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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Taktik
Erscheinungsjahr:
2012
Verlag: eggertspiele  ..i.. / Pegasus Spiele  ..i..
Autor: Reiner Knizia
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

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Spectaculum
 
Wanderzirkus-AG
Vier Gauklertrupps ziehen durch die Lande und sind mit ihren Aufführungen auf der ständigen Suche nach Ruhm. Welcher Trupp ist wohl am gewinnbringendsten? 
 

     

So funktioniert's:
Jeder Spieler erhält 20 Dukaten Startkapital sowie je eine Artistenkarte von jeder der vier Gauklertrupps. Die Trupps gehören keinem Spieler; jeder kann sich an jedem Trupp beteiligen. Der Spielplan wird in die Tischmitte gelegt. Der Ruhm aller vier Gauklertrupps beträgt 5 (auf der jeweiligen Leiste zu markieren). Die Ereignisplättchen werden gemischt und zufällig auf die dafür vorgesehenen Felder verteilt. Die Wandersteine (in den Farben der Gauklertrupps) kommen in den Stoffbeutel. Jeder zieht zufällig 3 Steine und hält sie verdeckt in seiner Hand.


Der Spielplan: Jeder Gauklertrupp kommt aus einer der vier Ecken ins Spiel.

Wer am Zug ist, deckt zunächst seine gezogenen 3 Wandersteine auf. Nun kann (!) der Spieler bis zu 2 Gaukler-Aktionen durchführen und muss (!) die 3 Wandersteine aufs Spielfeld legen. Die Gaukleraktionen können VOR und/oder NACH dem Legen der Steine durchgeführt werden:
- Der Spieler kann einen Gaukler entlassen. Er erhält für die abgegebene Gauklerkarte so viele Dukaten wie der Ruhm dieses Gauklertrupps momentan beträgt.
- Der Spieler kann einen Gaukler einstellen, indem er eine neue Gauklerkarte kauft. Sie kostet so viel wie der Ruhm dieses Gauklertrupps momentan beträgt.
Mit seinen 2 Gaukleraktionen kann der Spieler also in einem Zug auch beispielsweise gleich 2 Gaukler entlassen oder 2 neue Gaukler einstellen,  einen einstellen und einen einlassen oder gänzlich darauf verzichten.


Zieht ein Trupp auf Plättchen, wird dessen Funktion ausgelöst.
   
Die Wege der Trupps schlängeln sich im Laufe des Spiels über den gesamten Spielplan.
   

Das Legen der Wandersteine erfolgt nach folgenden Regeln:
Ein farbiger Stein muss entweder angrenzend an einen gleichfarbigen Stein bzw. an das Startfeld dieses Trupps angelegt werden. Auf jedem Feld liegt immer nur 1 Stein! Wird dabei ein Plättchen überdeckt, wird die Aktion, die daran geknüpft ist, direkt ausgeführt. Durch die Plättchen verändert sich meistens der Ruhm des Trupps, dessen Plättchen hier abgelegt wird (+3 bis +3, beim Belegen des roten Mittelfeldes sogar +5), auch gibt es verpflichtende Geldzahlungen für Artisten bzw. Zusatzlohn (rote Plättchen). Das Legen der Steine darf nicht durch eine Gaukleraktion unterbrochen werden!


Die Ruhmesleiste gibt an, wie viel ein entsprechend farbiger Artist wert ist.
   
Das rote "Kuhmel" beispielsweise kostet gerade 11 Dukaten - bzw. bringt sie beim Verkauf ein.
   

Ende eines Zuges / Spielende: Nach seinem Zug zieht der Spieler direkt wieder 3 neue Wandersteine in seine Hand und der Nächste ist dran. Gespielt wird solange, bis entweder der letzte Wanderstein aus dem Beutel gezogen wurde oder aber nur noch 1 rotes Aktionsplättchen offen auf dem Spielplan auslegt und gleichzeitig das Mittelfeld belegt wurde. Zum Abschluss erhält jeder Spieler für jeden Artisten in seinem Vorrat noch einmal den Lohn, den die Ruhmesleiste dieses Trupps angibt. Wer nun insgesamt das meiste Geld scheffeln konnte, gewinnt. [ih]

Vielen Dank an eggertspiele / Pegasus für ein Rezensionsexemplar!

 
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    Checkpoint
Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
taktisches Legespiel
familiengerechte Heranführung
   an das Aktien-Prinzip
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Thema wirkt total aufgesetzt
Charakterkarten haben keine
   individuellen Funktionen
sehr technischer Spielablauf
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     

Ingo:  Nein, ein großes Spektakel erwartet uns in Reiner Knizias schnellem Legespiel nicht - wenngleich die Spielschachtel durch das Zirkusthema anderes vermuten lässt. "Spectaculum" ist ein abstraktes Aktienspiel - ein Mechanismus, wie wir ihn sonst häufig aus Spielen mit Eisenbahnthema kennen. Das heißt: Alle Spieler können sich am Ausbau der Gesellschaften beteiligen. Das Timing, WANN ich Aktien einkaufe und wieder verkaufe, ist das grundlegende Spielprinzip. Bei "Spectaculum" wirkt das Ganze familiengerechter, allein wegen der hübsch illustrierten Aktienscheine (Artisten). Leider haben die witzig aussehenden Charaktere überhaupt keine individuelle spielerische Funktion. Einfach Farbkarten hätten es auch getan und die wären vielleicht sogar noch übersichtlicher gewesen...

Der Spielablauf ist simpel und birgt - außer, man spielt mit Grüblern - keine allzu langen Wartezeiten. Einiges ist vom Glück abhängig; oftmals kann ich nur optimieren statt taktieren. So gern ich eine bestimmte Gauklertruppe pushen bzw. ausbremsen möchte - ziehe ich nicht die richtigen Steine aus dem Stoffbeutel, muss ich entsprechend umplanen und oftmals Dinge tun, die dann vielleicht sogar dem Gegner in die Karten spielen.

Als kleines Zwischendurchspiel führt "Spectaculum" auch jüngere Spieler (ab 8 Jahren) in die Welt der Aktien ein; auf Dauer zeigen sich jedoch Ermüdungserscheinungen, da jede eigentliche Spielpartie rein abstrakt und (außer der Neuverteilung der Plättchen) ohne Abwechslung vonstatten geht. "Spectaculum" funktioniert, es macht auch mal (!) Spaß (zumindest, wenn man gern Eisenbahnspiele wie "Paris Connection" mag und kein großes Zirkusspiel erwartet... - 6 Punkte); ein Dauerbrenner für häufige Wiederholungspartien ist dieses Spiel für mich jedoch nicht. 

 

 
   KULT-FAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
 
Ende
 

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