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Spiel-Fakten:

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Genre: Party, Denken
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: Horribe Guild / HeidelBÄR Games
Autoren: Hjalmar Hach, Pierluca Zizzi, Martino Chiacchiera
Grafik: Xavier Gueniffey Durin
Spieleranzahl: 2 bis 8
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 10 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
   
   

 

 
Similo
...

Gesicht, Charakter, Alter ... oder die Tapete?
In "Similo" versuchen wir aus zwölf Charakteren denjenigen herauszusuchen, welchen der Tippgeber vorher gesehen hat. Der Tippgeber gibt uns dazu Tipps (Überraschung!), welche allerdings aus anderen Charakteren bestehen.
 
 
Dieses Spiel besteht aus einem Kartenstapel von 35 Karten, welche alle eine Person zeigen. Es gibt bisher zwei verschiedene Themensets: Märchen und Geschichte. Die Märchenkarten zeigen Rotkäppchen, den großen bösen Wolf, die böse Hexe des Westens, die Herzkönigen etc., während im Geschichtsdeck Johanna von Orleans, Marie Curie, Isaac Newton, Leonardo Davinci, Napoleon etc. Teil des Ensembles sind. Jeder Charakter hat eine ganz kleine Menge an Informationen auf der Karte stehen.



Um "Similo" zu spielen, muss ein Spieler zum Tippgeber werden, während die anderen Spieler raten. Der Tippgeber mischt alle Karten und zieht eine, die er sich ansieht. Diese Karte müssen die anderen Spieler finden. Der Tippgeber fügt der gesuchten Karte elf weitere hinzu und mischt diese zwölf Karten. Diese werden dann offen für alle Spieler ausgelegt. Nachdem der Tippgeber fünf weitere Karten auf die Hand genommen hat, kann das Spiel schon losgehen.

Das Spiel dauert 5 Runden und am Ende der fünften Runde sollte nur noch der gesuchte Charakter in der Mitte liegen.



Der Tippgeber legt eine Karte von seiner Hand aus. Er kann diese hochkant hinlegen und damit anzeigen, dass diese Karte etwas mit der gesuchten Karte gemeinsam hat, oder er legt die Karte quer, und zeigt damit an, dass die gesuchte Karte einen Unterschied hat. Was die Gemeinsamkeit oder der Unterschied ist, bleibt dem Tippgeber überlassen. Es könnte sein, dass beide Politiker sind, beide männlich sind, beide grüne Augen haben oder beide vor einem roten Hintergrund stehen. Aufgrund des gegebenen Tipps suchen sich die Spieler eine Karte aus, von der sie glauben, es sei nicht die gesuchte Karte, und entfernen diese. Handelt es sich um die gesuchte Karte, so haben alle Spieler verloren. Ist die gesuchte Karte noch im Spiel, geht es weiter. Der Tippgeber füllt seine Hand wieder auf fünf auf.



In Runde 2 legt der Tippgeber einen weiteren Tipp aus, aber die Spieler müssen jetzt schon zwei Karten aus dem Spiel entfernen.

In Runde 3 wird noch eine Karte vom Tippgeber ausgelegt, und die Spieler entfernen drei Karten.

In Runde 4 wird wieder ein Tipp gegeben und die Spieler entfernen vier Karten.

Sollten die Spieler es tatsächlich bis zu Runde 5 schaffen, liegen noch zwei Karten aus. Der Tippgeber gibt einen Tipp, und die Spieler entfernen eine Karte. Wenn jetzt nur noch die gesuchte Karte auf dem Tisch liegt, so haben alle Spieler zusammen gewonnen.



