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Spiel-Fakten:

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Genre: Party
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Abacusspiele
Autoren: Matt Fantastic, Alex Cutler
Grafik: Reinis Pētersons

Spieleranzahl: 3
bis 6
Alter:
ab 8 Jahren
Spieldauer:
ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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TEAM3
...
Ich höre nichts, ich sehe nichts ...
Drei Spieler errichten gemeisam ein vorgegebenes Bauwerk. Klingt nach guter Arbeitsteilung, doch dummerweise spricht einer nicht, der andere hört nichts, und der dritte im Bunde sieht nichts ...
 
 
Zunächst einmal: Das Spiel gibt es in einer grünen und in einer pinkfarbenen Edition. Der Spielablauf ist bei beiden Spielen der selbe.

In der Schachtel befinden sich 10 Bausteine und 80 Baukarten (inkl. 10 Sonderbaukarten), dazu gibt es eine Maske und einen Aufsteller für die aktuell gezogene Karte. Es können genau drei Leute spielen oder 6 Spieler als zwei Teams. Eine Sanduhr zum gegenseitigen Vergleich liegt nicht bei.



Jeder der drei aktiven Spieler wählt sich nun eine Funktion aus:
- Der Architekt: Er spricht nicht und zeigt auch nicht auf bestimmte Bauteile. Er aber sieht den vor sich im Aufsteller steckenden Bauplan. Über Gesten, Grimassen oder Handzeichen deutet er dem nächsten Spieler an, welches Teil der Reihe nach gemeint ist.
- Der Bauleiter: Er hört nichts, da der Architekt nicht spricht - und er sieht auch den Bauplan nicht. Er sieht nur die Gesten, Grimassen und Handzeichen des Architekten. Anhand dessen Mimik usw. versucht der Bauleiter den Architekten nun wörtlich zu übersetzen für den …
- Bauarbeiter: Der wiederum hat eine Maske auf, die verhindert, dass er etwas sehen kann. Der Bauarbeiter hört also nur die Erklärungen des Bauleiters und muss nun anhand dessen Erklärungen jeweils die entsprechenden Bauteile nehmen und, wie angesagt, nebeneinander und übereinander stapeln. Ziel ist es, dass der Bauarbeiter eine genaue Abbildung des ursprünglichen im Aufsteller steckenden Bauplans erreicht.



Schafft es das Team, den Bauplan innerhalb von 3 Minuten korrekt abzubilden, erhält die Gruppe die Karte als Siegpunkt. Schafft es das Team nicht, wird die Karte als Minuspunkt zur Seite gelegt. Nach der Runde wechseln die Rollen, sodass jeder Mal einmal jede Position innehat.

Das Team gewinnt, wenn so viele Karten erfolgreich bearbeitet wurden, wie es Anzahl der Spieler plus Anzahl der Sterne auf dem Bauplan gibt. Drei Spieler müssen als bei Schwierigkeitsgrad 2 insgesamt 5 Karten erfolgreich vor sich sammeln.

Das Team verliert, wenn die Anzahl der Fehler-Karten (Minuspunkte) die Spieleranzahl erreicht; bei drei Spielern wären als drei Fehlkarten das Aus für die Runde.



Es kann empfohlen werden, direkt zwei Spiele zu erwerben, um so mit zwei Dreierteams um die Wette spielen zu können. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
innovative Bau- / Partyspielidee
   mit hohem Spaßfaktor
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Sanduhr fehlt
vorzugsweise nur mit 3 Personen spielbar
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   
Gabi: Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen. Die drei Affen kennt doch wirklich jeder. Und daraus wurde nun ein Party-Bauspiel entwickelt. In Leipzig, zur Messe "modell-hobby-spiel", durfte ich das Spiel im Jahr 2019 das erste Mal ausprobieren - und war sofort begeistert. Ja, die optimale Spielerstärke liegt hier bei drei Spielern. Feste Spielerzahlen verhindern manchmal auch die Nutzung. Aber wenn man die richtigen Drei zusammenbekommt, wird daraus etwas spielerisch Begeisterndes.

Wen braucht es zu einer solchen Runde? Drei Leute mit Grundspaß, die gern kooperativ spielen und sich auch auf scheinbaren Blödsinn einlassen können. Jeder von ihnen erhält einen Titel, jeder kämpft dabei für ein möglichst perfektes Gebäude am Ende - allerdings nur mit seinen eigenen Möglichkeiten. Der Architekt hat den Plan, kann aber nicht reden und versucht verzweifelt mit Händen und Mimik dem Bauleiter klarzumachen, welches Teil er nehmen muss und wie es aufgestellt wird. Der Bauleiter wiederum kann reden und muss nun ohne jegliche Zeichen dem Bauarbeiter erklären, was der Architekt will. Der Bauarbeiter, das arme Schw…. hat nun die Aufgabe, das Gebilde anhand der Sätze des Bauarbeiters zu bauen - allerdings hat er buchstäblich die Brille, oder besser, die Schlafmaske auf. Er sieht nichts und muss nun mit seinen Händen erfühlen, was er anhand der Worte des Bauarbeiter bauen soll. So, und wer sich nun eines gewissen Realitätsbezuges nicht erwehren kann, versteht auch, warum das Spiel tatsächlich zum herzhaften Lachen auffordert.

Hier zeigen sich die (un)fähigen Mitarbeiter. Hier zeigt sich, dass ein stummer und ruhiger Bauleiter schnell mal angemeckert wird: "Jetzt sag doch mal…!" ... oder ein grobmotorischer Bauarbeiter zu Schnelligkeit und Genauigkeit angetrieben wird. Interessanterweise ist es oft der Architekt, der sich schneller über den unverständigen Bauleiter ärgert, als dass er an seinen eigenen Kompetenzen zweifelt. Gespielt wird bis zum Sieg - oder der Niederlage. Dabei wechseln je Runde die Rollen. Damit relativiert sich so manches Gemeckere. Bevor du schimpfst, überlege, wie du an der Stelle des anderen reagieren würdest. Könntest du es tatsächlich besser?

Besitzt man zwei Spiele, bietet sich direkter Wettkampf in zwei Teams an. Das spornt noch einmal zusätzlich an, zumal auch in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gespielt werden kann.

Fazit: "TEAM3" ist ein innovatives Bauspiel für vorzugsweise drei Spieler, die gern beweisen wollen, dass sie das "perfekte" Team sind und sich bestens auf jede Weise verständigen können - was jedoch nicht immer so klappt, wie man es sich vorstellt - und das ist genau das Witzige an diesem Spiel.
..
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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