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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag: Space Cowboys /
im Vertrieb von Asmodee ..i..
Autor: Marc André
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   
   

 

 
Splendor
 
Her mit den Klunkern!
Baue dein Handelsimperium aus, setze deine Edelsteine ein, um Edelsteinminen, Transportmittel und Schiffe zu erwerben und Kunsthandwerker anzustellen.
 

     

So funktioniert's:
Die Entwicklungskarten werden nach Stufen (1 bis 3) sortiert und die Stapel getrennt gemischt. Neben jeden der 3 verdeckten Stapel werden 4 Karten offen ausgelegt, so dass sich eine Auslage von 3 x 4 Karten ergibt. Die Adligen-Plättchen werden gemischt und eins mehr als Mitspieler offen ausgelegt, die anderen werden nicht benötigt.


Die Kartenauslage

Die Chips – 5 verschiedene Edelsteine und die Gold-Jokerchips – werden farblich sortiert aufgeschichtet. Spielen weniger als 4 Spieler mit, wird die Anzahl der Edelsteinchips reduziert.

Und schon kann's losgehen: Der Spieler am Zuge führt genau eine Aktion aus, danach ist der Nächste dran. Er hat die Auswahl aus 4 möglichen Aktionen:

(1./2.) Chips nehmen: Der Spieler kann sich entweder 3 Edelsteinchips unterschiedlicher Farbe oder 2 Edelsteinchips gleicher Farbe nehmen. Letzteres ist nur erlaubt, wenn mindestens noch 4 Chips dieser Farbe vor seinem Spielzug vorhanden sind. Am Ende des Zuges darf ein Spieler maximal 10 Chips besitzen (Gold-Chips zählen hier mit), sonst muss er überzählige abgeben. Die Chips sind offen, d.h.die Mitspieler können jederzeit sehen, welche Chips ein Spieler besitzt.


Links: Das Gold, daneben die fünf verschiedenen Edelsteinsorten

(3.) Eine Entwicklungskarte reservieren: Der Spieler nimmt eine Karte aus der Auslage (oder eine verdeckte Karte) auf die Hand. Zudem bekommt er einen Gold-Chip, falls noch vorhanden. Dieser kann für jede Edelsteinfarbe als Joker eingesetzt werden. Die Kartenauslage wird sofort wieder aufgefüllt. Der Spieler darf maximal 3 Karten auf der Hand haben. Er wird sie nur wieder los, indem er sie kauft.

(4.) Eine Entwicklungskarte kaufen: Um eine Entwicklungskarte aus der Auslage oder aus der eigenen Hand (siehe 3.) zu kaufen, gibt der Spieler die auf der Karte angegebenen Edelsteinchips (oder Gold-Chips als Joker) ab. Die so erworbene Karte legt er offen vor sich aus. Die Karten zeigen im oberen Bereich einen Edelsteinbonus. Dieser Bonus zählt bei zukünftigen Käufen wie ein Edelsteinchip der entsprechenden Farbe und muss nicht abgegeben werden. Der Erwerb von Karten verbilligt sich also dadurch.


Bei 3 Spielern liegen 4 Adlige aus.

Besuch der Adligen: Hat ein Spieler eine Karte erworben, prüft er, ob ihn ein Adliger besucht. Dieses ist keine Aktion! Ein Besuch erfolgt, wenn der Spieler die dafür notwendigen, auf dem Adligen-Plättchen aufgedruckten Boni besitzt. Der Spieler nimmt das Plättchen an sich, es kann ihm nicht wieder genommen werden. Als schnöder Bürgerlicher darf man einen Adligenbesuch auch nicht ablehnen. Der Zwangsbesuch hat aber etwas Positives: die Adligen haben Siegpunkte dabei.

