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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Karten
Erscheinungsjahr:
2016
Verlag: Amigo Spiele  ..i..
Autor: Jürgen Heel
Grafik: Jan Bintakies
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
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Storiez
...

Remember my story!

Anhand der Bildkarten erfinden die Spieler eine Geschichte - doch wer kann sich hinterher noch an alle Bilder erinnern?
 
 
Es gibt zwei Kartenarten: Themen und Motive. Beide Kartentypen werden als Stapel sortiert und gut gemischt. Das ist alles zur Spielvorbereitung. Ziel ist es, gemeinsam eine Geschichte zu erzählen und sich die einzelnen Bestandteile zu merken.



Der Startspieler deckt die oberste der zehn Themenkarten auf. Sie gibt das Grundthema der Geschichte vor, z.B. Liebe. Dann deckt der älteste Spieler die oberste Motivkarte auf und beginnt, die Geschichte zu erzählen. Dabei muss ein Teil des aufgedeckten Bildes verwendet werden. Ziel ist es, eine möglichst spannende oder witzige Geschichte aus den nach und nach aufgedeckten Karten zu spinnen. Die genutzten Karten bilden nach und nach einen Motivstapel. Nach dem ersten Spieler folgt der nächste Spieler. Er hat nun die Wahl: Entweder er deckt eine weitere Karte auf, und erzählt die Geschichte weiter - oder er beendet die Geschichte.



Erzählt der Spieler die Geschichte weiter, ist der nächste Spieler dran. Ist ein Spieler der Meinung, dass sich nicht alle Speiler an die Einzelheiten der Geschichte erinnern können, kann er sich für das Ende der Geschichte entscheiden. Dieser Spieler fordert nun die anderen Spieler heraus. Das muss er spätestens dann tun, wenn der Motivkartenstapel leer ist. Dazu nimmt er den gespielten Stapel mit den Motivkarten an sich. Jetzt fordert er alle anderen Spieler auf, gemeinsam die Geschichte zu wiederholen. Der Herausforderer dreht die Sanduhr um und nimmt die erste Motivkarte, also den ehemaligen Start der Geschichte. Können die Spieler das erste Motiv nennen? Es wird nachgeschaut. Dann folgen die anderen Karten. Können auch alle anderen Bilder ohne Fehler innerhalb einer Sanduhrzeit genannt werden?

Jetzt erhalten die/der Spieler die Belohnung. Waren die Motivansagen fehlerfrei und korrekt, erhält jeder Spieler eine Motivkarte als Siegpunkt. Wurden nicht alle Bilder genannt oder die Zeit war vorher zu Ende, erhält der Herausforderer zwei Karten als Belohnung. Alle nicht verteilten Bildkarten werden gemischt und für die nächste Runde genutzt.



Es gewinnt der Spieler, der zuerst fünf Siegpunkte erhalten hat, ggf. gibt es auch mehrere Sieger.

Variante: Statt dass alle gemeinsam die Motive bestimmen, kann man so spielen, dass reihum die Bilder genannt werden müssen.

Für Profis gilt: "Feel Free!" - Dann wird ohne vorgefertigte Motive gespielt und die Geschichte frei erfunden. [go]
 
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  PLUS:
PLUS:
nette Erzählspielidee
schöne Illustrationen

ENDE
  MINUS:
MINUS:
bekanntes Grundprinzip
zu wenig Material

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Erzählspiele regen die Kreativität und die Fantasie an. Das können alle, auch "Storiez". Der Ablauf ist rund und funktioniert. Der Zeitfaktor setzt die Spieler ein wenig unter Druck, das erhöht den Anspruch etwas. Nett ist auch die Tatsache, dass man das Spiel dank seiner geringen Größe einfach in die Tasche stecken, mitnehmen und für unterwegs nutzen kann. Der Mechanismus passt, jedoch könnte man ihn als "erprobt" kennzeichnen. Auch das ältere "Eselsbrücke" (> Testbericht), erschienen bei Schmidt Spiele, war ein bildgestütztes Erzählspiel mit "Koffer packen"-Mechanismus. 

Und das Material des vorliegenden Amigo-Spiels? Hmm, teilweise sind die Bilder nicht wirklich für Kinder geeignet, dann sind es recht wenige Themen (nur 10 insgesamt) und gerade mal 50 Bilder. Bei guten Spielern reicht das Material nicht wirklich für viele Runden. Lange Geschichten aus sich immer wieder wiederholenden Details verlieren ihren Reiz auf kurz oder lang. In einigen Gruppen passierte das tatsächlich bereits recht schnell. Vor allem bei den Spielern, die andere Brettspiele dieses Genres, wie z.B. das o.g. "Eselsbrücke" kannten, hielt der Spielspaß nur einige Runden. Am besten funktionierte das Spiel bei denen, die noch wenig Erfahrungen mit solcherlei Spielen hatten und sich an kurzen Spielen erfreuten. Hier ist der Wunsch an schnell erlernbaren Spielen höher, und diesen Anspruch kann "Storiez" problemlos erfüllen. Die wenigen Regeln sind schnell erklärt und man ist rasch "im Spiel". Der Hinweis im Regelwerk, nach und nach die Karten nicht mehr zu nutzen und sich eigene Worte auszudenken, erhöht den Langzeitreiz, nimmt dem Spiel aber den optischen Anstoß und begrenzt es auf beschriebene Zettel. Die berechtigte Frage: "Wozu brauche ich dann noch das Spiel, wenn ich das Material selbst erfinde und erstelle?!"

Fazit: "Storiez" ist ein einfaches, funktionierendes, schnelles Erzähl-Memo-Spiel, leider mit zu wenig Material für einen höheren Langzeitreiz.

 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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