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Spiel-Fakten:

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Genre: Wissen
Erscheinungsjahr:
2020
Verlag: KOSMOS
Autor: Günter Burkhardt
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Wissen 

leer
     
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Spot on
...

Ausgerechnet Minden? Wo liegt nochmal was?

Dortmund oder Freiburg? Köln oder Weimar? Was liegt am weitesten westlich, was liegt am weitestend nördlich? Und wie viele Einwohner hat Altenburg?
 
 
100 Orte in Kartenform, eine Deutschlandkarte mit geringen Ortsangaben und 24 Tipp-Karten stehen als Material zur Verfügung. Zettel und Stift werden noch benötigt. Um das Spiel zu verstehen, muss man sich zunächst die Karten anschauen. Die Orte wurden auf der Deutschlandkarte in eine Art Zahlenraster gebracht, deren Nord-Süd-Ausrichtung als weiße Zahl auf schwarzem Grund und deren West-Ost-Ausrichtung als schwarze Zahl auf weißem Grund sichtbar sind. Dabei gilt von oben nach unten 0 bis 150 und von links nach rechts 0 bis 90.  Des Weiteren sind auf den Karten wissenswerte Informationen zu den jeweiligen Städten aufgedruckt und deren Einwohnerzahl.



Für das Spiel werden nun alle Ortskarten als gemischter Stapel bereitgelegt. Dabei sind die Ortsnamen oben sichtbar. Dann werden so viele Ortskarten gezogen, wie Spieler +1 mitspielen. Sie werden als Reihe in die Tischmitte gelegt, sodass darunter noch etwas Platz ist. Die Deutschlandkarte bleibt verdeckt am Rand liegen, sie wird zur späteren Kontrolle benötigt. Jeder nimmt sich ein Tipp-Karten-Set einer Farbe (N, S, O, W, drei Leute, viele Leute).

Das Spiel wird in mehreren Runden gespielt, angepasst an die Spielerzahl sind dies sechs oder acht. Der Startspieler nimmt sich einen beliebigen Gegenstand aus der Wohnung als Startspielermarker.

Beim Spielen geht es immer um die ausliegenden Ortskarten. Jeder Spieler platziert nun reihum immer eine seiner Tipp-Karten unter einer beliebigen Ortskarte. Es wird so lange getippt, bis jeder Spieler genau drei Karten platziert hat.



Wer an der Reihe ist, legt also eine beliebige der eigenen Tippkarten unter eine Ortskarte. Dabei gilt:
N - am weitesten nördlich
S- am weitesten südlich
W- am weitesten westlich
O - am weitesten östlich
Die meisten Einwohner
Die wenigsten Einwohner
M (umgedrehtes W) - in der Mitte aller Werte.

Beim Auslegen muss der erste Tipp direkt unter der Stadtkarte liegen. Jeder weitere Tipp wird eine Reihe darunter platziert. Zu zweit müssen immer unterschiedliche Tippkarten gespielt werden. Sobald alle ihre dritte Tippkarte gelegt haben, endet die erste Runde.

Es wird gewertet. Alle Ortskarten werden aufgedeckt. Dann werden die entsprechenden Angaben mit der gerasterten Deutschlandkarte verglichen. Welche Stadt liegt am westlichsten, östlichsten usw.? Falsche Karten werden entfernt (keine Minuspunkte). Die richtigen Karten-Tipps rutschen dabei auf die leeren Felder nach oben nach. Jeder korrekte Tipp in der direkt unter den Ortskarten liegenden Reihe bringt 3 Punkte, die nächste Reihe bringt zwei Punkte, die dritte Reihe noch einen Punkt. Für weitere Reihen werden keine Punkte mehr verteilt.



Nach der Wertung werden alle Punkte notiert. Die neue Runde beginnt. Jeder nimmt seine Tippkarten zurück. Die Ortskarten werden abgelegt und neue in der Tischmitte platziert. Der Startspielergegenstand rückt zum nächsten Spieler nach links weiter. Das Spiel endet nach der sechsten oder achten Runde. Wer dann die meisten Punkte errungen hat, gewinnt.

Wer mehr Geheimniskrämerei mag, kann die Tipps auch verdeckt ausspielen und erst zur Wertung offenlegen. [go]
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erlerntes Geografiespiel
ENDE
  MINUS:
MINUS:
ein Geografiespiel ... mag halt nicht jeder
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: "Okay, ich gebe zu, Geografie ist jetzt nicht mein Ding" - solche und ähnliche Kommentare fallen, wenn das Spiel in der Tischmitte liegt; unscheinbar von Titel und Verpackung. Dabei ist die Idee dahinter sehr simpel und vor vielen Jahren auch schon einmal ähnlich verarbeitet worden. Der Gedanke: Eine gerasterte Deutschlandkarte, viele Info-Karten von deutschen Städten. Tippkarten zur geografischen Lage und der Einwohnerzahl. Es werden so viele Karten ausgelegt, wie Spieler mitspielen plus einer weiteren Karte. Genug Auswahl also.

Vorab schon einmal das Gute für alle, die in Geografie so gar keinen Spaß finden: In "Spot on" muss kein genauer Standort gewusst werden (auch wenn es hilfreich ist). Die ausliegenden Orte z.B. Husum, Ingolstadt, Jena, Aachen und Aalen müssen nur aufgrund ihres Standortes untereinander verglichen werden. Das erinnert schon einmal an die "Ausgerechnet ..."-Reihe eines anderen Verlages [> Testbericht]. Auch eine Nähe zum größeren "Finden Sie Minden" (gleicher Autor, gleicher Verlag, > Testbericht) ist nicht von der Hand zu weisen.

Wer an der Reihe ist, kann von seinen Tippkarten immer genau eine beliebige unter einer Stadt auslegen. Reihum nacheinander genau drei. Man nimmt vorzugsweise die, bei denen man sich relativ sicher ist. Welche Stadt liegt beispielsweise am östlichsten? Bei einigen Städten fällt einem die Antwort leicht. Hier gibt es einen klaren Startspielervorteil, da von allen Wissenden der erste die meisten Punkte für seine Antwort erhält, aber da mehrere Orte ausliegen, hat jeder auch die Chance, wenigstens einmal der Erste zu sein. Ansonsten ist ein wenig abgucken möglich. Natürlich werden die Punkte dann immer weniger.

Interessant ist die Wirkung vor allem dann, wenn sich Unbeteiligte mit im Raum befinden. Kein Klugscheißer kann bei diesem Spiel im Raum stehen, der nicht sein Wissen teilt, wenn die armen Unwissenden im Spiel ihre Tipps abgeben. Jeder meint, er wüsste etwas, was sogar den Gedanken an kleine Teams nahelegt, vor allem, wenn die Wissensstände der Beteiligten stark unterschiedlich sind.

"Spot on" ist ein kleines Wissensspiel, das gerade durch seine Einfachheit zu gefallen weiß. Die Tatsache, dass es immer neue Orts-Kombinationen gibt, lässt das Spiel auch langfristig für kleine Runden zwischendurch interessant erscheinen. Die Stadt-Infos hätte man rein interessenbedingt noch mit Fotos aufwerten können, was das Spiel selbst aber nicht verändert hätte. Das Spiel steht und fällt mit der Spielgruppe selbst. Kommunikative Spieler, bei denen der Spaß im Vordergrund steht, bei denen vor allem aber auch etwas Interesse an Geografie vorhanden ist, werden auf jeden Fall nicht enttäuscht.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
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