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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: Schmidt Spiele  ..i..
Autoren: Uwe Rapp,
Bernhard Lach
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Step by Step
 
Absturzgefahr
In erprobter "Can't Stop"-Manier versuchen die Spieler, ihre Spielsteine möglichst weit nach vorn zu bringen. Dabei lautet die stete Entscheidung: Höher oder tiefer?
 


     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält die fünf Spielsteine seiner Farbe und stellt sie auf die Startfelder der fünf Spalten. In jeder Spalte gilt es, die eigenen Steine möglichst weit nach oben zu bringen.


In fünf Spalten gilt es, möglichst weit empor zu klettern.
   
Gewürfelt wird immer mit so vielen Würfeln, wie es die Spalte vorgibt.
   

Wer an der Reihe ist, sucht sich eine Spalte aus, nimmt die dort angegebene Anzahl an Würfeln in die Hand (zwischen 2 und 6) und wirft sie. Nun muss er sich für die Option "Höher" oder "Niedriger" entscheiden. Einmal festgelegt, nimmt er dann beliebig viele der geworfenen Würfel zurück in der Hand, addiert zuvor deren Augenzahlen und muss nun mit dem neuen Wurf die zuvor festgelegte Vorgabe erfüllen; d.h. die neue Summe der nun geworfenen Würfel muss entweder höher (oder gleich) bzw. niedriger (oder gleich) der Vorsumme sein. So ein Wurf ist auch mit nur einem einzigen Würfel möglich!

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War der Tipp richtig, rückt der neutrale weiße Läufer einen Schritt in der gewählten Spalte nach vorn (zunächst vom Startpunkt aus). Danach kann der Spieler entscheiden, ob er erneut Würfel in die Hand nehmen und werfen möchte. Wieder muss die neue Summe dann aber der einmalig zuvor gewählten Voraussage entsprechen! Dies lässt sich beliebig oft wiederholen. Allerdings wird das Risiko eines Fehlwurfes immer größer. Die Ansage "Höher" oder "Tiefer" darf während eines kompletten Spielzuges nicht verändert werden!


Der weiße Läufer startet immer vom zuletzt gesicherten Punkt.
   
Die weißen Chips sind nötig, um Spielende keine Minuspunkte zu kassieren.
   

Sobald ein Spieler die Vorgabe nicht erfüllt, fällt der Läufer zurück auf das Ausgangsfeld und der nächste Spieler ist dran. Damit dies nicht passiert, kann ein Spieler seinen Zug auch freiwillig beenden und seine Position sichern, indem er den Läufer gegen den eigenen Spielstein dieser Spalte austauscht. Auch dann ist der nächste Spieler dran. In einem späteren Zug braucht der Spieler dann jedoch nicht wieder am Startfeld dieser Spalte beginnen, sondern eben an dem gesicherten Punkt. Bis hierher kann er dann auch maximal wieder hinunter fallen.

Auf einigen Feldern befinden sich weiße Plättchen. Wer auf ein solches Feld zieht, kann hier seinen Zug freiwillig beenden, um das Plättchen aufzunehmen. Plättchen im eigenen Vorrat bringen am Spielende Siegpunkte. Wer gar keines oder zu wenig Plättchen sammelt, erhält sogar Minuspunkte!


Wenn in jedem der fünf Zielbereiche mindestens eine Figur steht, ist das Spiel zu Ende.
   
Am Spielende werden die Punkte nach den Positionen der Spielsteine verteilt.
   

Zwei wichtige Laufregeln:
- Beim Vorwärtsziehen zählen immer nur die freien (!) Felder, d.h. ist ein Feld besetzt, wird es einfach übersprungen. So lassen sich die Gegnersteine nutzen, um schneller voran zu kommen.
- Die Spalten sind in zwei Abschnitte unterteilt. Um den oberen Abschnitt betreten zu dürfen, müssen mindestens 3 eigene Spielsteine ins Spiels gebracht, d.h. vom Startfeld weggezogen worden sein.

Spielende: Sobald in jedem oberen Spaltenabschnitt mindestens ein Spielstein steht, endet das Spiel. Alle Spieler bestimmen nun ihre Punkte, indem sie für jeden Spielstein die Punktezahl der aktuellen Position ermitteln. Hinzu addiert bzw. abgezogen werden dann noch die Punkte für die weißen Spielchips. Für jeden Spielstein auf einem Startfeld gibt es auch noch einmal fünf Minuspunkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]

Vielen Dank an Schmidt Spiele für ein Rezensionsexemplar! 

 
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Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erlernt
pfiffiger Mechanismus
ENDE
  MINUS:
MINUS:
zum Teil lange Wartezeiten
zu lange Gesamtspielzeit
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Spielsteine in Spalten nach oben bringen, um Punkte zu kassieren? Das klingt nach "Keltis". Positionen sichern oder Mut zum Risiko beweisen? Das klingt nach "Can't Stop". Ja, in der Tat ist "Step by Step" eine Mischung aus beiden Spielen.

Die eigentliche Spielmechanik ist dennoch neu und durchaus pfiffig. Um "Höher oder tiefer"-Voraussagen zu erfüllen, muss man genau überlegen, welche Würfel man verwendet und wie man sie kombiniert, um in einem Spielzug möglichst viele Schritte absolvieren zu dürfen. Klar, wer eine 1 oder 6 ausliegen hat, hat schon einmal einen Schritt sicher, dennoch kann es mitunter taktisch klug sein, die Würfel als Gruppe zu verwenden, um schlechtere Zahlen durch einen Neuwurf zu kompensieren.

Der Spielplan ist doppelseitig bedruckt und damit an die Spielerzahl angepasst. Dennoch ist das Spiel in größerer Besetzung spannender als zu zweit. Gleichzeitig ergibt sich dann aber wiederum der Nachteil, dass die inaktiven Wartezeiten recht lang werden können - ja, manchmal schon zu lang, wenn jemand Endloswürfe vollbringt. Und zu lang kann zudem auch die Gesamtspielzeit werden. Wir hatten Partien, die zogen sich plötzlich wie Kaugummi, da niemand das Spielende einläuten konnte.

Wer "Can't Stop" oder "Keltis" mag, dem wird auch "Step by Step" gefallen. Insgesamt bietet mir das Spiel allerdings zu wenig Neues, um als ganz großer Wurf zu gelten. Es spielt sich locker; man muss nicht viel nachdenken, hat trotzdem immer eigene Entscheidungen zu treffen - aber die Spannung betrifft immer nur den aktiven Spieler selbst. Er kann jubeln oder im nächsten Moment die Würfel frustriert an seinen Nachbarn weiterreichen. So ist es halt, wenn man gegen die eigene Gier ankämpft. Der Spannungsbogen, der ALLE Spieler betrifft, ist für mich bei "Can't Stop" höher.
  (> Video)

> Alle Spiele der 2. Würfelwoche
 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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