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Spiel-Fakten:

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Genre: Karten
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Zoch
Autor: Phil Walker-Harding
Spieleranzahl:
2 bis 8
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30
Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Sushi Go Party!
...

Wasabi macht alles besser!
... Das wissen wir spätestens nach Phil Waker-Hardings wunderschönem Draftingspiel "Sushi Go!" (> Testbericht). Für alle, die von Nigiri, Maki und Co. nicht genug haben, liefert "Sushi Party Go!" nun eine extragroße Menüauswahl. Und keine Angst vor dem Aal. Mit der Zeit lernt man ihn zu schätzen …
 
 

Vor dem eigentlichen Spiel wird aus den insgesamt 24 Menükarten ein Deck aus genau acht Leckereien (wobei immer drei Appetizer, zwei Specials, ein Dessert und ein Maki und die Nigiris im Spiel sind) ausgewählt, gemischt und je nach Spieleranzahl unter den Mitspielern aufgeteilt. Insgesamt werden drei Runden gespielt. Alle Spieler suchen sich nun aus ihren Handkarten eine aus, und legen diese erstmal verdeckt vor sich hin. Sobald alle Spieler sich für ihre Karten entschieden haben, decken sie diese auf und geben sie in gewohnter Draftingmanier an ihren linken Nachbarn weiter. Diese Prozedur wiederholt sich, bis alle Karten verteilt wurden und es kommt zur ersten Wertung.

Gewertet werden grundsätzlich alle Nigiri-, Maki- und Appetizerkarten. Beim Nigiri bekommt der Spieler einfach die auf den Karten aufgedruckte Punktzahl (1-3 Punkte).



Beim Maki kommt es auf Mehrheiten an. Beim gewöhnlichen Maki erhält der Spieler mit den meisten Maki-Icons auf all seinen Karten sechs Punkte und der Zweitplatzierte drei Punkte.

Bei den Appetizern versucht man Sets zu sammeln. So erhält man zum Beispiel für je zwei Tempura genau fünf Punkte, für je drei Sashimi sogar zehn.

Nachdem alle Spieler ihre Punkte erhalten haben, werden alle Karten (außer den Dessertkarten) zurück ins Deck gemischt, neu ausgeteilt, und die zweite Runde beginnt. Am Ende der dritten Runde kommt es zusätzlich noch zu der Dessertwertung. Diese kann je nach Dessert eine Mehrheiten-(Pudding) oder eine Setwertung (Frucht) sein. Wer jetzt die meisten Punkte gesammelt hat, ist der Sushikönig. [mk]

 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell gespielter und kurzweiliger
   Draftingmechanismus
verschiedene Kartenkombinationen
   sorgen für einen hohen
   Wiederspielreiz
optimaler Einsteiger bzw. Absacker
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Punkteleiste aufgrund der
   unterschiedlichen Breite
   der Felder unübersichtlich
das Inlay der Schachtel ist
   sehr unpraktisch

eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Matthias: "Sushi Go!" war seinerseits ein schönes und schnell gespieltes Absacker- bzw. Einstiegsspiel, das durch seine verspielte Grafik immer wieder seinen Weg auf meinen Spieltisch fand. Mehr wollte und brauchte es auch nicht sein. "Sushi Go Party!" entwickelt oder erweitert die Spielmechanismen aus dem Original erstmal nicht weiter. Es ist vielmehr als eine große Erweiterung zu sehen. Und diese hat es wirklich in sich. Die Auswahl und Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Gerichte verändern die Spielweise doch so sehr, dass doch ein erhöhter Widerspielreiz geschaffen wird.

Die neuen Karten passen sich thematisch wunderbar den alten an. Besonders gut zu gefallen wusste der "Aal", der dem Spieler zunächst Minuspunkte bringt und erst mit der dritten Karte lukrativ wird. Die Liebe zum Geschmack des Aales muss man natürlich erst entwickeln. Hervorzuheben ist, dass "Sushi Party Go!" ein eigenständiges Spiel ist, mit dem man auch ganz normal "Sushi Go!" spielen kann. Zoch hat hier der Versuchung widerstanden, einfach neue Erweiterungspacks auf den Markt zu werfen. Dies zeigt sich auch an dem Design der Karten, das sich für diese Edition an dem japanischen Original gehalten hat. Ob diese einem nun besser oder schlechter gefallen, ist natürlich subjektiv und persönlicher Geschmackssache (pun intented).

Was aber definitiv nicht subjektiv und diskutierbar ist, ist das absolut unpraktische Inlay der Schachtel. Das Inlay bietet zwar ein Sortiersystem für die Karten. Dieses ist seines Namens aber alles andere als würdig. Die Karten passen nur zu etwa einem Drittel in die vorhergesehenen Schlitze. Jede noch zu kleine Drehung beim Transport hat sofort zur Auswirkung, dass die Karten durch den gesamten Karton fliegen und man diese dann wieder mühselig sortieren darf. Auch das Material selbst ist leider nicht von optimaler Qualität. Einige Spielsteine meiner Version waren schon beim Auspacken beschädigt, sodass sie nicht mehr auf dem Spielfeld stehen konnten und ständig umkippten. Die Tatsache, dass die Felder auf der Punkteskala teilweise so klein sind, dass gerade mal nur eine Figur draufpasst, macht die Sache auch nicht leichter. Wir sind in unseren Runden deshalb dazu übergegangen, überhaupt nicht mehr mit dem Plan zu spielen, sondern uns die Punkte wie im Original immer nach jeder Runde zu notieren.

Trotzdem ist "Sushi Party Go!" rein spielerisch eine durch und durch runde Sache. Spieler, die schon am Original Spaß hatten, werden hier definitiv nicht enttäuscht werden. Deshalb vergebe ich, mit leichten Abzügen in der B-Note, insgesamt 7 von 10 Algenplättchen.
...
 
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Ende
 
 
 

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