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Genre: Geschicklichkeit
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Zoch Verlag
Autor: Volker A. Maas
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 13 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Targets
...

Treffer, versenkt!
Zumindest wäre das der Idealfall. Meistens fliegen die Würfel in diesem Schnippspiel jedoch erstmal da hin, wo sie so gar nicht hin sollen!
 
 
Jeder Spieler erhält eine Sockelscheibe und drei Würfel in seiner Farbe, die er als Turm auf den Sockel stapelt. In der Tischmitte (mit zwei „virtuellen“ Spielscheiben Abstand) werden die drei Zielscheiben positioniert.



Wer dran ist, schnippst den ersten Würfel von seinem Turm in die Tischmitte. Landet der Würfel im Loch einer Zielscheibe (berührt also den Tisch), bekommt der Spieler direkt einen Siegpunkt. Ansonsten bleiben geschnippste Würfel an ihren Plätzen liegen. Es wird reihum gespielt. Dabei kann es auch passieren, dass ein Gegner meinen eigenen Würfel auf ein Ziel befördert bzw. ins Schwarze einer Scheibe.

Bei Fehlschnippsern muss der jeweilige Spieler einen Würfel unter seinen Sockel legen. Wurden alle Würfel geschnippst, werden die drei Zielscheiben kontrolliert. Würfel, die auf den Scheiben liegen und nicht den Tisch berühren, werden gewertet. Liegen mehrere Würfel auf einer Scheibe, entscheidet die Augenzahl über den Sieger. Ein Gleichstand hebt sich auf, und so kann sich ein lachender Dritter an dieser Stelle freuen.

Symbolische Darstellung, im echten Spiel ist der Abstand zwischen den Sockeln der Spieler und den Zielscheiben größer.

Für Würfel auf den Zielscheiben gibt es noch keine sofortigen Siegpunkte, sondern für jeden Sieger auf den drei Scheiben jeweils eine Punktescheibe, die der Spieler unter seinen Sockel legt. Dann wird eine neue Runde gespielt. Alle Spieler stapeln wieder ihre Würfel und das Spiel geht weiter. Sollte man am Ende einer Runde noch eine Punktescheibe unter seinem Sockel besitzen, erhält man dafür dann 1 Siegpunkt. Das können auch gleich mehrere Scheiben (= mehrere Punkte) sein. Allerdings können die anderen Spieler während der Runde versuchen, einem Gegner die Punktescheibe(n) abzunehmen, indem ein Würfel auf eben eine solche Scheibe geschnippst wird und dann alle Scheiben (1 bis 3) an den aktiven Spieler weitergegeben werden. So können die Punktescheiben innerhalb einer Runde mehrfach ihre Besitzer wechseln, bevor sie am Rundenende gewertet werden.



Ein taktisches Mittel ist noch der Einsatz eines „Doppels“. Sobald zwei Würfel eines Spielers, die bereits in der Tischmitte liegen, die selbe Augenzahl besitzen, kann der Spieler, wann immer er möchte, „Doppel“ rufen, einen Würfel wieder zurücknehmen und, sobald er wieder am Zug ist, neu schnippsen. Das kann manchmal hilfreich sein, um einen Gegner auszumanövrieren oder sich selber neue Chancen zu verschaffen.

Es gewinnt der Spieler, der als erster seinen 4. Siegpunkt erzielt. Passiert das bei zwei oder mehreren Spielern gleichzeitig, teilen sich die Spieler den Sieg. [ih]
 
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  PLUS:
PLUS:
flottes Schnippspiel
sieht schön aus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
erfordert Übung und Glück
Frustmomente möglich
in kleinerer Besetzung weniger reizvoll
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Schnippspiele sind immer so eine Sache. Da gibt es die, die sind Meister in sowas und es gibt die, die sind so wie ich. Heißt: Wenn ich irgendwas schnippse, treffe ich garantiert nicht das anvisierte Ziel, sondern irgendwas, was dann vom Tisch fällt und sofort zu Bruch geht. Dafür brauche ich eigentlich noch nicht mal Schnippspiele, allein die bloße Anwesenheit von Wassergläsern reichen mir bei unseren Wittener Spieletreffs schon aus... (seitdem gibt es bei uns betreutes Spielen, aber das ist eine andere Geschichte).

