www.spielkult.de  

Kontakt    Impressum

Suche

 
   START | SPIELETESTS | VIDEOS | EXTRAS | LINKS | TREFF
    Themen          A bis Z          Neuheiten          Verlage          History  
 
 
Zurück zur Übersicht

Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
KinderKarten
Würfel & GlückAktion & GeschicklichkeitLernen

Genre: Taktik
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Kosmos Verlag  ..i..
Autor: Andreas Steiger
Spieleranzahl: 2 (!)
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 60 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     

 

 
Targi
 
Von Datteln, Salz und Pfeffer
Als Targi (männliche Tuareg) handelt ihr in diesem 2-Personen-Spiel mit Waren, um an Vergünstigungen und Gold zu gelangen. So vergrößert sich euer Stamm!
 


     

So funktioniert's:
Die 16 nummerierten Randkarten werden als Rechteck-Rahmen ausgelegt. Die Waren- und Stammeskarten werden getrennt gemischt und 5 Waren- und 4 Stammeskarten im Inneren des Rechtecks abwechselnd platziert. Die restlichen Karten bilden zwei getrennte Nachziehstapel.


Die Rand-, Waren- und Stammeskarten bilden die variable Spielfläche.

Jeder Spiel erhält Waren, Gold, 4 Siegpunkte und 3 Targi-Figuren nebst zwei Stammesmarkern. Der Räuber wird auf das Feld 1 (Adliger) gesetzt und ein Startspieler bestimmt.

Abwechselnd werden die Targi-Figuren in jeder Runde einzeln auf den Randfeldern eingesetzt, wobei sie auf den Eckfeldern "Überfall", dem Feld des Räubers, den Feldern mit Targi-Figuren und den Feldern gegenüber einem Targi des Mitspielers nicht eingesetzt werden dürfen. Nach dem Einsetzen werden auf die Kreuzungspunkte der eingesetzten Figuren (gedachte Linien von den Targi zur jeweils gegenüberliegenden Seite) die Stammesmarker der Spieler gesetzt.


Die platzierten Figuren erlauben das Ausführen der jeweiligen Kartenaktion.
   
Um eine Stammeskarte nutzen zu dürfen, müssen zunächst die Kosten entrichtet werden.
   

Alle Aktionen darf der Startspieler dann in beliebiger Reihenfolge als Erster ausführen. Die Targi-Figuren auf den Randfeldern werden nach Durchführung der Aktion zurückgenommen. Bei den Stammesmarkern werden die aus dem Mittelfeld genommenen Karten durch verdeckte Karten der jeweils anderen Gruppe (Waren bzw. Stammeskarten) ersetzt.

Sind auf einer Karte Waren, Gold oder ein Silberkreuz abgebildet erhält der Spieler die entsprechenden Plättchen. Stammeskarten legt der Spieler sofort offen vor sich aus. Die jeweiligen Vorteile ausgelegter Karten (als Kartentext vorzufinden), darf der Spieler fortan nutzen. Allerdings muss er, um eine solche Karte überhaupt in seine Auslage legen zu dürfen, die auf der Karte angegebenen Kosten in Form von Waren und Gold bezahlen. Eine Stammeskarte kann auch vorerst auf die Hand genommen werden, falls sie nicht direkt bezahlt werden kann. Sie kann dann später über die "Adeligen"-Aktion zurück ins Spiel gebracht werden.


Gehandelt wird mit Pfeffer, Datteln und Salz.

Mit den erworbenen Stammeskarten bildet jeder Spieler seine eigene Auslage von bis zu drei Reihen zu jeweils bis zu vier Karten. Hierbei bringen vier Karten mit gleichem Symbol in einer waagrechten Reihe bzw. vier unterschiedliche Symbole auf den Karten zusätzliche Siegpunkte.

Der Räuber wird zu Beginn einer neuen Runde jeweils ein Feld weitergezogen und bei Erreichen eines Eckfeldes "Überfall" sind die dort angegebenen Kosten zu zahlen. Am Rundenende gibt es eine Waren- und Goldbeschränkung.


Stammeskarten in der eigenen Auslage bescheren dem Spieler individuelle Vorteile sowie Siegpunkte am Spielende. Außerdem sollte man auf Symbol-Kombinationen achten.

