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Genre: Denken (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autor: Thade Precht
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 40 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Trakkx
 
Besuch eines alten Bekannten
Die Spieler legen reihum Spielsteine auf dem Tisch ab, um diese zu Reihen und Sequenzen zu kombinieren. Wer als erster alle seine Steine abgelegt hat, gewinnt.
 

     

In der Schachtel befinden sich 116 große Holzsteine. 112 davon sind mit Zahlen von 1 bis 14 versehen, wobei jede Zahl in jeder der vier Farben (rot, gelb, grün, blau) jeweils zweimal vorkommt. Hinzu kommen vier Aktionssteine: zweimal "Steintausch" und ebenfalls zweimal "Drei ziehen".

Alle 116 Steine werden in den mitgelieferten Beutel gelegt und gemischt. Unabhängig von der Spielerzahl zieht jeder Spieler 15 Steine blind aus dem Beutel und baut die Steine, vor den neugierigen Blicken der Mitspieler verborgen, vor sich auf. Zusätzlich werden noch sechs Steine aus dem Beutel gezogen und offen in die Tischmitte gelegt und bilden so die offene Auslage, die jedem Spieler zur Verfügung steht. Der Rest der Steine bleibt im Beutel und bildet den Nachziehvorrat.

Im Laufe des sich anschließenden Spieles versucht nun jeder Spieler, seine Steine als Erster loszuwerden. Hierzu hat er, wenn er am Zug ist, vier Möglichkeiten. Zunächst kann er einen Stein aus dem Beutel ziehen und vor sich abstellen. Er kann aber auch einen der sechs Steine aus der offenen Auslage seinen eigenen Steinen hinzufügen. In beiden Fällen endet der Zug des Spielers mit dem Aufnehmen des zusätzlichen Steines.

Als dritte Option kann der Spieler einen Aktionsstein ausspielen. Mit der Aktion "Steintausch" verpflichtet er alle Spieler (einschließlich sich selbst) dazu, jeweils zwei eigene Steine an den linken Tischnachbar weiterzugeben, wogegen man mit dem Aktionsstein "Drei ziehen" einen bestimmten Spieler dazu zwingen kann, außer der Reihe drei zusätzliche Steine aufzunehmen.

Die vierte Möglichkeit besteht darin, einen oder mehrere Steine auf dem Tisch auszulegen; entweder an eine bereits ausliegende Gruppe oder – sofern die Maximalzahl von drei bzw. vier Gruppen noch nicht erreicht wurde – als neue Gruppe. Dem Spieler steht es dabei frei, die bereits ausliegenden Steine umzugruppieren, neu zu arrangieren oder sogar ganze Gruppen aufzulösen, sofern er die Auslageregeln für Sequenzen, Reihen und Gruppen berücksichtigt.

Eine Sequenz besteht aus drei oder vier Steinen mit gleichem Wert, aber unterschiedlicher Farbe (z.B. Rot-7, Gelb-7, Grün-7, Blau-7). Eine Reihe besteht aus drei bis 14 Steinen gleicher Farbe mit ununterbrochen auf- oder absteigenden Werten (z.B. Rot-9, Rot-10, Rot-11, Rot-12, Rot-13). Sowohl Sequenzen als auch Reihen dürfen horizontal oder vertikal verlaufen.

Wenn die Steine zusammenhängend ausgelegt wurden, bilden diese eine Gruppe, die aus beliebig vielen Sequenzen und Reihen bestehen darf.

Egal, ob neue Gruppen gebildet oder nur einzelne Steine angelegt werden: alle Sequenzen und Reihen müssen immer aus mindestens drei Steinen bestehen, und zwar in alle Richtungen. Das gilt auch und gerade beim Umgruppieren, Auflösen und Neuarrangieren von Steinen.

Sobald es ein Spieler geschafft hat, alle seine Steine nach den genannten Regeln auszulegen, endet das Spiel. Dieser Spieler ist der Gewinner.