Wer es noch etwas interessanter mag, der kann auch mehrere Kartensets kombinieren. Dabei wird die gesuchte Person plus die elf Begleiter von einem Stapel genommen und die Karten für die Tipps werden vom anderen genommen. Also zum Beispiel könntet ihr historische Persönlichkeiten suchen und dafür Tipps mit Märchenpersonen geben. [ls]
 
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  PLUS:
PLUS:
kleine Größe
schnell erklärt
schöne Karten
man muss sich aufeinander einstellen
ENDE
  MINUS:
MINUS:
nur ein Set kann schnell
   langweilig werden
zu zweit weniger zu empfehlen
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Lutz: "Similo" ist ein kleines Spiel, welches einfach aus einem Satz Karten mit Personen besteht. Bisher gibt es zwei Kartensets: Märchen und Geschichte. Die schönen Zeichnungen auf den Karten und die sehr simplen Regeln sorgen dafür, dass es meist kein Problem gibt, Mitspieler zu finden. Jeder kann "Similo" spielen, denn das Spielprinzip ist recht einfach.

So war ich recht verwundert, wie viel Spaß "Similo" dann auch noch macht. Fast alle Gruppen wollten mehrere Runden spielen. Ein bisschen in die Gedanken der Anderen hineinversetzen muss man sich allerdings schon. Sonst wird es schwierig, eine Partie zu gewinnen. Allerdings ist durch die kurze Spieldauer die Frustration nicht so hoch, wenn das Team dann doch mal verliert.
 
Am Anfang scheint es, als ob es einfach zu viele Möglichkeiten gäbe, auf die sich der Hinweisgeber beziehen könnte. Geschlecht, Beruf, Charakter, Zeitepoche, Augenfarbe oder sogar Hintergrund der Karte stehen hier unter anderem zur Auswahl. Erstaunlich ist dann, wie gut manche Botschaften vermittelt werden können - und das nur mit anderen Charakterkarten und der Angabe, ob eine Karte ähnlich oder verschieden ist. Auch wird der Hinweisgeber seiner Gruppe beim Diskutieren zuhören und kann so mit Karten auf die Diskussion eingehen. So ergibt sich beim Tippgeben und beim Raten schnell mehr Tiefe, als ich erwartet hätte. Wer ein Team findet, mit dem er recht gut harmoniert, bei dem besteht die Gefahr, dass "Similo" zu häufig gewonnen wird. Sollte das der Fall sein, dann empfiehlt es sich die Regeln zum Kombinieren verschiedener Sets zu verwenden und so das Spiel schwieriger zu gestalten. Versucht mal Tinkerbell (aus Peter Pan) mit historischen Charakteren zu beschreiben. Dies sorgt für anhaltende Herausforderungen.
 
Ohne Team ist "Similo" allerdings nicht so gut, sprich, ich empfehle das Spiel nicht für zwei Spieler oder warne zumindest davor, dass es deutlich schwieriger ist. Ein einzelner suchender Spieler wird ja nicht mit sich diskutieren und damit fehlt dem Hinweisgeber eine wichtige Informationsquelle, deswegen sollte der eine suchende Spieler dann doch ordentlich Selbstgespräche führen, während er eine Karte auswählt ... auch wenn er dann ein wenig verrückt wirkt ...

Die Personen auf den Karten sind nicht nur hübsch anzusehen und mit einem thematischen Hintergrund versehen, sondern haben auch ein paar Stichworte zu sich selber. Wer also nicht weiß, wer Boudica oder Saladin war, der braucht sich auch keine Sorgen machen, dass er das nicht weiß. Vielleicht werden so sogar noch Wissenslücken geschlossen. Sonst bieten die Karten auch genügend optische Reize, um Tipps auf anderes als den Lebenslauf der Personen zu beziehen - wirklich toll gestaltet und ansprechend!

FAZIT: "Similo" ist ein kleines Spiel mit viel Deduktion und Empathie, das ihr überall mit hinnehmen könnt und mit fast jedem spielen könnt. Eure Spieler sollten sich schon aufeinander einstellen können, wenn es darum geht, die richtigen Assoziationen und Merkmale zu identifizieren. Auf lange Sicht ist der Spielspaß gesichert, wenn ihr euch mehrere Themensets zulegt.
...
 
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