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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Schmidt Spiele
Autor: Ken Gruhl
Spieleranzahl:
1 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Tippi Toppi
...
Was nicht passt, wird passend gemacht
Vier von einer vorher festgelegten Anzahl an Aufgaben liegen zusammen mit vier Zahlenkarten in der Mitte. Gemeinsam versuchen die Spieler reihum mit ihren Handkarten die Aufgaben zu erfüllen. Die Krux: Niemand weiß, was der andere so auf der Hand hat ...
 
 
Je nach Schwierigkeitsgrad und Spielerzahl, wird eine gewisse Anzahl an Aufgabenkarten (zwischen 12 und 22 Stück) als verdeckter Nachziehstapel bereitgelegt. Vier Karten werden davon aufgedeckt, ebenso von den gut gemischten Zahlenkarten (je zweimal mit den Werten 1 bis 7 in vier Farben), von denen jeder Spieler zusätzlich vier auf die Hand bekommt, gut geschützt vor den Blicken der Mitspieler.



Gespielt wird reuhum. Ist ein Spieler am Zug, muss er eine Handkarte auf eine der vier in der Mitte liegenden Karten (später Kartenstapel) spielen. Dabei gilt:
- Die neue Karte muss entweder die selbe Zahl zeigen wie die Karte, auf die sie gespielt wird (Farbe egal) ODER
- Die neue Karte muss die selbe Farbe zeigen wie die Karte, auf die sie gespielt wird (Zahl egal).

Ziel ist es, durch das Verändern der Kartenauslage die ausliegenden Aufgaben zu erfüllen. Die Aufgaben beziehen sich auf die Anordnung der Karten in Farbe oder Zahl, auf Verhältnisse zwischen Karten (Gesamtwert von orange ist das Doppelte von grün), auf Summen (die Gesamtsumme der Karten beträgt 20) etc.



Nach jeder ausgespielten Karte werden die Aufgaben kontrolliert. Erfüllt die offene Auslage eine oder gleich mehrere Aufgaben, werden die entsprechenden Karten durch neue Aufgaben vom Stapel ersetzt.

So oder so zieht der gerade aktive Spieler am Ende seines Zuges eine neue Zahlenkarte vom verdeckten Stapel auf die Hand.

Während des Spiels dürfen die Spieler nur indirekt kommunizieren, d.h. sie dürfen ihren Mitspielern sagen, dass sie z.B. gut zu einer bestimmten Aufgabe beitragen können oder einen bestimmten Stapel bedienen möchten, nicht aber die Farben und Zahlen ihrer Karten!



Die Spieler verlieren sofort, wenn ein Spieler an die Reihe kommt, und er keine Handkarte passend auf eine der offen liegenden Karten(stapel) in der Mitte ausspielen kann. Die Spieler verlieren ebenfalls, wenn nach dem Durchspielen des Zahlenkartenstapels noch Aufgaben unerfüllt sind.

Die Spieler gewinnen gemeinsam, wenn die insgesamt 56 Zahlenkarten ausreichen, um sämtliche vorher abgezählte Aufgaben zu erfüllen. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
flott gespielt
taktisch und kommunikativ
kurzweilig
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise kann das Glück
   den Spielsieg verhindern
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Alles "Tippi Toppi"? In diesem schnellen Kartenspiel gilt das nur, wenn man gemeinsam das Spiel besiegt, indem man Aufgaben erfüllt, die die Karten betreffen. Und dadurch, dass jeder Spieler reihum immer eine Karte spielen MUSS und gleich vier Aufgaben auf einmal in der Mitte liegen, ist das durchaus tricky. Da hat der eine Spieler gerade die perfekte Karte, um zwei Aufgaben auf einmal zu lösen, doch der Vordermann verändert mit seiner Karte die Auslage so, dass plötzlich nichts mehr passt ...

Man sollte also gut kommunizieren, wenngleich das die Regeln ordentlich einschränken. Obwohl man kooperativ spielt, darf man den Mitspielern gegenüber keine konkrete Angaben über die eigenen Karten machen. Das gestaltet sich in der Praxis als durchaus schwierig, zumal mancher Hinweis aufgrund der bekannten Verteilung der Zahlenwerte insgesamt dann, aufgrund der Legeregeln, doch konkret ist ...

Zu zweit scheint das Spiel leichter zu knacken sein, als in Vollbesetzung, da sich die Auslage weniger verändert, bis man wieder am Zug ist. Scheint aber nur so zu sein ... Umgekehrt passiert es im 2er-Spiel schneller, dass ein Spieler keine Karte legen kann, weil sein Gegenüber nichts Passendes zum Ausgleich spielen vermag. So oder so ist hier einiges an Glück im Spiel, wenn es darum geht, das Spiel zu besiegen. Die Erfüllung der Aufgaben ist taktisch, aber die Kombination der Aufgaben, ihre Reihenfolge und die Verteilung der Zahlenkarten ist nun einmal zufällig, sodass es wohl immer Partien gibt, in denen ein Erfolg, je nach Schwierigkeitsgrad, rein technisch einfach nicht möglich ist. Darauf weist auch schon die Anleitung hin. Das ist dann schon etwas schade, wenn die Spieler, obwohl sie super kooperiert haben, dann kurz vor knapp am fehlenden Glück scheitern.

Glücklicherweise ist eine Runde schnell gespielt, der Ablauf auch unterhaltsam, sodass man es fix noch einmal neu probieren kann, das Spiel zu knacken. Das macht schon Spaß, allerdings zeigen sich beim Langzeitspielspaß kleine Ermüdungserscheinungen ... wer das Spiel öfters gewinnen konnte, vielleicht dann sogar im höchsten Schwierigkeitsgrad, der ist dann erst einmal gesättigt und weniger motiviert, es ein weiteres Mal zu probieren. In diesem Fall sei eine längere Pause bis zur nächsten Partie empfohlen.

Alles "Tippi Toppi"? Grundlegend ja, denn das Spiel ist, auch wenn es bereits zumindest ähnliche Spiele solcher Art gibt, kurzweilig, schnell und raffiniert, spielerisch also "gut"- mit Abzügen in der B-Note, da es öfters wichtig ist, wie die Karten gemischt wurden, worauf die Spieler dann einfach keinen Einfluss haben. Somit vergebe ich insgesamt grundsolide 6 Kultpunkte, wobei es, wenn ein theoretischer Sieg zumindest möglich ist, auch gern 7 Punkte sein dürfen.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 

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