Sollten mehrere Runden vereinbart worden sein, zählen die Mitspieler die Zahlwerte ihrer nicht abgelegten Steine zusammen und notieren sich diese als Minuspunkte, wobei jeder der vier Aktionssteine mit 20 Minuspunkten zu Buche schlägt. Wer nach der vorher vereinbarten Anzahl an Runden die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt Trakkx! [am]

 
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
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      Mechanik, Einfluss
 
 
     
André: Trakkx [sprich: "Tracks"] zu spielen ist wie ein Besuch bei alten Bekannten, die man lange nicht mehr gesehen und trotzdem gerne mal wieder um sich hat. Sobald das Spiel aufgebaut ist und die Regel erklärt wurde, fühlt es sich in etwa so an, als hätte man das Spiel schon seit Jugendtagen im Schrank und nur vergessen, es in letzter Zeit mal wieder hervorzuholen. Tatsächlich wird sich zumindest jeder Spieler, der schon mal eine Partie Rommé, Rummy, Rummikub o.ä. gespielt hat (und das dürften die meisten unter uns sein) sofort in der Spielmechanik zurecht finden. Steine auslegen, Reihen und Sequenzen bilden, gegnerische Auslagen (hier: Gruppen) ergänzen oder sogar ganze Auslagen auflösen und neu arrangieren – all das kennt man bereits aus den obengenannten Klassikern.
 
Als neuen Kniff hat der Autor Thade Precht das horizontale und vertikale Anlegen der Steine, wie man es z.B. auch bei "Qwirkle" findet,  hinzugefügt. Dadurch, dass er gleichzeitig die Anzahl der ausliegenden Gruppen (abhängig von der Spielerzahl) auf drei bzw. vier beschränkt hat und die ausgelegten oder neu gebildeten Reihen und Sequenzen immer in alle Richtungen mindestens drei Steine lang sein müssen, finden sich die Spieler schnell in der einen oder anderen Zwickmühle gefangen. Die meisten Situationen lassen sich durch geschicktes Umlegen oder Neuarrangieren der Steine lösen, aber manchmal will sich der eine Stein, der auf dem ersten Blick doch so perfekt zu passen schien, einfach in keine regelkonforme Auslage bringen lassen! Ganz schön vertrakkt …
 
Die Würze des Spieles, das vielseitige Aus- und Anlegen, kann aber gleichzeitig auch zur Bremse werden. Spieler, die zum Grübeln neigen, können durch die Vielzahl der Legemöglichkeiten zu längeren Analysen ihrer verschiedenen Zugmöglichkeiten eingeladen werden. Hier helfen nur die gute, alte Sanduhr oder der moderne Timer, die jedem Spieler für seinen Zug ein begrenztes Zeitbudget zugestehen.
 
In voller Besetzung mit vier Spielern spielt sich Trakkx erfrischend zügig und nach einer guten halben Stunde rufen die Mitspieler meist noch nach einer Revanche. Im Zweierspiel kann sich eine Partie dann aber doch mal über eine Dreiviertelstunde erstrecken. In unseren Testspielen zu zweit habe ich – im Gegensatz zu Spielen in voller Runde – hin und wieder Joker-Spielsteine vermisst (diese gibt es bei Trakkx nicht), denn da bei zwei Spielern weniger Steine ausliegen als in größerer Runde, dauert es tendenziell auch länger, bis man nach dem ersten Auslegen wieder sinnvolle Kombinationen zum Anlegen gesammelt hat.
 
Das Spielmaterial mit den großen Steinen (31 × 31 × 10 mm) und dem schwarzen Beutel sieht toll aus, ist funktional und lädt zum Spielen ein. Die robusten Holzsteine sind leicht, fallen aber trotzdem nicht bei jedem Stupser oder Tischwackler um, und die reichlich mit Beispielen versehene Spielregel lässt auch keine Frage offen.
 
Spieler, die gerne auch mal Klassiker auf den Tisch bringen, werden an Trakkx ihre Freude haben. Die bekannten Mechanismen, gewürzt mit den neuen Auslagemöglichkeiten, lassen genug Vertrautheit aufkommen und transportieren trotzdem ein neues, unverbrauchtes Spielgefühl. Für Wenig- und Gelegenheitsspieler kann man Trakkx guten Gewissens empfehlen. Aber auch in erfahrenen Spielerunden kann das Spiel - als Aufwärmer oder Absacker eines Spieleabends – durchaus gefallen. Wer jedoch bei eher abstrakten Spielen wie Rummikub & Co. sofortige Abwehreflexe entwickelt, wird auch mit Trakkx nicht viel glücklicher werden. Aber es gibt ja zum Glück für jeden Typ das passende Spiel…

Hinweis zum Kultfaktor: 7 Punkte, im Spiel zu zweit 6 Punkte.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Qwirkle   > Crosswise
> Unikato   > Blockers
Ende
 

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