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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: NSV
Autorin: Wolfgang Warsch
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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The Mind
...
Nichts geht ohne die innere Uhr!
Wie auch schon bei "The Game" müssen die Spieler die Karten gemeinsam sortieren - allerdings weiß niemand, was der andere auf der Hand hält... Und sprechen ist streng verboten!
 
 
Das Material besteht aus 100 gut gemischten Karten mit Werten von 1 bis 100. Außerdem gibt es 12 Levelkarten. Dabei stellt die Karte das zu bestehende Level dar, inklusive des zu erwartenden Preises. Die Zahl des Levels entspricht auch der Zahl der Handkarten, die jeder Mitspieler am Anfang auf die Hand nehmen muss. Im Level 1 muss sich die Spielergemeinschaft nur um das Ausspielen einer Karte pro Spieler kümmern… und zwar lautlos! Es gibt keine Spieler-Reihenfolge!



Wer denkt, seine Karte passt gerade gut, spielt sie in die Tischmitte aus. Und was passt? Es muss eine aufteigende Zahlenreihe gebildet werden… z.B. 5…12…33…67…78…. Solange die Karten weiter aufwärts gelegt werden können, bis die letzte Karte aller Spieler in der Tischmitte liegt, gewinnen die Spieler das Level.



Je nach Spieleranzahl stehen den Spielern am Anfang zwei bis vier Leben und ein Wurfstern zur Verfügung. Für den Sieg erhalten die Spieler die Belohnung, die auf der Levelkarte angegeben ist (weiterer Wurfstern oder neues Leben). Sobald eine Karte gespielt wird, die eine tiefer liegende von der Reihe ausschließt, verliert die Gruppe. Sobald ein Spieler eine Karte auf der Hand hält, die niedriger ist, als die eben ausgespielte Karte, muss er sofort das Spiel stoppen. Dann geben die Spieler eines ihrer Leben ab. Dann legen sie alle gelegten Karten beiseite und spielen mit ihren Handkarten das Level weiter. Solange die Spieler noch spielen, kann ein Spieler vorschlagen, einen Wurfstern einzusetzen. Er ermöglicht es, dass jeder Spieler seine niedrigste Karte aus dem Spiel nehmen kann. Auch das kann ein Verlieren des Spieles verhindern.



Nach einem gewonnenen Level wird sofort weiter mit dem nächsten Level gespielt. Alle Karten werden neu gemischt, und in entsprechender Anzahl erneut unter den Spielern verteilt. Bis zu welchem Level schaffen es die Spieler, bevor sie ihr letztes Leben abgeben? Einen Versuch haben sie danach noch - sobald sie das nächste Leben abgeben müssten und keines mehr haben, ist das Spiel endgültig verloren.



Sollten die Spieler alle 12 Level geschafft haben, können sie sich getrost als Profis und als wahrhafte Gedankenleser bezeichnen! [go]
 
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spannend bis zum Schluss
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MINUS:
mitunter entscheidet das Glück
eer
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   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: "Werdet eins", sagt die Spielschachtel - besser und kürzer kann man den Spielgedanken von "The Mind" nicht beschreiben. Hohe Konzentration, eine gute Mitspielerbeobachtung, Zeitgefühl und Geduld werden gebraucht, um ohne jegliche Kommunikation die Zahlen aller Spieler in einer aufsteigenden Reihe auszuspielen. Was sich schwer anhört, fordert tatsächlich heraus. Zeigt einer meiner Mitspieler vielleicht eine Regung? Hat er eine niedrige Karte? Ist sie niedriger als meine? Wer zeigt bewusst Desinteresse? Ist seine Zahl höher als meine? Wie hoch? Das Abschätzen ist schwierig. Die eigene Ungeduld spielt mit, und zwar gehörig.