Spielende: Das Spiel endet, wenn ein Spieler 15 oder mehr Siegpunkte erreicht – durch Entwicklungskarten oder Adlige. Die Runde wird noch zu Ende gespielt, so dass alle gleich oft an der Reihe waren. Gewonnen hat dann der Spieler mit den meisten Siegpunkten. [bg]

Hinweis: "Splendor" wurde zum "Spiel des Jahres 2014" nominiert, unterlag letztlich dann aber "Camel Up".

 
  by Martin Klein* 
 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
knackiger Spielablauf
leichter Einstieg
tolles Material

ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Handlungsalternativen
Thema wirkt aufgesetzt

leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
 
   

Birgit: "Splendor" bedeutet übersetzt Pracht, Glanz, Brillanz. Uns erwartet ein Spiel um Edelsteine, nominiert zum Spiel des Jahres 2014. Der erste Eindruck besticht. Schön sieht das aus, die (Poker-)Chips sind wahre Handschmeichler und gut zu greifen. Die Karten sind schön gestaltet, Kosten, Boni und Siegpunkte sind übersichtlich dargestellt. Der Kartenhintergrund zeigt stimmungsvoll Edelsteinminen, Transportmittel und Schiffe, Kunsthandwerker und Gebäude.

Da es im Prinzip nur 3 unterschiedliche Aktionsmöglichkeiten gibt, ist das Spiel schnell erklärt und wird von allen sofort verstanden. Die Anleitung umfasst schlanke 3 Seiten, die keine Frage offen lässt. Der Spielablauf ist flüssig, nur selten entstehen Denkpausen. Da alles offen ist – Chips, Karten, Siegpunkte – steht das Taktieren im Vordergrund. Kann mir ein Mitspieler eine gewünschte Karte vor der Nase wegkaufen? Schnappt mir einer den Adligen weg, auf den ich hinarbeite? Daher ist man immer im Spielgeschehen, auch wenn man nicht am Zug ist.

Meist versucht man, zunächst die preiswerteren Entwicklungskarten der ersten Stufe zu erwerben, um später mit den daraus resultierenden Boni Karten preiswerter (oder gar umsonst) zu bekommen. Andererseits kann man auch früh auf die teureren, punkteträchtigen Karten der höheren Stufen gehen, um die anderen Spieler unter Druck zu setzen. Man kann anpeilen, möglichst viele Adlige abzugreifen – oder es lassen. Man hat die Wahl; es gibt nicht die eine erfolgsversprechende Taktik.

Die Entwicklungskarten – auch die einer Stufe und mit demselben Bonus – unterscheiden sich sehr in den Kosten, und wann welche ins Spiel kommt, ist reiner Zufall. So kann es passieren, dass Karten mit bestimmten Boni rar sind. Oder man hat schon mehrere Smaragd-Boni, aber die ausliegenden Karten erfordern alle keine Smaragde. Und hat dann mein Mitspieler auch noch so ein unverschämtes Schwein, dass ihm jede Runde eine Karte aufgedeckt wird, die er kostenlos bekommt, dann merkt man: "Splendor" ist glückslastig. Angesichts der kurzen Spieldauer ist das aber zu verschmerzen. Auch zu zweit funktioniert "Splendor" gut.

Lediglich das Thema wirkt aufgesetzt. Ich "kaufe" mit Edelsteinen Minen und Kunsthandwerker. Hm, irgendwie komisch. Da der Spielablauf aber wuppt und das Spiel Spaß macht, stört mich das persönlich überhaupt nicht.

Spielmaterial und -gestaltung werden bestimmt auch Vielspieler und Strategieexperten reizen. Wer bei "Splendor" jedoch auf einen abendfüllenden, gewichtigen Strategieklopper hofft, wird enttäuscht werden. Aufgrund der einfachen Regeln scheint es sich eher an Familien und Gelegenheitsspieler zu richten. Nicht ohne Grund wurde es nicht als Kennerspiel, sondern als "Spiel des Jahres 2014" nominiert!

Als Absacker, Aufwärmer oder wenn ein Spiel mit kurzer Spieldauer gefordert ist, ist "Splendor" aber auch für "Kenner" bestens geeignet! Auf unserem Tisch wird es regelmäßig liegen – schon allein deswegen, weil es mit meinen Eltern im Seniorenalter so wunderbar spielbar ist, ohne uns Kenner zu langweilen. Meiner Meinung nach hat "Splendor" sich seinen Nominierungstitel damit absolut verdient.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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