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Genre: Party, Wissen / Raten
Erscheinungsjahr:
2015
Verlag: KOSMOS  ..i..
Autor: Dominic Crapuchettes
Spieleranzahl: 4+
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Top & Flop
...

Wie viel Prozent der M&M's
® sind blau?
Wie, das wisst ihr nicht? Nicht schlimm. Bei diesem Partyspiel, das in den USA als "Wits & Wagers" Erfolge feiert, muss man nichts wissen, nur schätzen und wetten!
 
 
Jeder Spieler erhält eine abwaschbare Tipptafel, einen wasserlöslichen Stift mit kleinem eingebauten Schwamm sowie jeweils einen Wettchip x1 und x2 in seiner Farbe. Gespielt werden 6 Runden plus das Finale. Zu Beginn einer Runde wird zunächst eine der insgesamt 596 Fragen vorgelesen. Bei den Fragenthemen handelt es sich meistens um Kurioses, um Rekorde, manchmal auch um wirkliches Wissen; allerdings wird man sich den Lösungen größtenteils nur durch Schätzen nähern können.



Nachdem die Frage vorgelesen wurde, notiert jeder Spieler seine Antwort auf seiner Tipptafel. Die Tipptafeln werden anschließend in die Tischmitte gelegt, wobei die Antworten (immer Zahlen!) aufsteigend sortiert werden. Ganz links liegt stets die neutrale Karte mit der "1". Alle Spieler setzen nun ihre Wettchips auf die Antworten, sie können die Chips dabei auf Antworten verteilen oder auch auf nur eine Antwort setzen - egal, ob es die eigene Antwort ist oder eine fremde.



Dann wird aufgelöst. Dabei gilt die Regel: "Nicht überbieten!". Alle Antworten, die über der gesuchten Lösung liegen, scheiden aus. Die Antwort, die "von unten" am nächsten an der richtigen Lösung liegt, ist der "Top Tipp". Der Spieler, der diese Tipptafel gelegt hat, erhält einen Siegpunkte-Chip. Alle Spieler, die ihre Wettchips bei dieser Tafel platziert hatten, erhalten nun ebenfalls Siegpunkte. Für einen 1x-Chip 1 Punkt, für einen 2x-Chip - na? Richtig!... - 2 Punkte! Wer auf die neutrale Karte gesetzt hat (also der Meinung ist, alle anderen Antworten seien zu hoch), erhält sogar seine Punkte doppelt ausgezahlt, wenn diese Tafel der Top-Tipp ist.



Bei der Finalfrage können die Spieler zu ihren Wettchips auch noch Siegpunkte-Chips legen, die dann entsprechend bei der Wertung mit x1/x2 berücksichtigt werden. Wer nun die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
ein Quizspiel für alle, die keine
   Quizspiele mögen
teilweise skurrile Fakten
   mit "Aha"-Effekt

ENDE
  MINUS:
MINUS:
die "Nicht überbieten"-Regel
   kann schon mal frustrieren
das Wetten ist meist etwas beliebig

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo: "Komm' mir nicht mit Quiz!" - wie oft höre ich diesen Satz in unseren Spielgruppen. Sich mit dem eigenen (Nicht-)Wissen zu blamieren, das möchte keiner wirklich gerne. Und so fristen die Quizspiele bei mir meistens nur ein Familiendasein... "Top & Flop", das in den USA als "Wits & Wagers" große Erfolge feiert, ist letzlich auch ein Quiz, vielmehr ist es aber ein Schätzspiel. Und so kündige ich die KOSMOS-Neuheit direkt als ein Spiel an, "bei dem niemand etwas wissen muss". Der Trick klappt. Alle spielen mit. Und gelogen habe ich nicht. Denn in der Tat dreht sich bei dem großen Fragenkatalog fast alles um Wissen, das niemand als Allgemeinwissen bezeichnen würde. Nein, eher sind es Kuriositäten oder Rekorde oder sonstige Themen aus der Kategorie "unnützes Wissen mit Aha-Effekt". Gerade dieser Aha-Effekt macht das Spiel zu einem flotten Partyspiel, bei dem man viel Spaß haben kann.

"Ein Spiel, bei dem man viel Spaß haben KANN?" - Ja, das ist so. Die Spielgruppe ist schon durchaus mit dafür verantwortlich, ob eine Partie Top oder Flop wird... Volle Besetzung ist schon mal ein erster Schritt zum bestmöglichen Spielergebnis. Und zum zweiten sollten es interessierte Spieler sein, die das Ganze locker nehmen. Wer hier mit purem Wissem prahlen will oder abschätzige Bemerkungen macht zu den Tipps der Anderen, der kann so eine Runde zum Kippen bringen. Obwohl... der Zahlenbereich, in dem sich die Spieler-Antworten befinden, kann manchmal durchaus amüsieren. "Wie oft blinzelt ein Mensch am Tag?" - Wenn da dann die Tipps zwischen 200 und 10.000 schwanken, muss man schon mal grinsen - um dann bei der tatsächlichen Antwort oft mit weit aufgerissenem Mund dazusitzen... Dass die Regel "Nicht überbieten", die wir so herrlich über viele Jahre von Harry Wijnvoord in "Der Preis ist heiß" nahegelegt bekommen haben, schon mal zu Frust führen kann, ist Konzept. Nur ein einziger Zähler über der richtigen Antwort bedeutet "Das wäre ihr Preis gewesen"... da gewinnt dann schon mal die Antwort, die vielleicht 1000 Zähler von der richtigen Lösung entfernt ist. Das mag nicht fair erscheinen, aber es ist nunmal die Spielregel.

Das Spiel wird über die Wetten entschieden, dabei ist der eigentliche Wettvorgang fast ein wenig beliebig. Man setzt seine Chips und hofft. Letztlich interessiert aber jeden Spieler am meisten die Lösung (wie gesagt: Aha-Effekt!). So zieht das Spiel seinen Reiz weniger aus einem völlig neuen Spielprinzip als aus den Fragen und den Antworten. So erhalten wir dann mit "Top & Flop" ein lockeres Quizvergnügen, das sich bewusst im Partysegment ansiedelt und als solches auch wirklich als "gut" zu bezeichnen ist. Vor einigen Jahren gab es mit "Gambit 7" (Link siehe unten) schon mal ein sehr ähnliches Spiel auf dem deutschen Spielemarkt, "Top & Flop" kommt da jedoch noch eine Spur lockerer daher. Und so vergebe ich insgesamt gute 7 Punkte (mit Tendenz zur 8 in voller Besetzung), allerdings nicht, weil mich das Spiel rein spielerisch völlig von den Socken haut, sondern weil es mit seinem Fragenkonzept überrascht und auch die Spieler an den Tisch holt, die Wissensspiele sonst ablehnen und damit für spaßige Momente sorgt.
...

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
Wen's interessiert...    
> Gambit 7    
Ende
 

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