Während die ersten Level mit nur einer, zwei oder drei Handkarten je Spieler durchaus auch für Ungeübte schnell schaffbar sind, kristallisieren sich schon in den nächsten Runden die Kenner und schließlich die Profis heraus. Gerade der Nervenkitzel, "spiele ich meine Karte oder besser nicht", der letztlich jeden einzelnen Spieler in der Gruppe betrifft, macht das Spiel anspruchsvoll, aufregend und spornt an, es am Ende doch irgendwann zu schaffen. Nein, es ist weder taktisch überragend noch braucht man hohe strategische Fähigkeiten, es beeindruckt eher still, aber intensiv und ist für mich der reizvollste Titel aus der verwandten "The Game"-Reihe des Verlages NSV.
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
 
     

Ingo: Durfte man bei "The Game" (> Testbericht) noch grobe Anmerkungen abgeben, welchen Zahlenstapel man vielleicht gerade gut bedienen kann und hatte man zudem Möglichkeiten, scheinbare Fehler wieder wegzuspielen, so ist "The Mind" gnadenloser. Wenn auch nicht vom selben Autor, so zeigt das Spiel natürlich schon eine Ähnlichkeit zum bekannten Erfolgsspiel. Diesmal dreht sich jedoch nichts um eine große spielerische Taktik, die Psychologie steht im Vordergrund. Das Spiel spielt mit unserer inneren Uhr, die darüber entscheidet, wann ich einen guten Zeitpunkt ausmache, eine bestimmte Karte zu spielen. Das ist herausfordernd. Und manchmal auch einfach glücksabhängig, denn ob nun auf eine ausliegende "5" ein Spieler eine "22" oder ein anderer eine "23" spielt, ist dann bei allen Bemühungen doch schon mehr Zufall; solche kleinen Nuancen lassen sich einfach schlecht eingrenzen. Somit entscheiden die gezogenen Zahlen natürlich auch darüber, wie weit man im Spiel nach vorn gelangt.

Ich weiß um den Hype, den "The Mind" im Frühjahr 2018 in Spielerkreisen auslöste - in meinen Testrunden konnte ich die absolut überragende Riesenbegeisterung jedoch nicht vernehmen, da bin ich ehrlich. Das Spiel kommt dennoch gut an, ohne Zweifel. Man muss sich aber auf jeden Fall auf so ein Spiel einlassen wollen - und zudem auch damit klarkommen, dass hier eben mal nicht die spielerische Stärke gefragt ist, sondern eine mentale - kleine Fehltritte eingeschlossen. Der Wettkampf darum, kooperativ immer höhere Level zu erreichen, ist dabei durchaus spannend. Irgendwie möchte man das Spiel "knacken". So entbehrt es auch nicht einem Suchtfaktor, der jedoch - so würde ich es voraussagen - gestillt ist, wenn man tatsächlich einmal alle Level durchspielen konnte. Das hat in meinen Runden allerdings noch nie funktioniert. Spätestens in Level 6 war bisher immer Schluss, auch wenn wir die Wurfsterne aus unserer Sicht noch so geschickt eingesetzt haben. Von daher wird das Spiel auch weiterhin gern auf den Tisch kommen - als Absacker oder nettes Zwischendurch-Spiel.

Wer psychologische Spielchen mag, der wird "The Mind" auf jeden Fall mögen. Wer das Konzept dahinter, das auch in der Anleitung noch einmal für Neugierige beschrieben wird (alle anderen sollten sich die Lösung selbst erschließen), nicht "versteht" (und damit meine ich nicht die eigentlichen Spielregeln) bzw. daran keinen Spaß findet, der ist mit dem etwas bodenständigeren "The Game" besser aufgehoben. Ich vergebe insgesamt gute 7 bis 8 Punkte für ein außergewöhnliches Kartenspiel, das - so konnte ich es in unseren Spielrunden feststellen - nicht bei jedermann gleich gut ankommt, in der richtigen Gruppe aber viel Potenzial für spannende Partien hat! Und es wird keine Spielrunde geben, in der nicht mindestens einmal der Satz fällt: "Warum spielst du denn jetzt gerade DIESE Karte?!"...
 

 
   KULTFAKTOR
      Zweitmeinung
Ende
 
 

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