENDE
  MINUS:
MINUS:
man benötigt eben immer exakt 3 Spieler
sehr schwer zu gewinnen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: "Trick'n Trouble" ist ein Spiel für genau drei Spieler, was schon mal eine ungewöhnliche Spieleranzahl ist. Noch ungewöhnlicher ist allerdings, dass es sich hierbei um ein kooperatives Stichspiel handelt. Und hierbei ist es auch noch ungewöhnlich, dass man zwar zusammenspielt, man sich aber nicht wirklich über das Spiel unterhalten darf und rein aus dem Verhalten bzw. den gespielten / geschobenen Karen seine Rückschlüsse ziehen muss. 

Ob das funktioniert, fragt ihr euch? Jein. Also klar funktioniert der kooperative Aspekt, bei dem man zusammen ausliegenden Aufgaben / Werte erreichen muss, jedoch habe ich mit meiner Runde noch nie die angestrebten 40 Punkte erspielen können. Entweder sind wir echt so schlecht, das angestrebte Ziel ist einfach sehr hoch gesteckt oder wir machen gar etwas falsch?! Einen Regelfehler schließe ich aber aus, da die Regeln doch sehr einfach und überschaubar sind. Das Spiel ist innerhalb von fünf Minuten erklärt und wirft keine Fragen auf. Die Anleitung ist schön gestaltet und einem Comic ähnlich aufgebaut.

Das Material hat eine gute Qualität. Es handelt sich hierbei um Karten in Übergröße. Allerdings finde ich zumindest die Zahlenkarten sehr einfach gehalten, was die Illustrationen betrifft. Die Namensgebungen der Karten sind wohl Anspielungen auf frühere Adventure Games; da ich diese jedoch nicht kenne, kann ich dazu leider nichts sagen.

Das Spiel an sich ist schnell gespielt, sodass man direkt zwei, drei Partien hintereinander spielt. Dies ist auch nötig, da das Spiel eine steile Lernkurve aufweist und man erst nach einer Zeit versteht, welche Karten man besser weiterschieben sollte und welche Aufgaben man austauscht. So kann man sich zwar grundsätzlich von Partie zu Partie etwas verbessern, solange man mit den selben Personen spielt, jedoch grätscht einem das Kartenglück doch oftmals dazwischen, sodass man nach dem dritten, vierten Stich schon abschätzen kann, ob das Spiel überhaupt noch zu gewinnen ist.

Für meine Gruppe war das Spiel letztlich doch zu speziell.  Es richtet sich eher an Personen, die in einer kleinen Gruppe spielen, Stichspiele mögen, und die - im besten Fall - auch noch die Anspielungen der Aufgabenkarten einordnen können.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
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