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Spiel-Fakten:

FamilieStrategie & AufbauWissen & RatenParty & KommunikationLogik & Kombination
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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2017
Verlag: Space Cowboys /
im Vertrieb von Asmodee ..i..
Autor: Marc André
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Die Städte von Splendor
Erweiterungen
...

Bling-Bling im fernen Osten

In den vier Erweiterungsmodulen zum bekannten Grundspiel reisen wir in den Orient, lernen zu handeln und bauen Gebäude.
 
 
Die generellen Regeln von "Splendor" findet ihr in unserer > Rezension zum Grundspiel, das für das Spielen dieser Erweiterung vorhanden sein muss.

Inhalt der Erweiterung sind vier Module, die beliebig in das Grundspiel eingefügt werden können:

Die Städte: Die Städte ersetzen die Adligen-Kärtchen und man legt drei von ihnen aus. Man nimmt am Ende des eigenen Zuges eine Stadt, wenn man mindestens die angegebene Anzahl an Prestigepunkten und der Farb-Boni der Stadt besitzt.

Sobald ein Spieler eine Stadt besitzt, wird die Runde zu Ende gespielt, und der Stadtbesitzer ist Sieger. Haben mehrere Spieler eine Stadt, gewinnt derjenige mit den meisten Prestigepunkten.



Der Orient: Die drei Stapel bestehen aus jeweils zehn Orientkarten. Sie werden nach ihren Stufen separiert neben den Karten vom Grundspiel ausgelegt und jeweils zwei aufgedeckt. Wird eine Karte gekauft, wird sie vom jeweiligen Stapel wieder ersetzt bzw. aufgefüllt.



Die Orientkarten können folgendes:
Stufe 1
- Die Karte ist zwei Gold-Chips wert und zählt nicht zu dem Limit von 10 Chips.
- Die Karte wird an eine eigene Karte angelegt, sodass man den Bonus doppelt erhält.

Stufe 2
- Die Karte wird an eine eigene Karte angelegt, sodass man den Bonus doppelt erhält, danach darf man eine offen ausliegende Karte der Stufe 1 kostenlos vor sich legen.
- Die Karte ist die gezeigten zwei Boni wert.
- Man kann sich einen Adligen reservieren.

Stufe 3
- Die Karte wird an eine eigene Karte angelegt, sodass man den Bonus doppelt erhält, danach darf man eine offen ausliegende Karte der Stufe 2 kostenlos vor sich auslegen.
- Um die Karte zu erhalten, müssen bereits zwei erworbene Boni der gezeigten Farbe abgeworfen werden.



Die Festungen: Jeder Spieler erhält drei Festungen einer Farbe. Jedes Mal, wenn man eine Karte kauft, muss man eine der beiden Optionen wählen:
1. Eine eigene Festung auf eine offene ausliegende Karte in der Mitte stellen oder eine eigene Festung bewegen.
2. Eine gegnerische Festung entfernen.

Karten, auf denen eine Festung steht, können nur von dem entsprechenden Spieler gekauft werden. Befinden sich alle drei eigenen Festungen auf der selben Karte, darf man diese Karte nach der regulären Aktion zusätzlich erwerben.



Die Handelsposten: Der neue Spielplan wird ausgelegt und jeder Spieler erhält fünf Wappen einer Farbe. Erfüllt man am Ende des eigenen Zuges die Voraussetzung eines Privilegs, darf man dieses Privileg bis zum Ende des Spiels nutzen.Es gibt diese fünf Privilegien:
1. Nachdem man eine Entwicklungskarte gekauft hat, darf man einen Edelstein-Chip nehmen.
2. Wenn man zwei Edelstein-Chips der selben Farbe nimmt, darf man noch einen Edelstein-Chip einer anderen Farbe nehmen.
3. Jeder Goldchip zählt als zwei Edelsteine der selben Farbe.
4. Man erhält sofort fünf Prestigepunkte.
5. Man erhält einen Prestigepunkt für jedes eigene Wappen auf dem Spielplan. [mha]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
P
einzelne Module, um das Grundspiel
   zu erweitern
ENDE
  MINUS:
MINUS:
alle Module zusammen funktionieren nicht
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Manuel: Die Erweiterung "Die Städte von Splendor" erweitert das bekannte Grundspiel "Splendor" nicht nur, wie man vermuten könnte, um Städte, sondern auch um den Orient, die Festungen und die Handelsposten.

Vorab das Wichtigste zuerst: Die Erweiterung ändert die Mechanik des Spiels nicht ab und belässt es bei seiner Einfachheit. Lediglich die Festungen bringen etwas mehr Interaktion mit ein.

Die Städte ändert kaum was an der Mechanik, da einfach die Siegbedingung abgeändert wird. Es wird sogar empfohlen, mit dieser Erweiterung zu starten.

Der Orient bringt zusätzliche Karten auf den Tisch, wodurch generell die Auswahl größer wird. Die Karten verleiten zum Kauf und können teilweise auch einen schönen Boost verursachen, jedoch sollte man sich mehr auf das eigentliche Ziel konzentrieren und abwägen, ob die normalen Karten nicht sinnvoller sind.

Den Handelsposten finde ich persönlich am angenehmsten. Die Voraussetzungen der einzelnen Privilegien werden im Laufe einer Partie oft nebenher freigeschaltet, und man muss nicht extra seine wertvoll ersparten Chips ausgeben, um etwas dafür zu bekommen.

Die Festungen greifen am meisten ins Spiel ein und verlängern eine Partie spürbar. Dadurch, dass man Karten für den Gegner blockiert, dieser aber die Festungen nur entfernen kann, wenn er Karten kauft, beeinflusst man das Kaufverhalten der Mitspieler extrem. Am meisten spürt man dies mit vier Spielern. Sollten alle Spieler viele der Festungen einsetzen, wird die Auswahl knapp, hinzu kann noch kommen, dass Chips, die man zum Erwerb von noch freien Karten benötigt, aktuell bei Mitspielern liegen. Zwar kann man auch mit drei eigenen Festungen auf der selben Karte diese zusätzlich erwerben, da man aber trotzdem die Kosten tragen muss, ist dies wenig lukrativ, und so wurde diese Option in meinen Testrunden sehr selten verwendet.

Fazit: Die einzelnen Module bringen neue Aspekte ins Spiel "Splendor". Alle vier zusammen funktionieren nicht, jedoch lassen sie sich einzeln gut ins Grundspiel einfügen, ohne dieses allzu sehr zu verändern. Für Fans von "Splendor" sicher eine Empfehlung wert!
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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