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Spiel-Fakten:

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Genre: Würfel
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Abacusspiele  ..i..
Autor: Rüdiger Dorn
Grafik: Marek Bláha
Spieleranzahl: 3 bis 6
Alter: ab 6 Jahren
Spieldauer: 15-20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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So ein Mist
...

Pass auf, wohin du trittst!

Die Tiere des Bauernhofes schieben Kohldampf und sind auf der Suche nach Futter. Das finden sie, dummerweise aber auch einige Hinterlassenschaften, und wer da zu oft rein tappt, hat am Ende nicht viel zu lachen ...
 

 
Jeder Spieler erhält eine Tierfigur und ein Kartenset, bestehend aus acht Zahlenkarten von "minus 5" bis "plus 10".


Jeder Spieler besitzt ein solches Kartenset in seiner Farbe.


Die Karten werden jeweils verdeckt gemischt und jeder Spieler legt die oberste Karte in die Tischmitte. Dort werden sie mit den Startkarten vermischt und danach offen als Kreis ausgelegt. Im Spiel zu fünft oder sechst werden zudem noch vorab Karten aussortiert, indem sie ungesehen in die Punktestapel der Nachbarn gespielt werden.


Die Tiere laufen im Kreis - immer im Uhrzeigersinn.

Die fünf Würfel kommen in die Mitte des Kreises. Wer an der Reihe ist, wirft einen Würfel und darf nun mit seiner Tierfigur entsprechend viele Schritte im Uhrzeigersinn weiterlaufen. Die Zielkarte ist dann von entscheidender Bedeutung:
- Gelangt der Spieler zu einer Karte, neben der sonst kein weiterer Spieler steht, so erhält er die Karte - egal, ob positiv oder negativ.


Das Schaf ist alleine neben der "10" zum Stehen gekommen. Der Spieler erhält die 10er-Karte in seinen Punktestapel.

- Gelangt der Spieler zu einer Karte, an der bereits ein Tier (oder mehrere) warten, so reiht er sich hinten ein und schubst seinen Vordermann auf die Karte. Dieser muss die Karte nun nehmen - egal, ob positiv oder negativ.


Die lila Kuh ist neben einer Karte zum Stehen gekommen, neben der bereits das Schwein steht. Die Kuh schubst das Schwein auf diese Karte. Der entsprechende Spieler muss die "Minus 5"-Karte in seinen Punktestapel nehmen.

Wurde die Karte genommen, egal ob vom aktiven Spieler oder einem Mitspieler, füllt der aktive Spieler die Lücke nun wieder mit einer neuen Karte von seinem persönlichen Nachziehstapel auf. Die eingesammelten Karten hingegen bewahren die Spieler separat als jeweilige Punktestapel auf.

Möchte der Spieler ein bestimmtes Zielfeld nicht anlaufen, so hat er insgesamt bis zu fünf Würfel zur Verfügung, um nach und nach andere Augenzahlen zu würfeln. Nach jedem Wurf kann der Spieler also wählen, ob er läuft oder einen weiteren Würfel wirft. Für das Laufen zählt immer nur der zuletzt geworfene Würfel.


Der Spieler hat zum weiten Mal eine "1" gewürfelt. Ihm bleibt nichts anders übrig, als einen Schritt nach vorn zu laufen und die "Minus 3"-Karte einzusammeln (siehe unten).

Aber Vorsicht! Sollte der Spieler eine Augenzahl zum zweiten Mal würfeln, so muss er die Würfelphase umgehend beenden und die zum zweiten Mal gewürfelte Augenzahl nun zwangsweise nach vorn laufen und ggf. die entsprechende Karte nehmen bzw. einen Mitspieler daraufschubsen. 


Diese Tiere stehen im Spiel zur Auswahl.

Gespielt werden so viele Runden, bis niemand mehr eine Karte zum Nachfüllen einer Lücke besitzt. Dann zählen die Spieler die Punkte in ihrem Punktestapel - die Minuswerte werden von den Pluswerten abgezogen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt. [ih]
...
 
