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Genre: Denken, Taktik
Erscheinungsjahr:
2011
Verlag: Huch & friends  ..i..
Autor: Bruce Whitehill
Spieleranzahl: 2 bis 3
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 33 Min. ;)

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Talat
 
Aller guten Dinge sind DREI!
Dieses knifflige Denkspiel setzt da an, wo "Kamisado" aufhörte. Wieder muss die Startlinie des Gegners erreicht werden, diesmal aber auf drei Spielplänen!
 


     

So funktioniert's:
Zum Spielen zu dritt werden alle drei Spielpläne benötigt und gut erreichbar in der Tischmitte platziert. Dabei ist darauf zu achten, dass jedem Spieler zwei Startlinien zugewandt liegen. Jeder Spieler erhält die neun Türme einer Farbe.

   
   

Das Einsetzen der Türme erfolgt reihum. Jeder Spieler darf EINEN beliebigen Turm auf die Startlinie eines der beiden ihm zugewandten Pläne stellen. Dann folgt der nächste Spieler mit einem Turm. Bereits jetzt ist erkennbar, dass man beim Einsetzen gut auf die Turmwahl des Gegners achten sollte. Reihum werden alle Türme eingesetzt, bis auf jedem Startfeld ein Turm steht.

Nun wird gespielt. Der aktive Spieler darf einen einzigen eigenen Turm bewegen - auf einem beliebigen Spielplan. Die Türme dürfen ein Feld vorwärts (geradeaus oder diagonal) bewegt werden. Das Zielfeld muss frei sein. Rückwärts ziehen, Überspringen und Passen ist verboten. Aber es darf regulär seitlich, diagonal und geradeaus geschlagen werden.

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Schlag-Regeln:
- Höhere Türme schlagen Türme, die eine Stufe niedriger sind (hoch-mittel-klein)
- Die höhere Eckenanzahl des Turms schlägt bei gleicher Höhe die Figur mit weniger Ecken (sechseckig-viereckig-dreieckig)
- Gleiche Türme schlagen sich nicht.
- David und Goliath: Das kleine Dreieck schlägt als David das große Sechseck, den sogenannten Goliath.
- Beim Vergleich gilt immer: Erst Größe, dann Ecken!
- Außerdem gilt: Schlagen vor Bewegen! Aber es muss nicht geschlagen werden.
- Schlagen darf man auch auf den Startlinien seitlich!
-
Eine geschlagene Figur wird vor dem Gewinner abgestellt und zählt am Ende Siegpunkte.

   
   

Irgendwann kann dann auf einem Spielplan nicht mehr geschlagen werden, da die Positionen der Türme das nicht mehr zulassen, z.B. weil keine Figur zurückgehen kann. In diesem Augenblick darf auf diesem Spielplan nichts mehr bewegt werden. Das Spiel dort ist sozusagen "Eingefroren". Kann auf keinem der drei Spielpläne mehr gespielt werden, endet das Spiel und es wird gewertet.

Beim Werten erhält jeder Spieler für jeden vor ihm stehenden, von ihm geschlagenen Turm 5 Punkte. Außerdem bekommt man für jeden eigenen Turm, der die gegnerische Startlinie erreichte, 3 Punkte. Es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Hinweis
     sucht neue Mitspieler! > Details

Spielt man "Talat" zu zweit, werden Zusatzregeln benötigt. 8 Türme gelten als Türme eines dritten Spielers, des "Zihin" (arabisch für Geist). Der neunte Turm kommt aus dem Spiel. Die Spieler können nun statt eines eigenen Turmes auch einen Zihin-Turm zum Schlagen eines gegnerischen Turms ziehen. Die Wertung erweitert sich um die Zihin-Türme, die auf der gegnerischen Linie stehen. Für diese Türme erhält der Spieler ebenfalls je drei Punkte. [go]

Vielen Dank an Huch & friends für ein Rezensionsexemplar!

 
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innovative Spielidee mit hohem
   taktischem Anspruch
fantastisches Material
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  MINUS:
MINUS:
Grüblerpausen sind vorprogrammiert
spricht nicht jedermann an
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PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Hast du schon einmal Schach gespielt? Oder vielleicht sogar "Kamisado" (vom gleichen Verlag)? Wenn du dich für diese Spiele begeistern kannst, wird "Talat" eine neuartige Herausforderung sein, auch wenn es im spielerischen Sinne weder mit dem einen noch mit dem anderen wirklich vergleichbar ist.

Das Spielen auf den drei Spielplänen erfordert eine gute Übersicht, Risikobereitschaft und Entscheidungsfähigkeit. Durch die unterschiedlichen Stärken der Steine muss jeder darauf achten, welche Größen und Formen der andere nutzt, um adäquat darauf zu reagieren - schließlich kann nicht jeder Stein jeden anderen schlagen und auch will keiner dem anderen einen Vorteil verschaffen.

Insgesamt verbindet "Talat" eine schnelle Erlernbarkeit mit vielseitigen Zugmöglichkeiten und großer Spieltiefe. Das Spiel zu dritt enthält allerdings ein  Hindernis. Verbeißen sich nämlich zwei Spieler zu sehr in eine Situation, kann, da  jeder ja immer nur einen Stein setzen kann, der Dritte durchaus einen Vorteil davon tragen. Gut aufpassen und den nächsten Schritt gut überdenken, heißt die Devise. 

Und damit bin ich an dem Punkt angelangt, der die Meinungen der Spieler auseinander gehen lässt. Reine Schachspieler können die starke Betonung auf Königszüge als negativ empfinden. Spieler, die leichte Spiele bevorzugen, verlieren womöglich den Überblick über die Möglichkeiten. Andererseits können sich aber auch bereits Teens und Familienspieler für "Talat" begeistern. Und nun?

In unseren Spielgruppen waren sich alle darin einig, dass zunächst einmal das Material wirklich überaus gelungen ist. Es sieht nicht nur chic aus, sondern liegt - durch die hervorragende Materialauswahl - gut in der Hand. Ja, allein das Material lädt zum Spielen ein. Der Spielablauf aber trennte bei uns die Gemüter. Von "genial" bis "sehr schwierig" wird es beschrieben - und während die einen es zum "Spiel des Jahres 2012" ausrufen würden, legten es die anderen schnell bei Seite. Dabei überzeugt die Drei-Personen-Variante übrigens stets mehr als das Duell.

Mein Fazit: Ich finde, dass jeder das optisch beeindruckende Spiel, welches bereits den "Toy Award 2012" erhielt, unbedingt ausprobieren sollte. Ich jedenfalls bin, trotz meines mangelnden Überblickes, gerne zu Wiederholungsrunden bereit!

* Hinweis zum Kultfaktor: 8 Punkte, sehr gut, für Fans dieses Genres. Wer jedoch partout nichts mit abstrakt-grüblerischen Spielen anfangen kann, wird "Talat" nicht sehr mögen.
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
  *
Ende
 

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