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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Aporta Games
Autoren: Eilif Svensson, Kristian Amundsen Østby
Grafik:
Gjermund Bohne
Spieleranzahl:
1 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 15-30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Trails of Tucana
...
Besuchen Sie den Katzenbärenmann!

Tucana ist ein Inselreich mit traumhaften Obelisken, luxuriösen Büchern und exotischen Tukanen sowie Heimat des Katzenbärenmanns, auch als Yeti bekannt. Jetzt brauchen wir nur noch ein ordentliches Wegenetz, und die Touristen können kommen!

 
"Trails of Tucana" ist ein schnelles Flip-and-Write-Spiel (Aufdecken und Schreiben), bei dem wir Pfade kreuz und quer über eine Insel in Tucana anlegen, damit wir Dörfer und Sehenswürdigkeiten besuchen können.



Jeder Spieler braucht dazu eine Insel, also ein Blatt vom Block, und einen Stift. Die Spieler entscheiden sich, ob sie auf der kleinen Insel oder auf der großen Insel spielen wollen. Im Folgenden kommen erst mal die Regeln für die kleine Insel. Ein Spieler nimmt sich eine Aufbaukarte und zeichnet die 10 Buchstaben (2x A, 2x B, 2x C, 2x D und 2x E) wie angegeben bei seinen 10 Dörfern ein. Der folgende Spieler trägt die Buchstaben auch ein, aber er beginnt mit dem zweiten Dorf, sodass alle Buchstaben um ein Dorf versetzt sind. Die folgenden Spieler wiederholen diese Prozedur, sodass jeder Spieler eine leicht andere Startaufstellung hat.



Die Landschaftskarten werden gemischt, und schon kann es losgehen. Ein Spieler übernimmt die Landschaftskartenverantwortung. Er deckt zwei Karten auf. Jede Karte zeigt eine Landschaft. Es gibt Wälder, Gebirge, Wasser, Wüste und zweimal eine Jokerlandschaft.



Die Spieler zeichnen nun eine Verbindung zwischen diesen zwei Landschaften auf passenden Feldern ihres Blattes. Die Landschaften müssen dafür nebeneinander liegen. Die Verbindung sollte von Zentrum zu Zentrum gehen. Wird also ein Wald und eine Wüste aufgedeckt, so suchen die Spieler einen Wald, der neben einer Wüste liegt, und zeichnen einen Strich vom Zentrum einer Wüste zum Wald. Haben alle Spieler ihren Pfad so eingezeichnet, werden zwei weitere Landschaftskarten aufgedeckt.



Wird eine der Sehenswürdigkeiten (Bücher, Obelisken, Tukane, Seeschlangen, Yetis) mit einem Dorf verbunden, so umkreist der Spieler die Punkte neben dieser Sehenswürdigkeit in seinem Wertungsbereich. Wird die Sehenswürdigkeit mit einem weiteren Dorf verbunden, so passiert nichts. Wird aber eine weitere Sehenswürdigkeit dieser Art mit einem Dorf verbunden, so gibt es nicht nur Punkte, sondern auch einen weiteren Pfad, der sofort eingezeichnet wird.

Wird ein Dorf mit einem Dorf, welches den gleichen Buchstaben trägt, verbunden, so gibt es dafür auch Punkte. Zum einen gibt es die regulären Punkte im Wertungsbereich plus einen Bonus für den Spieler, welcher die Dörfer mit diesem Buchstaben zuerst verbunden hat.



Wurden alle Landschaftskarten bis auf eine gespielt, so endet die erste Runde. Die Spieler bekommen die Punkte, welche sie bisher bei den Sehenswürdigkeiten umkreist haben. Dann werden alle Landschaftskarten gemischt und die zweite Runde beginnt. Das bedeutet: Die Spieler arbeiten weiter am selben Wegenetz ihres Blattes.

Nachdem alle Landschaftskarten ein zweites Mal gespielt wurden, endet die zweite Runde und das Spiel. Die Spieler bekommen wieder die Punkte ihrer Sehenswürdigkeiten gutgeschrieben. Dann addieren die Spieler ihre Sehenswürdigkeitenpunkte aus der ersten und zweiten Runde, die Punkte für das Verbinden von Dörfern und eventuelle Bonuspunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.



