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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Amigo Spiele
Autor: Mark Major
Spieleranzahl:
3 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
ca. 45 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Texas Showdown
...

Stechen im Wilden Westen
Das Spiel mit texanischer Würze und dem Showdown bis zum Schluss. Ganz und gar kein gewöhnliches Stichspiel!
 
 
Das Spiel besteht aus 60 Spielkarten in den Werten von 0 bis 74. Die Karten sind in acht verschiedene Farben unterteilt. Dabei steht jeder Farbe ein Zahlenbereich zu. (Schwarz: 0 bis 10, Rot: ab 11, Blau: ab 21,…) Nun sind aber nicht alle Zahlen komplett vorhanden, pro höherem Zahlenbereich gibt es jeweils eine Karte weniger.


 
Jede Karte ist nach einen bestimmten Schema aufgebaut. In der Ecke steht jeweils der Kartenwert. Die Karte ist einer bestimmten Farbe und einem bestimmten Symbol zugeordnet. Links und rechts am Rand der Karte befindet sich eine Art Ladebalken mit Zahl. Die Zahl gibt an, wie viele Karten in dieser Farbe vorhanden sind. Der Balken zeigt, ob die Karte in der Farbe eher eine hohe oder niedrige Karte ist. Ist der Balken komplett farbig markiert - auch dadurch gekennzeichnet, dass das Symbol in der Mitte der Karte extra groß dargestellt und von einem Kreis umgeben ist, ist diese Karte die höchste Karte in der jeweiligen Farbe – die "Endkarte" dieses Zahlenbereichs.



Alle Karten werden gemischt und gleichmäßig an die Mitspieler verteilt. Im Spiel zu dritt werden die schwarzen und grauen Karten aussortiert.



Der Spieler mit der "0" beginnt das Spiel und legt eine Karte in die Mitte. Nun müssen alle anderen Spieler der Reihe nach eine Karte in der passenden Farbe ausspielen. Sollte keine passende Karte in der Farbe vorhanden sein, darf jede beliebe Karte gespielt werden. Der nächste Spieler darf nun entscheiden, zu welcher Farbe er eine Karte ausspielt. Das muss nicht wie üblich die Farbe sein, mit der der Stich begonnen wurde. Relevant ist welche Farbe(n) auf dem Tisch liegen.


 
Haben alle Spieler eine Karte gelegt, wird geschaut, welche Farbe die Mehrheit hat und dann, wer die höchste Karte in dieser Farbe gelegt hat. Dieser Spieler erhält den Stich und legt neu aus. Sollte die Situation entstehen, dass von zwei oder mehr Farben die gleiche Anzahl an Karten auf dem Tisch liegen, bekommt derjenige den Stich, wer von diesen Karte die Karte mit dem höchsten Wert gelegt hat. Sollte der Stich jedoch mit der "Endkarte" genommen werden, muss der Spieler zwar trotzdem den Stich nehmen, aber darf entscheiden, ob er selber anspielt oder aber einen belieben Mitspieler bestimmt, der als erstes ausspielt.



Sind alle Karten ausgespielt, zählt jeder Stich als ein Minuspunkt! Es werden alle Karten neu gemischt und verteilt und die nächste Runde beginnt. Das Spiel endet, wenn ein Spieler eine Mindestanzahl an Minuspunkten erreicht hat, die Anzahl ist abhängig von der Spieleranzahl. Wer dagegen die wenigsten Minuspunkte gesammelt hat, gewinnt. [ds]
 
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  PLUS:
PLUS:
abweichender Mechanismus
   zu üblichen Stichspielen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Farben nicht immer gut erkennbar
zu dritt weniger reizvoll
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Doro: Es gibt mittlerweile soooooo viele Stichspiele. Und auch wenn die Spiele in Details unterschiedlich sind, so ist der Mechanismus doch eher gleich. Karten werden ausgespielt, Farben müssen bedient werden, eventuell gibt es noch eine Trumpffarbe. So aber nicht bei "Texas Showdown"! Dieses Spiel bekommt durch seine Idee, das derjenige mit dem höchsten Wert den Stich bekommt, dessen Farbe am Ende am meisten vertreten ist, eine ganz besondere Würze. Die Spieler werfen also nicht einfach nur Karten ab und sind damit fein raus, sondern sie müssen ganz genau überlegenm, welche Farbe sie abwerfen - plötzlich wird in dieser Farbe dann entschieden, obwohl erst eine andere ausgespielt wurde. Und somit ist ein Abwerfen von hohen Karten nicht immer ratsam, denn Stiche bedeuten hier Minuspunkte! Dieser spezielle Mechanismus ist einfach, aber mir aus keinem anderen Kartenspiel in dieser Form bekannt. So unterscheidet sich "Texas Showdown" also angenehm von anderen Stichspielen.

Taktisch kann einiges beeinflusst werden. Trotzdem bleibt es natürlich ein Kartenspiel, und somit ist es eine gewisse Glücksache, welche Karten man beim Austeilen erhält und ob man eben gute oder doch eher schlechte Karten auf der Hand hat.
 
Das Spiel ist für drei bis sechs Spieler ausgelegt, wobei ich ganz klar sagen muss, dass mir im Spiel zu dritt der Reiz fehlt. Das, was das Spiel ausmacht, nämlich dass die angespielte Farbe plötzlich unwichtig wird, passiert im Spiel zu dritt zwar auch, aber nicht mehr so überraschend. Zu viert funktioniert das schon besser. Das beste Spielerlebnis erhält man jedoch zu fünft oder zu sechst.

Amigo bringt bekanntlich eine Unmenge von Kartenspielen auf den Markt, nicht jedes ist ein Top-Titel. Aber ich kann ganz klar sagen: Mit "Texas Showdown" ist dem Autor und dem Verlag ein schönes Spiel gelungen, bei dem es sich auf jeden Fall lohnt, es im Schrank zu haben. Für mich immer wieder spielenswert!
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 

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