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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2008
Verlag: Zoch Verlag  ..i..
Autor: Dominique Ehrhard
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   
  Suleika
 
Teppichbasar im Orient
Prinzessin Suleika soll verheiratet werden - an einen Teppichhändler. Und da heißt es, die beste Auslegeware zu präsentieren. 
 

     

Der Sultan von Marrakesch hat gesprochen: Seine wunderschöne Tochter, Prinzessin Suleika, soll vermählt werden. Doch nicht irgendwer soll einmal das blühende Reich an ihrer Seite regieren, nein, nur derjenige, der ihr die meisten und schönsten Teppiche zu Füßen legt – und bettelarm darf dieser Anwärter natürlich auch nicht sein!


Das Spielbrett zu Beginn einer Runde
   
Omar macht seinen Streifzug über den Basar.
   

Um einen geeigneten Ehegatten für seine Tochter und einen Kronprinzen für sein Reich zu finden, entsendet der Sultan seinen Wesir Omar auf den örtlichen Basar, um die Auslegeware – und die Ausleger – zu inspizieren.

Sie als glühender Verehrer der schönen Prinzessin sind darauf erpicht, dem Wesir Ihre glanzvollsten Knüpfstücke zu präsentieren und zugleich so viele Piaster zu verdienen, dass Sie Ihre buhlenden Mitstreiter auf dem Basar im Werben um die Hand der Sultanstochter im Regen (oder eher im Sandsturm) stehenlassen. Doch wehe, wenn der Wesir weitergeht und während seiner fortlaufenden Tour durch den Basar auf den Teppichen eines anderen Marktschreiers stehenbleibt! Dann wird ein Zins fällig, der Ihre Kassen leerspülen könnte…

So funktioniert's: 
In "Suleika" geht es also darum, möglichst viele eigene Teppiche auszulegen und auch sichtbar zu halten, während Sie die Teppiche Ihrer Mitspieler möglichst verdecken. Denn am Ende gewinnt der, der die meisten sichtbaren Teppichflächen zählt und die meisten Piaster gescheffelt hat.

Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Sorte Teppiche und eine gewisse Menge Geld. Der Wesirspielstein wird mittig auf das Spielbrett gestellt, das einen nahöstlichen Basar darstellt. Es wird festgelegt, wer beginnen darf – hierzu gibt es keine Regel. Der Startspieler legt die Laufrichtung (=Blickrichtung) für Omar fest, wobei die Spielfigur nur um jeweils 90° gedreht werden darf, und würfelt mit dem Würfel, auf dem durch die Anzahl der abgebildeten Babuschen (2 mal 1, 2 mal 2, 1mal 3 und 1 mal 4) die Anzahl der Schritte Omars angedeutet ist. Der Spieler zieht nun die Spielfigur so weit in die Blickrichtung, wie Babuschen auf dem Würfel angezeigt werden, wobei die ans Spielfeld angrenzenden „Balkone“ nicht mitzählen.


Die Teppiche werden zu einem Netz verwoben.
   
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Kommt Omar zum Stehen, legt der Spieler einen seiner eigenen Teppiche so an die Spielfigur, dass mindestens eine Teppichseite an sie angrenzt. Dies wiederholen die anderen Spieler reihum, bis langsam eine Teppichlandschaft entsteht. Man sollte in seinem Zug auf zweierlei besonders achten: Omar sollte möglichst nicht auf fremden Teppichen landen, da sonst eine Steuer an den jeweiligen Spieler, auf dessen Teppichgeflecht Omar stehengeblieben ist, zu entrichten ist, und zwar in Höhe der aus den fremden Teppichhälften (!) gebildeten, zusammenhängenden Fläche, deren Teil der „Landeteppich“ ist.

Deshalb ist es sinnvoll, möglichst große zusammenhängende Geflechte zu legen und dabei ebensolche der Mitspieler zu verdecken. Gerade deswegen sollte man genau darauf achten, in welche Richtung man den Wesir schickt und wie man seine Teppiche dann „vor Ort“ legt.

Das Spiel endet nach dem Auslegen des letzten Teppichs. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten, die sich aus der Anzahl der sichtbaren Teppichhälften seiner Farbe (je ein Punkt) und der angesammelten Geldmange (je ein Punkt pro Piaster) zusammensetzen. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit den meisten sichtbaren Teppichhälften. [lj]

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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
leicht zu erlernen
"echte" Teppiche in Form
   von Filzstreifen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
keine große Spieltiefe
stark glücksabhängig
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Lewis:  Suleika macht Spaß, das sollte ich vorwegschicken. Es ist kurzweilig, dauert nicht lange und eignet sich hervorragend als Intermezzo-Spiel. Die Spielregel ist kurz und übersichtlich, zudem leicht verständlich und anschaulich präsentiert.

Das Material ist wirklich witzig gestaltet – wann spielt man sonst mit Filzstückchen? – und ist (der Zielgruppe ab acht Jahren entsprechend) unkompliziert zu handhaben. Leider fehlt es insgesamt an allzu großer Spieltiefe, die aber auch fehl am Platz wäre, wenn es darum geht, die Jüngsten zu unterhalten.

Ein großer Faktor ist Glück beim Würfeln, was ein Taktieren (bis auf komplizierte Wahrscheinlichkeits-rechnung – genau, wer hat darauf schon Lust?) nicht möglich macht: Man läuft herum, legt Teppiche aus und kassiert oder löhnt, je nachdem, in wessen Zug der Würfel wie fällt.

Das Motto „auf dem Teppich bleiben – am besten auf dem eigenen“ lässt sich zwar zur Kenntnis nehmen, aber nur schwer umsetzen. Suleika ist ein schönes Spiel für Kinder oder eben als Zwischenspiel nach einer großen Taktikspielrunde gut geeignet, wenn man gerade keine Lust hat, direkt wieder komplexe Spielzüge vorausplanen zu müssen. Ein Abend füllendes Programm sieht aber anders aus.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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