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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktiv, Party
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Helvetiq
Autoren: Christoph Cantzler, Anja Wrede
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer:
15 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Stickman...
..
Streichholz-Streicheln
Zeichne die Streichholzfiguren auf dem Rücken deiner Mitspieler. Wer sich geschickt anstellt, macht die meisten Punkte.

 

Es gibt genau zwei identische Kartensets, blau und rot. Es gibt also jede Karte (und somit jedes (Streichholz-)Strichmännchen genau zweimal. Es gibt zwei Spielvarianten, die durch eine zunehmende Kartenanzahl noch erschwert werden können. Bei beiden Varianten geht es darum, anderen Mitspielern die auf den Karten sichtbaren Strichmännchen auf den Rücken zu zeichnen. Der, auf dessen Rücken die Figur gemalt wurde, muss nun herausfinden, welches Männchen dargestellt wurde.



Spielmöglichkeit 1:
Die Karten 1-24 jeder Farbe werden heraussortiert. Nur sie werden zum Spielen verwendet. Beide farbigen Stapel werden getrennt gemischt. Jeder Spieler nimmt sich zwei Streichhölzer einer Farbe. Dann stehen alle auf, damit der Rücken gut frei "liegt". Der aktive Spieler, der Zeichner, erhält den roten Stapel. Er sucht sich aus den Karten eine Karte heraus. Das darauf abgebildete Männchen zeichnet er einzeln auf den Rücken jedes einzelnen Spielers. Dabei achtet er nicht nur auf die Striche, sondern auch auf deren Ausrichtung, indem er die Zündköpfe der einzelnen Streichhölzer mittels eines stärkeren Druckes betont. Die "Fühler" sollten sich nun gut konzentrieren und die einzelnen Striche nicht nur fühlen, sondern auch nachvollziehen, welches Strichmännchen sich dahinter verbirgt. Natürlich wird nichts verraten. Jetzt legt der Zeichner seine gewählte Karte verdeckt ab und die blauen Karten offen auf dem Tisch aus. Jeder Spieler (außer der Zeichner) legt nun ein Streichholz auf eine der ausliegenden blauen Karten. Haben alle Spieler eine Karte für sich markiert, darf der, der zuletzt ein Streichhölzchen auslegte, ein zweites platzieren. Dabei gilt: Jeder darf nur ein Streichholz auf eine Karte platzieren, es dürfen Hölzchen verschiedener Farben auf den Karten liegen. Nachdem der letzte Spieler sein zweites Hölzchen platziert hat, wird die gezeichnete rote Karte aufgedeckt. Jedes Hölzchen auf der richtigen Karte bringt genau einen Punkt für seinen Besitzer. Der Zeichner erhält für jedes korrekte Hölzchen einen Punkt und wenn mind. 2 Hölzchen richtig sind, zwei Punkte. Die Punkte werden notiert. Das Spiel geht weiter, bis jeder zweimal Zeichner war.



Spielmöglichkeit 2:
Dieses Mal wird in zwei Teams gespielt. Es werden die Karten 19-48 gewählt. Auch jetzt werden die Streichhölzer benötigt. Die Karten werden wieder farblich getrennt gemischt und als Stapel bereitgelegt. Beide Teams bilden jeweils eine Reihe. Der hinterste Spieler wird der erste Zeichner. Beide Teams treten gleichzeitig gegeneinander an. Jeder Zeichner zieht eine rote Karte und zeichnet das Motiv auf den Rücken des ersten Spielers der Reihe. Dieser Spieler zeichnet nun seinerseits das Gefühlte dem nächsten Spieler auf den Rücken usw. Der letzte Spieler der Reihe sucht nun aus den blauen Karten das bei ihm angekommene Strichmännchen heraus. Ist es richtig, erhält diese Mannschaft ein Streichholz als Siegpunkt. Das Team, das zuerst 6 Streichhölzer gewonnen hat, gewinnt. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
tolle Gruppenspielidee mit hohem
   Wahrnehmungsanspruch
ENDE
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MINUS:
kann durch fehlerhafte Umsetzung
   erschwert werden
defintitiv nicht für jede Gruppe geeignet
eer
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      Material, Umfang
 