 ERKLÄRVIDEO
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
unkompliziertes Würfelspiel mit
   Push your Luck- und
   nettem Ärgerfaktor
witzige Illustrationen
schnell erklärt, schnell gespielt
ENDE
  MINUS:
MINUS:
Spieler können zu Königsmachern
   werden oder anderen Spielern
   Minuspunkte zuschustern. Damit
   kommt nicht jeder gleich gut klar
sehr glückslastig
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Es kommt, wie es kommen musste ... kaum sucht der Bauer 'ne Frau, rennen die Tiere wild durcheinander, denn sie haben Hunger. Jedes hätte gern sein Lieblingsfutter, doch das gute Futter ist rar gesäht. Und dann liegen da überall auch noch Hinterlassenschaften herum, in die eigentlich niemand treten möchte. Passiert das trotzdem, kostet einen das am Spielende Punkte - denn ums Punktesammeln geht es ja eigentlich in diesem kleinen Würfelspiel, das der Verlag als "Kinderspiel" einsortiert hat. Unsere Erfahrungen zeigen aber: Hier haben - in der richtigen Runde - auch Erwachsene Spaß, sodass wir die Kinderkategorie mal außen vor lassen und das Spiel eher als Familien-Würfelspiel einsortieren.

Das Spiel ist superschnell erklärt und ebenso schnell gespielt. In voller Besetzung gibt es natürlich schon mal kleinere Wartezeiten, die ideale Spielerzahl liegt wohl bei 4 Spielern, aber funktionieren wird das Spiel mit jeder angegebenen Spielerzahl, keine Frage.

"So ein Mist" ist eine Mischung aus Push your Luck (wie z.B. "Can't Stop", heißt: ich entscheide, wie oft ich würfele, um mich im Idealfall zu verbessern, aber auch Gefahr laufe, das Gegenteil zu erreichen) und einem neckischen Ärgerelement, das zum Tragen kommt, sobald man auf eine besetzte Karte zieht. Dieses Element kann Fluch und Segen zugleich sein. Liegt da eine "Minus 5", können wir mit Schadenfreude den Vordermann auf diese Karte hetzen. Vorsicht! Passiert das einem Spieler öfters, sollte dieser frustresistent sein. Durchaus besteht hier - je nach Spielgruppe - die Gefahr, dass die Stimmung kippt! Schließlich hat jeder Spieler bis zu fünf Würfelwürfe ... und wer beim ersten Wurf einen Mitspieler verschont, im zweiten Wurf aber einen anderen Spieler in den Dreck wirft, wird bei letzterem eventuell fragende Blicke ernten. "Warum denn gerade ich?!" Umgekehrt kann der aktive Spieler auch zum Königsmacher werden, indem er einem anderen Spieler auf diese Weise eine wertvolle Pluskarte zuschustert. Hier sollte man also immer wieder daran erinnern, dass "So ein Mist" einfach ein Spaßspiel sein soll. Der Ärgerfaktor gehört dazu, mir persönlich gefällt er gut, aber übertreibt es nicht bis ins Maßlose, wenn das bei Kindern am Ende gar zu Tränen führen sollte.

Nun muss man gerechterweise sagen, dass solche Situationen nicht ständig entstehen. Eigentlich ist jeder Spieler meistens darum bemüht, sich selber Pluspunkte zu angeln und nicht destruktiv zu spielen. Das ist dann oft die Ausweich-Aktion, wenn sonst nichts passendes ausliegt. Die Auslage kann dann auch schon mal so beschaffen sein, dass man gerade nur Pest oder Cholera angeboten bekommt ... Damit muss dann einfach leben. Bei einem so schnellen Spiel stört mich das nicht.

Mir gefällt "So ein Mist" insgesamt gut. Die Tiere sind herzig illustriert (jeder möchte eigentlich immer gern mit dem Schwein spielen ;-), das Material ist top, der Ablauf - im wahrsten Sinne des Wortes - rund. Und Spaß macht so eine schnelle Runde auch immer wieder, wenn man solche Ärgerspiele mit Glücksfaktor mag. Das Spiel eignet sich sowohl für Wenig- und Gelegenheitsspieler, als auch für Vielspieler, die "So ein Mist", wie wir, gern als locker-flockiges Einstiegs- oder Absackerspiel bzw. zwischendurch einmal auf den Tisch bringen. Wer Spiele mag, bei denen er das Risiko herausfordern kann, der sollte sich "So ein Mist" auf jeden Fall einmal ansehen. Von mir gibt's insgesamt gute 7 Kultpunkte - wer gern schadenfroh ist, darf auch einen Punkt draufrechnen, wer hingegen schnell eingeschnappt ist und schon bei "Mensch ärgere dich nicht" jeden Rauswurf mit einem Umwerfen des Spielbrettes kommentierte, sollte vielleicht besser etwas anderes spielen, ebenso Spieler, die lieber strategisch spielen. Das geht bei "So ein Mist" kaum, aber für diese Zielgruppe ist das Spiel ja auch nicht gedacht! ;)
 
Beachtet auch unser > Video zum Spiel!
.
 
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      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
 

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