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Spiel-Fakten:

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Genre: Quiz, TV-Show
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Ravensburger
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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The Wall
...

Gebt euch die Kugel!
In der RTL-Quizshow „The Wall“ treten Kandidatenpaare an, um durch die Beantwortung von Quizfragen möglichst viel Geld zu gewinnen. Die Höhe des Gewinns bestimmen dabei die Kugeln, die sich auf der "Wand" ihren Weg nach unten bahnen. Doch nicht jede Kugel ist ein Gewinn...

 

Je zwei Spieler bilden ein Team. Ein Spieler fungiert stets als Spielleiter. Gespielt werden - wie in der TV-Show - 3 Runden.

1. Runde:
Drei weiße Kugeln werden vor jeder Frage in die Fächer 1, 3 und 5 der Wand gelegt. Sobald der Spielleiter eine Frage mit 2 Antwortmöglichkeiten gestellt hat, betätigt er den Schalter an der Wand, sodass die Kugeln nach unten rollen. Bevor sie in den Geld-Fächern angekommen sind, müssen die Spieler eine Antwort geben. Ist diese richtig, lässt der Spielleiter die untere Leiste der Wand grün aufleuchten (2 AAA-Batterien werden für die Beleuchtung benötigt) und die 3 Geldbeträge werden dem Team gutgeschrieben. Ist die Antwort falsch, lässt der Spielleiter die Wand rot aufleuchten, und die Geldbeträge werden dem Team abgezogen.

Fünf Fragen werden auf diese Weise gestellt. Die erspielten Beträge werden stets auf dem Wertungsblock notiert. Spielen mehrere Teams, spielen diese nacheinander.

2. Runde:
Die Geldbeträge auf der Wand werden erhöht (eine neue Geldleiste wird in die Wand geschoben). Die Spieler legen zunächst 2 Fächer fest, aus denen die grünen Bonuskugeln fallen sollen. Die beiden dann erspielten Geldbeträge werden dem Team auf jeden Fall gutgeschrieben. Doch Vorsicht: Am Ende der zweiten Runde werden von den selben Positionen zwei rote Kugeln losgeschickt, deren erspielten Geldbeträge dann wieder abgezogen werden!

Zwischen Bonus- und Malusrunde wird dann erneut eine Quizrunde gespielt, diesmal mit 3 Fragen. Ein Teamspieler sitzt dabei hinter der Wand, der andere davor. Der Spielleiter stellt dem Spieler vor der Wand eine Frage, die der Spieler hinter der Wand dann beantworten muss. Zuvor legt der Spieler vor der Wand fest, aus welchem Fach die Kugel fallen soll. Bei der zweiten Frage kann (!) der Spieler vor der Wand auch direkt zwei Kugeln platzieren, bei der dritten drei. Er sollte also überlegen, ob sein Teamkollege die Antwort auf die Frage weiß. Dieser bekommt nun vier Antwortmöglichkeiten, von denen er eine auswählt. Der Spielleiter signalisiert dem Spieler vor der Wand danach, ob die Antwort stimmt, indem er die Wand grün oder rot leuchten lässt. Der Antwortgeber hinter der Wand erfährt nicht, ob seine Antwort korrekt war oder nicht. Nun wird die Kugel (bzw. mehrere) freigegeben. Sie rollen die Wand hinunter in die Geld-Fächer. Leuchtet die Wand grün, werden die Beträge addiert, leuchtet sie rot, werden die Beträge subtrahiert. Die erspielten Beträge (Plus oder Minus) bleiben dem Spieler hinter der Wand ebenfalls verborgen.

3. Runde:
Die Geldbeträge auf der Wand werden nochmals erhöht (neue Geldleiste). In der Bonus- und (nach der Quizrunde) der Malusrunde werden diesmal 3 Kugeln platziert und nach unten geschickt. Ansonsten funktioniert Runde 3 wie Runde 2.

Nach der 3. Runde macht der Spielleiter dem Spieler hinter der Wand nun ein Angebot. Er bietet ihm auf einem "Vertrag" die erspielte Geldsumme aus Runde 1 plus je 3.000 Euro für jede richtige Antwort aus Runde 2 und Runde 3 an, wobei der Spieler natürlich, wie gesagt, nicht weiß, wie viele Fragen er korrekt beantwortet hat und er auch nicht die erspielten (bzw. verloren gegangenen) Geldbeträge kennt.

Er kann den Vertrag annehmen - oder er reißt ihn durch. Dann wird aufgelöst, wie viel Geld an der Wand insgesamt erspielt wurde und ob es sich gelohnt hat, den Vertrag anzunehmen bzw. zu zerreißen. So oder so gewinnt dann das Team mit dem höheren Geldgewinn. [ih]

 
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  PLUS:
PLUS:
originalgetreue Umsetzung
   der TV-Show
gute Fragenqualität
ausreichende Fragenanzahl
hochwertige Spielwand
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spielleiter nötig, viel Administration
Glücksfaktor ohne echten Geldgewinn
   weniger spannend
Antworten der Quizfragen aus Runde 2
   und 3 nur in der Anleitung zu finden
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich schon seit Kindesalter Fan von TV-Gameshows bin. Unzählige Merchandising-Spiele haben so schon ihren Weg in mein Spieleregal gefunden, es begann im Alter von 8 Jahren mit "1, 2 oder 3" , später folgten dann Brettspielumsetzungen von "Glücksrad", "Familienduell", "Jeopardy", "Wer wird Millionär" und Co.