Entscheiden sich die Spieler, die große Insel zu spielen, so dauert das Spiel drei Runden und es gibt noch jeweils eine Bonuskarte für das Verbinden von zwei gleichen Sehenswürdigkeiten. Außerdem gibt es jede Sehenswürdigkeit dreimal statt nur zweimal. [ls]

Hinweis: Eine Version mit deutschsprachiger Anleitung ist für 2020 bei Pegasus Spiele geplant.
 
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    Checkpoint
  PLUS:
P
elegante Regeln
schnell gespielt
abschätzbares Risiko
ENDE
  MINUS:
MINUS:
interaktionsarm
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
   
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Lutz: Wer wunderschöne Länder besucht, weiß den Wert guter Wanderwege zu schätzen. Sicherer Tritt, aber gleichzeitig das Gefühl von etwas Abenteuer sind ein tolle Kombination. Und wir wollen das Wegenetz einer kleinen oder großen Insel in Tucana erweitern.

Karten umdrehen und dann etwas auf einem Block umdrehen wurde zuletzt z.B. durch "Welcome to …" sehr bekannt. "Trails of Tucana" funktioniert deutlich simpler. Zwei Karten ziehen - und mit diesen wird dann ein Weg eingezeichnet. Ende. Keine komplizierten Regeln mit Bedingungen, was erlaubt ist und was nicht oder ähnliches Brimborium.

"Trails of Tucana" ist, was die Regeln angeht, recht schlank und erzeugt trotzdem Spannung. Immer wieder hofft man noch die eine Landschaftskombination zu bekommen, welche die perfekte Verbindung erlaubt. Wer seine Sehenswürdigkeiten klug verbindet und dabei aufs Timing achtet, kann kritische Verbindungen auch schnell ohne die Hilfe der Karten schaffen. Hier gibt es also eine taktische Komponente. Aber natürlich ist "Trails of Tucana" im Kern ein Glücksspiel. Die Zusammenstellung des Kartenstapels ist bekannt, wenn auch nicht die Reihenfolge. So kann aber durchaus abgeschätzt werden, wie wahrscheinlich eine bestimmte Verbindung in dieser Runde noch ist.

Die Interaktion in "Trails of Tucana" ist leider etwas gering. Dies ist leider recht häufig bei Spielen dieser Art der Fall. Es gibt ein kleines Rennen um die Bonuspunkte für das Verbinden der Dörfer, aber damit hat es sich schon. Dies ist aber auch gleichzeitig genug Anreiz, da sowohl das Verbinden der Sehenswürdigkeiten, als auch das Verbinden von Dörfern früh im Spiel interessant sind. Somit sollte man versuchen, in beiden Kategorien Punkte zu sammeln.

Auch ist es theoretisch möglich, dass alle Spieler das selbe Wegenetz zeichnen, aber dies ist nicht wahrscheinlich. Die unterschiedliche Startaufstellung würde dies für die Spieler auch unterschiedlich wertvoll machen, weswegen ich nicht glaube, dass irgendjemand ein komplettes Wegenetz abzeichnen würde.

Das Material ist mit ein paar Bleistiften, einem Block und einigen Karten sicherlich nicht luxuriös, aber sehr zweckmäßig, wie auch schön anzusehen. Die Sehenswürdigkeiten sind etwas seltsam gewählt, da diese kein Thema zu haben scheinen, besonders der Yeti wirkt etwas fehl am Platze. Putzig ist er aber schon mit seinem Grinsen… aber warum trägt er eine Keule? Das Bild der Insel versetzt einen jetzt nicht in karibische Welten, aber es ist auch nicht hässlich. Die Karten sind alle eher funktional gehalten.

Fazit: "Trails of Tucana" ist ein schönes Spiel mit einfachen Regeln, aber spannenden Entscheidungen, welche sicherlich nicht zu kopflastig sind. Zwar bietet es keine große Innovation, aber unterhaltsame 15 bis 30 Minuten, nach welchen man stolz auf sein Wegenetz schaut.
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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