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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder, Wissen, Lernen
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autoren: Gunter Baars, Wolfgang Kramer
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ca. 5 bis 10 Jahre
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
   
   
   
 
  Das große Tier-Rätsel
 
Welches Tier versteckt sich hier?
Genau hinschauen! Welches Tier kannst du hinter den Klappen erkennen? Und welche Eigenschaften passen wohl zu dem Tier? 
 

     

So funktioniert's:
32 der insgesamt 40 beiliegenden Tierkarten werden in die Bilderbox gesteckt. Die Ausrichtung der Karten ist dabei generell egal - sind sie verdreht, erhöht sich jeder der Schwierigkeitsgrad. Diesen kann man auch noch mit einer optional vorgesteckten Schablone erhöhen.


Na, welches Tier könnte sich hier verstecken?
   
Runde für Runde öffnet sich eine weitere Klappe.
   

Die 8 Klappen der Box sind zunächst verschlossen. Der aktive Spieler öffnet eine Klappe seiner Wahl. Im Uhrzeigersinn belegt nun jeder Spieler ein Schätzfeld des Spielplans. Dieser ist beidseitig bedruckt. Auf der grünen Seite findet man 8 Schätzkategorien, auf der orangefarbenen Seite nur 6 Kategorien.

Natürlich müssen die gewählten Eigenschaften zum zu erratenen Tier passen. Je eher man tippt, umso größer ist die Gefahr, einen Chip falsch zu platzieren. Andererseits dürfen auf jedem Tippfeld immer maximal 2 Chips liegen!


Spätestens jetzt sollte doch jeder Spieler die Katze erkannt haben.
   
Auf der Rückseite der Fotokarte findet man die Lösungen.
   

Der aktive Spieler ist immer der letzte der Runde, der einen Chip ablegt. Dann wird der nächste Spieler aktiver Spieler. Er öffnet nun eine weitere Klappe und wieder belegen die Spieler der Reihe nach die Tippfelder.

Dies setzt sich solange fort, bis das Tier komplett enttarnt wurde oder aber alle Spieler alle ihre 3 Chips gelegt haben. Auf der Rückseite der Fotokarte finden sich die Lösungen.


Auf jedem Tippfeld dürfen maximal zwei Chips liegen. Der gelbe Spieler war schneller - er kann 2 Punkte gewinnen, der grüne nur einen Punkt.
   
Wer es kniffliger mag, kann die Fotokarten auch verdreht oder mit dieser Maske (in beliebiger Ausrichtung) erraten.
   

Und dies sind die Schätzkategorien des grünen Spielplans:
- Säugetier oder eierlegendes Tier?
- 1 Junges oder mehrere Junge pro Wurf?
- In Afrika beheimatet oder in Europa?
- Kann fliegen oder kann nicht fliegen?
- hält Winterschlaf oder kein Winterschlaf?
- hat Nasenlöcher oder keine Nasenlöcher?
- hat 2, 4 oder 8 Beine?
- ist langsamer oder schneller als ein Erstklässler? 


Die grüne Wissenstafel enthält 8 Schätzkategorien.
   
Die orangefarbene Wissenstafel erhält 6 andere Schätzkategorien.
   

Und hier die Schätzkategorien der orangefarbenen Spielplanseite:
- Pflanzen- oder Fleischfresser?
- Bauernhoftier oder wildlebendes Tier?
- wird älter als 20 Jahre oder nicht älter?
- tagaktiv oder nacht-/dämmerungsaktiv?
- kann schwimmen oder nicht schwimmen?
- hat Zähne oder keine Zähne?

Für jeden richtigen Tipp erhält ein Spieler 2 Punkte. Sollten auf einem Tippfeld 2 Chips liegen, so erhält nur der Erste 2 Punkte; derjenige, der seinen Chip später dazugelegt hat, erhält nur einen Punkt.

Sämtliche Punkte werden auf der Punkteleiste markiert. Wer zuerst wieder beim Start-/Zielfeld ankommt, gewinnt. [ih]

 
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lehrreiche Spielidee
gelungene Kombination aus
   Raten und Wissen
variable Aufbau sorgt für
   Langzeitspaß
ENDE
  MINUS:
MINUS:
für ältere Kinder meist zu leicht
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      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
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Ingo:  Vielleicht erinnern sich einige von euch noch an das Ravensburger-Spiel "Klappe auf" aus den späten 80er-/ frühen 90er-Jahren? Der bekannte Klapp-Rätsel-Mechanismus nach bester "Dalli Klick"-Manier erlebt mit dem "großen Tier-Rätsel" nun eine Wiedergeburt. Kinder mögen die Fotorätsel auch heute noch gern; insbesondere wenn die Aufgaben dem immer wieder spannenden Themengebiet "Tiere" entspringen.