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Gabi: Rückenmalereien werden in Familien und Gruppen gern eingesetzt. Bevorzugte Motive sind ganz klar einfache Dinge wie Sonne, Baum und Haus. Und "Stickman"? Zunächst erscheint das Grundprinzip ähnlich: Male das Motiv auf den Rücken des anderen Spielers. Aber schon die Motive sind tricky: Streichholz-Strichmännchen - alle gleich groß, alle mit feinen Unterschieden. Ein anders gestelltes Bein, ein anderer Körper, ein fehlender Arm - und zu allem Überfluss eine andere Ausrichtung des Streichholzkopfes. Und das soll man auf dem Rücken fühlen.

Insgesamt zwei Möglichkeiten zum Spielen stehen zur Verfügung: Gegeneinander und im Team. Wird gegeneinander gespielt, wählt sich der jeweils aktive Spieler ein Motiv, zeichnet es auf jeden Rücken und hofft auf jeden, der das Motiv auf den ausliegenden Karten erkennt. Das ist gar nicht so einfach. Es ist abhängig vom Malen selbst, vom Aufdrücken des Fingers auf dem Rücken, vom Stoff der Kleidung, die der andere trägt… Man muss präzise sein. Wer denkt, er weiß es, markiert die Karte mit einem farbigen Stäbchen. Da man zwei zur Verfügung hat, darf man beim ersten auch gerne falsche Fährten legen...

In der Team-Variante spielen zwei Teams gegeneinander. Hintereinander aufgestellt, wird dann in "Stille Post"-Manier gespielt. Die Schwierigkeit besteht darin, wirklich akkurat zu zeichnen und genau auf die wahrgenommenen Striche zu achten. Konzentration pur- und überraschender Spielspaß für zwischendurch.

Die Ähnlichkeit der Motive erschwert das Spiel, jedoch kann anfangs auch mit weniger Karten gespielt werden. Meiner Mitspieler waren überwiegend überrascht vom Spiel. Der Spielspaß hoch, vor allem im Teamspiel, wo schnell mal ganze Körperteile verschwanden und der letzte nur noch Bruchteile in die Auswahl einbeziehen konnte. Das Material selbst ist dabei ok. Stabile Karten, hochwertige Holzstäbchen, eine übergroße Streichholzschachtel als Verpackung. Alles passt optisch und haptisch zusammen. Lediglich das Regelwerk wurde in einer winzigen Schrift geschrieben, was das Lesen doch unangenehm erschwert. Außerdem ist gerade die Punktwertung nicht ganz klar beschrieben.

Aber alles in allem waren wir uns einig: Tolle Spielidee und prima Umsetzung.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 
     

Ingo: Wörter auf den Rücken schreiben und diese dann erkennen, das hat meine Mutter mit mir gespielt, als ich im Grundschulalter war. Das war auch durchaus lustig und interessant damals. Es in ähnlicher Form als Spiel herauszubringen, liegt fast schon nahe, aber anders als Gabi musste ich feststellen, dass die Zielgruppe doch sehr eingeschränkt ist. In Familien oder im therapeutischen Bereich hat das Spiel sicher seine guten Entfaltungsmöglichkeiten, aber in bunt gemischten Spielgruppen, wie die, in denen ich spiele, zeigt sich nach meinen Erfahrungen, dass viele (vor allem erwachsene) Spieler mit dieser Art von Nähe und Körperberührung (durch "platonische" Freunde, Bekannte oder gar Fremde) leider nicht gut klarkommen und ein Mitspielen daher direkt gänzlich ablehnen! Somit kann ICH dem Spiel nur einen durchschnittlichen Kultfaktor zusprechen, da es für mich schwierig erscheint, überhaupt Mitspieler außerhalb einer intimeren Konstellation zu finden. Das führt im Fazit dazu, dass die, die keine wortwörtlichen Berührungsängste haben, sicher Spaß haben werden, aber der größere Teil, dem so etwas nicht liegt, gar nicht erst zum Spielen kommen ...
 

 
   KURZMEINUNG
...
 
  ...

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