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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Schmidt Spiele
Autoren: Prospero Hall
Spieleranzahl:
4 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Top Secret
...

Schau mir in die Augen, Kleines!
Paris – die Stadt der Liebe. Und der Spione. Die eigene Mission im Blick, versuchen die Spieler ihren Komplizen zu finden und mit ihm den Treffpunkt zu vereinbaren. Doch ein guter Spion lässt sich dabei nichts ansehen, da die anderen Spione gerne in fremden Angelegenheiten mitmischen wollen ...
 
 
Bevor das Spiel beginnt, sollte es erstmal aufgebaut werden. Dazu werden die vier Orte zusammengesteckt und gut verteilt auf dem Tisch platziert. Die Spieler übernehmen eine Spielerfarbe und erhalten die dazugehörige Agententafeln, die 7 Agentenkarten sowie 3 Beobachtungschips. Ein Spieler mischt die Ortskarten und die Agentenkarten aller Mitspieler getrennt voneinander. Vom gemischten Agentenstapel werden 2 Karten je Spieler verdeckt in die Schachtel zurückgelegt. Die Anzahl kann, je nach Wunsch der Spieldauer, variiert werden. Der Startspieler erhält den Koffer und das Spiel beginnt.



Ziel des Spieles ist, seinem Partner (dem Agenten auf der eigenen Hand) zuzuzwinkern und von ihm zu erfahren, an welchen Ort man ihn treffen kann (Ortskarte des Partners). Dies verdeutlicht er durch einen bewussten Blick auf einen Ort. Das Zuzwinkern kann jederzeit im Spiel geschehen, sollte aber von den anderen Spielern nicht entdeckt werden.

Ablauf der ersten Runde: Der Spieler, der den Koffer besitzt, ist am Zug. Er zieht eine Ort- und eine Agentenkarte und gibt den Koffer im Uhrzeigersinn an die nächste Person weiter. Er kann sofort damit beginnen, seinem Partner zuzuzwinkern.



Ablauf ab der zweiten Runde: Sobald der Koffer vor einem Spieler steht, kann eine Mission abgeschlossen werden. Eine Mission abschließen bedeutet, dass der Spieler seine Agentenkarte zeigt und den Ort nennt, den dieser Agent auf der Hand hat. Stimmt der Ort, wird die Karte den Mitspielern gezeigt und beide dürfen ihre Karte unter ihre Agententafel schieben. Stimmt der Treffpunkt nicht, sagt der Spieler dies. Der aktive Spieler muss die Agentenkarte abwerfen und zieht eine neue. Statt eine Mission abzuschließen, können auch eine oder beide Karten verdeckt abgeworfen werden. Auch kann der Koffer einfach an die nächste Person weitergegeben werden, ohne dass eine Aktion ausgeführt werden muss. Zieht ein Spieler seinen eigenen Agenten, kann er die Karte sofort abwerfen und eine neue ziehen.



Wird ein Spieler beim Zuzwinkern ertappt, kann er enttarnt werden. Dazu legt der Beobachter einen Beobachtungschip in die Tischmitte und sagt, wer wem zugezwinkert hat. Der Beschuldigte deckt seine Agentenkarte auf. Stimmt die Anschuldigung, erhält der Beobachter die Karte und schiebt sie unter seine Agententafel. Stimmt die Anschuldigung nicht, wird die Karte abgeworfen. Der Beschuldigte zieht danach eine neue Karte.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler keine neue Agentenkarte mehr ziehen kann. Nun zählen die Spieler die Karten unter ihrer Agententafel. Der Spieler mit den meisten Karten ist der beste Spion. [so]
 
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PLUS:
originelle Spielidee
ENDE
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MINUS:
personenabhängig
Material muss jedes Mal aufgebaut werden
eer
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   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
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Sarah-Ann: "Top Secret" ist ein Spiel, bei dem es um die pure Aufmerksamkeit geht. Ein Blick genügt und man findet entweder den richtigen Partner oder enttarnt vielleicht sogar fremde Spione. Leider kann es jedoch auch passieren, dass man selbst durch diesen Blick enttarnt wird.
 
Es klingt einfacher, als es in Wahrheit ist, denn diese Aufmerksamkeit zieht sich über einen längeren Zeitraum. Und schnell sind kleine Unaufmerksamkeiten zu verzeichnen. Da sind die Augen auf die falsche Person gerichtet, eine andere wird gar nicht erst beachtet und die eine Person, die dir aus dem Augenwinkel zuzwinkert, wird einfach übersehen. Denn bei so vielen Menschen aufmerksam zu bleiben, ist eine ziemliche Herausforderung. Und doch hat das Spiel seinen ganz eigenen Charme, der jedoch nicht jeder Spielgruppe gefällt.

In meinem Spielgruppen fiel es bei Partyspielmuffeln entweder sofort durch, oder es war total beliebt. Bei diesem Spiel merkt man, wie entscheidend die richtige Gruppe ist. Die ständige Aufmerksamkeit, aber auch die innerliche Toleranz, wenn eine Person eine andere wirklich gar nicht wahrnimmt, sind die zwei ausschlaggebenden Faktoren. In Gruppen, die diese Art Partyspiel mögen, funktioniert es. Ständig kommt es zu Lachern, weil sich keiner mehr traut zu zwinkern oder Rateversuche begonnen werden, da der Partner zwiespältige Signale sendet.

Problematisch zeigt sich der Koffer. Durch das ständige Weitergeben fiel er häufig aus seiner Halterung. Hier ist Sekundenkleber zu empfehlen. Unerfreulich ist ebenfalls, dass die Orte für jedes Spiel auf und abgebaut werden müssen, da sie zusammengesteckt nicht in die Verpackung passen. Auch die Karten wölben sich bereits leicht nach häufigerem Spielgebrauch.

Nichtsdestotrotz ist es eine originelle Spielidee, die gut funktioniert und bei Partyspielliebhabern auf jeden Fall gut ankommt.

Mein Fazit: "Top Secret" braucht Aufmerksamkeit pur, um das Spiel zu gewinnen. Aber mit Bereitstellen dieser Aufmerksamkeit kann es bei Partyspielern für sehr lustige Momente sorgen.
...
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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