Ich möchte damit nicht sagen, dass ich durch und durch tolpatisch wäre, manchmal jedoch etwas grobmotorisch, das muss ich einfach mal so zugeben. Nun spielen wir also „Targets“. Ein Spiel, bei dem Würfel nicht gewürfelt, sondern geschnippst werden. „Targets“ ist also kein Würfelspiel, sondern ein Geschicklichkeitsspiel. Das hält mich nicht davon ab, trotzdem begeistert mitzumachen. Das Spielkonzept ist durchaus reizvoll. Würfel auf Zielscheiben schnippsen, später auch auf die Punktescheiben der Gegner, möglichst hohe Augenzahlen erreichen, um die Gegner auszustechen, taktisch die „Doppel-Aktion“ einsetzen... Das liest sich in der Theorie alles sehr schön und stimmig, wenngleich die Spielanleitung manchmal etwas gewollt "coole" Anweisungen ohne wirklichen Sinn erteilt (ich sage nur als Beispiel "Deine Wahl!" an Stellen, an denen ich eigentlich gar keine echte Wahl habe?!).

Doch kommen wir zu Praxis. Ich schnippse meinen ersten Würfel vom Turm und er landet 2 cm weiter vor mir im Nichts. Mein Nachbar schnippst und der Würfel fliegt quer über den Tisch. Der dritte Spieler unserer Runde schafft es dann endlich, seinen Würfel vom Tisch in die äußerste Ecke unserer Stammkneipe zu befördern. Nach einer 10-minütigen Suchaktion kann es auch schon weitergehen... Und dann kommt unsere Schnipp-Königin. Zack, direkt auf die Zielscheibe ins Schwarze. Erster Punkt. Auch die anderen Würfel bugsiert sie gekonnt auf die Scheiben, man sieht also, es geht. Allerdings nicht für alle. Überhaupt eine der Scheiben zu treffen, ist für viele eben doch schon eine Herausforderung. Das erfordert dann einfach Übung. Irgendwann hat man dann den Dreh raus, sofern man so lange durchhält. Ich kann mir vorstellen, dass das Spiel bei dem einen oder anderen schon vorher weggepackt worden wäre, würde es sich bei uns nicht um eine Testpartie für SPIELKULT.de handeln... Nun gut, Übung lohnt sich. Nach und nach treffe sogar ich ab und zu die Ziele.

Trotzdem ist es immer noch verdammt schwer, wirklich zielgerecht einem Gegner Punkte abzujagen... So kann das Spielende sehr schnell kommen, wenn nur ein guter Spieler in der Runde sitzt. Andererseits kann es auch verdammt lange dauern, 4 Siegpunkte zu erzielen, wenn alle Spieler Grobmotoriker sind und die Würfel erst gar nicht die Scheiben treffen... Hinzu kommt dann noch das Glückselement eben dieser Würfel. Mit Mühe gelingt es mir, einen Würfel auf eine Scheibe zu befördern und dann zeigt der doch tatsächlich nur eine 1... Gustav Gans in unserer Runde schafft das selbe natürlich mit einer 2. Ein Würfelauge mehr, und schon gehe ich wieder leer aus. Und dafür kann ich diesmal rein gar nichts...

Man sollte „Targets“ also nicht bierernst nehmen. Sieht man es als lockeres Kneipenspiel, das einfach nur zum Spaß gespielt wird, dann läuft‘s gleich viel angenehmer. In einer lustig-lockeren Runde macht das Spiel sogar richtig Laune, es entsteht eine witzige Wettkampfatmosphäre mit Emotionen. Wer am Ende gewinnt, ist dann aber doch öfters mal dem Zufall überlassen... Denn die Würfel fliegen nun mal nicht auf einer Idealbahn ins Schwarze. Egal, als lockeres Einstiegs- oder Absackerspiel kann ich „Targets“ durchaus empfehlen, allerdings in möglichst großer Besetzung, damit entsprechende Stimmung aufkommt. Andernfalls ist das Spiel „nur“ nett, und dafür vergebe ich insgesamt einen Durchschnitt von 6 Kultpunkten... (oder auch einen Punkt mehr, wenn sich alle Spieler drauf einlassen... oder auch einen Punkt weniger, wenn so gar nichts klappt...). Das Spiel trifft also nicht immer ins Schwarze, aber dann und wann und zunehmend öfter eben doch...
...
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND  
...
   Verena
   Carsten
   Timmy
   Ulf
   Ingo
   Jürgen
   Nicole
Ende
 

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