Das Spiel endet nach der Runde, in der ein Spieler seine zwölfte Stammeskarte ausgelegt hat bzw. wenn der Räuber das vierte Feld "Überfall" erreicht (nach 16 Runden). Bei der Wertung werden alle Siegpunkte in Form der Silberkreuze (Siegpunktplättchen und Silberkreuze auf Stammeskarten) gezählt. Einige Stammeskarten bringen gemäß Text auf den Karten noch zusätzlich Siegpunkte. [gg]

Hinweis: "Targi" wurde im Jahr 2012 von der Fachjury zum "Kennerspiel des Jahres" nominiert.

 
 ERKLÄRVIDEO

leer
Dieses Erklärvideo gibt es auch in einer vergrößerten > XL-Ansicht
 
Links
 Folgen Sie SPIELKULT.de:
   Facebook     Twitter
     
    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches 2-Personen-Spiel
variabler Spielaufbau
pfiffiger Mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
mitunter leicht unübersichtlich
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gerhard: Die Zwei-Personen-Spiele aus dem Kosmos-Verlag haben einen guten Ruf. Dem Autor Andreas Steiger ist mit seinem Erstlingswerk gleich die Aufnahme in diese bekannte Reihe guter Spiele gelungen. Und dies völlig zu Recht.

Der neuartige Einsetzmechanismus der Spielfiguren ist trickreich. Der Spannungsbogen fällt während des gesamten Spieles nicht ab, da eine Führung durch mehr ausgelegte Stammeskarten nicht automatisch den Sieg bedeutet. Die Texte auf den Stammeskarten bringen nämlich noch den ein oder anderen zusätzlichen Siegpunkt in der Schlusswertung.

Das Spiel des Gegners zu blockieren ist in einzelnen Zügen möglich. Der Aufbau der Karten gibt einem aber immer einen guten zweitbesten Zug, so dass uns viele spannende Partien geschenkt wurden.

"Targi" ist ein abwechslungsreiches Spiel und schnell zu einem meiner Lieblingsspiele aus dieser Reihe aufgerückt. Es ist taktisch und trotzdem recht schnell gespielt. Nach wenigen Partien ist die angegebene Spielzeit von gut einer Stunde bereits zu schaffen. Von mir eine klare Empfehlung! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: "Targi" ist ein sehr schönes Taktikspiel für 2 Spieler. Waren sammeln und damit andere Dinge kaufen, die einem Vorteile und Punkte bescheren - all das ist erst einmal auch aus vielen anderen Spielen bekannt. Doch Andreas Steiger hat ein völlig neues Spielgefühl geschaffen. Das Einsetzen der Targi-Figuren ist innovativ und stellt die Spieler ständig vor die Aufgabe, sich optimierend für die bestmögliche Platzierung zu entscheiden.

Da der Spielaufbau (bis auf die Randkarten) variabel gestaltet ist, verläuft jede Partie anders, wenngleich es mitunter schon einmal zu einer kleinen Glücksabhängigkeit kommen kann. Allerdings wirkt sich diese nicht allzu sehr aus, da der Spielmechanismus kein alleiniges Vorpreschen erlaubt. Passt der Gegner gut auf, kann er bestimmte, für den Gegenspieler vorteilhafte Karten durch geschicktes Einsetzen der eigenen Targi nämlich immer gut blockieren.

Der eigentliche Spielablauf ist recht schnell verstanden, einzig die Symbole können am Anfang noch etwas überfordern, aber selbst dafür hat man sich ein nettes Gimmick einfallen lassen, indem man die Rückseiten der Symbolkarten mit Texten versehen hat, die auch offen ausliegen können und so den Spieleinstieg zusätzlich erleichtern.

Beim Auswählen der Stammeskarten sollte man zudem immer strategisch vorgehen und dabei nie den Überblick verlieren, welche Vorteile man zur Verfügung hat. Da es teilweise auch dauerhafte Vorteile gibt, empfiehlt es sich, diese auch immer zu nutzen. Das kann man mitunter schon einmal im Eifer des Gefechts vergessen, wenn die Auslage immer größer wird.

Wer ein taktisches Spiel für 2 Personen sucht, sollte sich "Targi" unbedingt einmal ansehen! Klare Kaufempfehlung in diesem Sektor! (> Video)

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

   > So testen wir
       
    Alle Spiele
von A bis Z:

 
Auswahl
# A B C
D E F G
H I J K
L M N O
P Q R S
T U V W
X Y Z #
 

 

 

 

 
 

 

         
     
(C) SPIELKULT.de ^^^       Impressum       Datenschutz