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Spiel-Fakten:

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Genre: Kinder
Erscheinungsjahr:
2013 (Erstauflage: 1974)
Verlag: Ravensburger  ..i..
Autor: Jörg Obrist
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ca. 4 bis 7 Jahre
Spieldauer: ca. 15-20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Spielhaus
 
Die Suche geht weiter
Bereits im Jahr 1974 konnten die Kinder erstmals auf die "spannende Bilderjagd" gehen. Nun gibt es eine erneute Neuauflage des Würfelwettrennens zum Dach!
 

     

So funktioniert's:
Der Spielaufbau beginnt mit dem Bestücken des Hauses mit Zimmern. Die Zimmerkarten werden beliebig auf den leeren Feldern des Spielplans platziert. Sie bilden so eine durchgängige Laufspur mit unterschiedlich angeordneten Sternfeldern. Die Motivkärtchen werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt.

 

Dann werden die Spielfiguren auf dem Startfeld (links unten) positioniert. Das Spiel beginnt, indem der aktive Spieler würfelt. Die jeweilige Augenzahl wird gesetzt. Bei einer 6 darf nochmals gewürfelt und gesetzt werden. Besetzte Felder werden übersprungen. Zeigt sich beim Würfeln ein Stern, darf der Spieler die oberste Karte des Stapels ziehen. Dann beginnt die Suche. Der Spieler sucht das Motiv in den verschiedenen Zimmern des Hauses. Gut, wenn man dann schon weiß, dass man eine Zahnbürste meist im Bad benutzt.

Hat der Spieler den manchmal sehr versteckten Gegenstand gefunden, darf er seine Spielfigur auf das Sternfeld unter dem entsprechenden Zimmer stellen. Dabei kann es vorkommen, dass ein Spieler sehr weit nach vorn oder mal

zurückgesetzt wird. Ist das Feld besetzt, darf die Figur ausnahmsweise daneben gestellt werden. Ist der Kartenstapel leer, verliert der Stern seine Bedeutung. Dann wird noch einmal gewürfelt.

 

Den Zahnputzbecher findet man im Bad...
   
Mit der Figur geht's zum passenden Sternfeld.
   

Spielende: Sieger ist der Spieler, dessen Figur als erste das Zielfeld auf dem Dachboden erreicht. [go]

Vielen Dank an Ravensburger für das Pressemuster!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
einfaches Wettlaufspiel
kindgerechte Motive
ENDE
  MINUS:
MINUS:
rein glücksabhängig und dadurch
   mitunter unausgeglichen
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Gabi: Es war einmal das Jahr 1974. Da erschien das "Spielhaus" erstmalig im Ravensburger Spieleverlag. Man könnte das Spiel also einen Klassiker für Kinder nennen. Einen Klassiker in verschiedener Hinsicht. Denn als Laufspiel mit besonderen Aktionsfelder beinhaltet das Spiel letztlich nichts wirklich Neues. Interessant wird das Spiel erst durch die Verbindung mit dem Wimmelbild-Mechanismus. Wimmelbilder erhielten erst in den letzten Jahren ihren Namen, auch wenn der grundlegende Gedanke bereits im 15. Jahrhundert kunstgeschichtlich in den Niederlanden verwendet wurde. Wimmelbilder sind detailreiche Bilder, die möglichst viele verschiedene Szenen darstellen. Das Entdecken der vielen Einzelheiten macht Freude, Kindern und Erwachsenen.

Genau hier setzt das "Spielhaus" an. Die beteiligten Spieler entdecken Neues, Lernen erste Schlüsse zu ziehen und bewegen sich auf dem Weg zum Dachboden immer hin und her. Wie schön ist es, wenn Eltern hier die Möglichkeit finden, die Kleinen im Denken zu leiten. Wo könnte man denn eine Zahnbürste finden? Siehst Du das Bad? Wer braucht einen Doktorkoffer? Ein Spiel, dass zum Gespräch anregt, die Kommunikation fördert und gemeinsame Zeit schenkt. So gespielt, ist "Spielhaus" optimal für die kleinen Spieler. Gemeinsam, ohne Siegzwang, einfach nur zum "Dinge finden".

Weniger ideal ist es, wenn es einfach nur gespielt wird. Dann springt man, wenn der Würfel brav ist, schnell bis zum Dachboden, während die anderen Spieler buchstäblich Feld für Feld durch das Haus schleichen. Ohne Sterne gibt es kein Spielgefühl und mit dem falschen gezogenen Motiv sogar die Schritte an den Anfang zurück. Ein bisschen so wie beim Schlangen- und Leiterspiel wird dann die Spielfigur zur Marionette des Würfels. Das kann frustieren. Gut für meine Gruppe ist es dann immer, wenn ICH mitspiele. Würfel mögen mich nämlich nicht, obwohl ICH sie liebe. Spielt ein Würfel mit, verliere ich meist. Die Kinder freut's - und mich ärgert das nicht; ich kenn das ja schon. Aber passiert das gleiche den Kindern, kann das schon mal deprimierend sein.

Die Altersgruppe ist für das Spiel gut gewählt, auch wenn ich das Spiel bevorzugt für die Kleineren empfehlen würde. Als besonderer Aspekt gilt der variable Spielplan. Da die Zimmer-Karten vor jedem Spiel neu eingelegt werden, bleibt die Suche auch dann interessant, wenn die einzelnen Motive bereits zugeordnet werden können. Der "Zufall" als tragendes Spielelement bleibt jedoch erhalten.

Fazit: Das Spiel punktet durch schönes Material mit solider Spielidee bevorzugt im Vorschulalter.

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
     
 
     

Ingo: Oh, was habe ich das "Spielhaus" geliebt. Neben dem "Äpfelchen"-Spiel war's eines meiner ersten Kinderspiele in den 80er Jahren - damals noch mit einer anderen Gestaltung, aber mit dem heute noch verwendeten Spielprinzip. Sicher, das Glück entscheidet hier über Sieg und Niederlage. In der Tat kann man die Tatsache, dass es möglich ist, von ganz unten nach ganz oben zu marschieren, wenn man die richtige Karte zieht, nicht gerade als "fair" bezeichnen.

Ich selber habe das Spiel als Knirps früher meist mit meiner Mutter oder meiner Oma gespielt - und fand die Suche nach den Gegenständen so toll, dass ich selber gern im "Spielhaus" gewohnt hätte ;) Die Neugestaltung des Spiels entspricht von der Optik her sicher eher den heutigen Zeiten; ich selber hänge jedoch an der alten Version, die irgendwie noch ein stärkeres Wohlfühl-Gefühl vermitteln konnte. Die Edition der 70er/80er gibt es sicher auch heute noch auf dem einen oder anderen Flohmarkt zu erwerben.

Für ca. 3- bis 5-jährige ist das "Spielhaus" auch heute noch eine gelungene Alternative zum "Leiterspiel". Kinder sehen das Manko mit der totalen Glücksabhängigkeit meistens weniger eng als Erwachsene, die über das Spiel urteilen... Von daher: Auch nach so vielen Jahren eignet sich das "Spielhaus" noch gut für die angesprochene Zielgruppe der Vorschulkinder.

 

 
   KULT-FAKTOR
      Zweitmeinung
 
Ende
 

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