"The Wall" erregte internationales Aufsehen in der Quizshow-Welt. Die riesige Spielwand, gepaart mit dem spannenden Glücksprinzip durch die fallenden Kugeln, die bestimmen, welche Beträge die Kandidaten gewinnen oder verlieren, sorgt für große Emotionen, die im Fernsehformat dann auch entsprechend dramatisch in Szene gesetzt werden. Seit 2017 gibt es auch in Deutschland eine Adaption des Formats. Und seit Sommer 2018 können wir "The Wall" also auch ohne die Kommentare von Frank Buschmann auf dem heimischen Spieltisch spielen. Wie so häufig zeigt sich, dass ein Fernsehformat so seine Tücken hat, wenn es um eine Brettspielumsetzung geht. Das macht sich vor allem darin bemerkbar, dass ein Spielleiter nötig ist, der nicht aktiv ins Spielgeschehen eingreifen kann. Fernsehshows haben halt Moderatoren. Allerdings kann man sich darauf einigen, dass jeweils ein Spieler des Gegnerteams (ab 4 Spielern) die Rolle übernimmt. Theoretisch ließe sich "The Wall" mit Hausregeln auch zu zweit spielen, wenn man das Element des "Vertrages" und der Abschirmung eines Spielers weglässt, und man stattdessen kooperativ, mit offenen Karten, auf Highscorejagd geht, wobei dann auch in diesem Modus in den Runden 2 und 3 ein Spieler Fragen beantwortet und der andere zuvor allein entscheidet, wo welche (und wie viele) Kugeln platziert werden.

Der Eyecatcher ist auch im Brettspiel die große Wand, die mit dem Luxus einer kleinen LED-Beleuchtung ausgestattet ist, wodurch 2 AAA-Batterien, die nicht im Spiel enthalten sind, benötigt werden. Die Beleuchtung ist sinnvoll, damit der jeweils isolierte Spieler nicht mitbekommt, ob eine Frage korrekt beantwortet wurde. Das hätte man auch analog regeln können (z.B. durch ein einfaches Plättchen oder eine Karte), aber so sieht das Ganze natürlich schöner aus. Auch die Qualität und der Umfang des Fragenkataloges gehen in Ordnung. Etwas schade ist die Tatsache, dass die Antworten auf die Fragen aus Runde 2 und 3 nur im Anleitungsheft auf einer Doppelseite, sortiert nach Fragekarten, abgedruckt sind. Immer wieder ertappt man sich, auf Antworten anderer Karten zu schielen... Hier wäre es wohl komfortabler gewesen, alle Fragen kreuz und quer durchzunummerieren, sodass man die Antworten nicht direkt bestimmten Karten zuordnen könnte. Aber okay, man muss mit dem Gegebenen leben - und sollte daher am besten die Fragekarten gut durchmischen, damit auf Karte Nr. 4 nicht Nr. 5 folgt, sodass die Blicke beim Auflösen nicht automatisch die Antworten der nächstgespielten Karte erspähen.

Nun trifft "The Wall" das selbe Schicksal, das sich viele TV-Umsetzungen teilen. Man spielt halt nicht um echtes Geld. Und wenn in der TV-Show 500.000 Euro erspielt wurden und eine Strafkugel dann mal eben durch ein unglückliches Auftreffen den Kontostand halbiert, dann bleibt einem im wirklchen Leben der Atem weg. In einem Brettspiel geht man mit solchen Summen natürlich entspannter um, sodass der Thrill entsprechend geringer ist. Aber: Wer Fan von "The Wall" im Fernsehen ist und die Show gern zuhause nachspielen möchte, der erhält mit dem Ravensburger-Brettspiel auf jeden Fall eine sehr gelungene Adaption mit hochwertigem Material. Gibt es für Quizspieler auf dem Brettspielmarkt sicher konzeptionell bessere Spiele, allen voran das "Kneipenquiz" (> Testbericht), so richtet sich "The Wall" wohl hauptsächlich wirklich nur an die TV-Show-Fans. Bewegt sich das Spiel für alle anderen Spieler zwar nicht im überragenden, aber doch überdurchschnittlchen Quizspiel-Bereich (bis zu 7 Kultpunkte), so kann man für die Hauptzielgruppe, eben die regelmäßigen Zuschauer der RTL-Show, 8 Kultpunkte (abweichende Wertung in gelb) geben, was die Übertragung des Fernsehkonzepts auf ein klassisches, analoges Spiel betrifft. Für Fans empfehlenswert!
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende


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