Neu ist die Kombination mit dem lehrreichen Einschätzen der Tier-Eigenschaften. Dies fördert das Wissen der Kinder spielerisch. Zur Not kann aber jederzeit auch einfach geraten werden, so dass kein Frust entsteht.

Der Konkurrenz-Faktor ist besonders bei voller Spielerzahl ausgeprägt. Schnell sind Tippfelder belegt, die einem sichere Punkte einbringen würden - doch wer hier zu langsam ist, hat das Nachsehen. Andererseits kann ein frühzeitiges Tippen auch dazu führen, dass man sprichwörtlich "aufs falsche Pferd" setzt und sich der Hottemax auf einmal als Schleiereule entpuppt...

Die Entscheidung lautet also immer: Tippen oder lieber weitere Klappen öffnen lassen? Das Spielprinzip ist eingängig und dazu - trotz der eher niedrigen Anzahl an Fotokarten (40 Stück) - recht abwechslungsreich, da man sämtliche Tiere in 4 verschiedenen möglichen Positionen und noch dazu mit 4 unterschiedlichen Schablonen-Ausrichtungen immer wieder anders entdecken kann.

Wenngleich das Huch & Friends-Pendant "Fauna junior" eine weitaus höhere Anzahl an verschiedenen Tierarten liefert, punktet das Ravensburger-Spiel durch eine breitere Auswahl an Schätzkategorien und die zusätzliche Spannung beim Enttarnen der versteckten Tiere, welche insbesondere die hier anvisierte jüngere Zielgruppe anspricht. 

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 
 
     

Gabi: Kinder, Tiere, Schätzen! Moment, den Zusammenhang kennen wir doch schon irgendwo her? Richtig, "Fauna junior", die Kindervariante des großen Schätzspiels "Fauna", brachte uns bereits dazu, 180 Tiere auf ihre Eigenschaften hin zu überprüfen. "Das große Tierrätsel" richtet sich nun eine stark abgegrenzte Altersgruppe - Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sowohl die Auswahl des Materiales als auch die Anzahl der verwendeten Tierkarten eher für das Genre "Lernspiel" gewählt wurden.

40 meist bekannte und von Kindern bevorzugte Tiere aus verschiedenen Lebensräumen müssen in wahlweise sechs oder acht Kategorien eingeordnet werden, deren Fragestellung oft ein wenig Wissen oder zumindest eine 50%-Chance beim Raten ermöglicht. 

Trotz der offensichtlichen Ähnlichkeit zu "Fauna" gibt es einen unvergleichlichen Aspekt, der das eine Spiel vom anderen unterscheidet. Während bei "Fauna" oft unbekanntere Tiere als Aufgaben dienen, müssen die eher bekannteren Tiere beim "Tierrätsel" erst einmal auf den Fotokarten erkannt werden. Das bietet für Kinder einen überraschenden Entdeckereffekt. Neugierde wird geweckt, und die Freude, erneut ein Teil des Bildes freizulegen, um dadurch vielleicht endlich auch selbst das gesuchte Tier zu erkennen, bieten kleine Erfolgserlebnisse.

Allerdings sind die Bilder selbst recht klar gewählt, so dass oftmals bereits wenige geöffnete Klappen das Tier dahinter erkennen lassen. Um dem entgegenzuwirken, erscheint die Schwierigkeitssteigerung (durch das verdrehte Einstecken der Bilder oder das Zufügen der, die Sicht teilweise stark einschränkenden, Schablone) nach einigen Runden als sinnvoll. Hier wurden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, das Spiel für einen gewissen Zeitraum immer wieder interessant werden zu lassen.

Noch ein Wort zum Material: Dies ist sehr gelungen; die Größe der Karten ist vorbildlich, die Bilderbox aus Kunststoff farblich ansprechend gestaltet, der Klappmechanismus der Box funktioniert tadellos. Einzig die kleinen Plastik-Chips wollen nicht so recht ins sonst so kindgerecht-stabil gehaltene Materialbild passen; sie sind aber zweckmäßig und haltbar.

Fazit: Während ich größeren Kindern (ab ca. 9/ 10 Jahren) eher zu dem komplexeren "Fauna junior" raten würde, eignet sich "Das große Tierrätsel" insbesondere für Familien mit jüngeren Kindern, auf die der Klapp-Schätz-Mechanismus besonders ansprechend wirkt. Hier gebe ich eine klare Kaufempfehlung!

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 
 

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