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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie
Erscheinungsjahr:
2019
Verlag: NSV
Autor: Phil Walker-Harding
Grafik: Oliver Freudenreich
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Silver & Gold
...

Gold und Silber lieb ich sehr ...

Bereist die fernen Inseln, sammelt Münzen und Schätze, haltet nach Palmen Ausschau - und macht einfach Punkte in diesem (abstrakten) Karten-Ankreuz-Puzzle-Spiel, bei dem alles beschreibbar und wieder abwischbar ist!
 

 
Die Schatzkarten (mit 8, 10, 12 oder 14 Punkten = Feldern in verschiedener Anordnung) werden gemischt, jeder Spieler erhält 4 Karten auf die Hand, von denen er zwei abwirft und die beiden anderen vor sich auslegt. Außerdem erhält jeder Spieler eine Wertungskarte. 4 Schatzkarten werden als allgemeine Auslage in die Tischmitte gelegt.



Die Rundenkarte zeigt an, in welcher der insgesamt 4 Runden sich die Spieler befinden. Sie listet zudem alle Puzzle-Formen auf, die sich im Deck der 8 gemischten Expeditionskarten befinden. In jeder Runde werden nacheinander 7 der 8 Karten aufgedeckt.

Immer, wenn eine Karte aufgedeckt wurde, kreuzen alle Spieler gleichzeitig die gezogene Form auf einer ihrer beiden Karten an. Dabei darf die Form beliebig gedreht und ggf. auch gespiegelt werden. Kann oder möchte ein Spieler die Form nicht eintragen, macht er ein einzelnes Kreuz auf einer seiner beiden Karten. Mindestens 1 Kreuz MUSS jeder Spieler pro Runde machen!



Bestimmte Felder lösen beim Ankreuzen Boni aus:
- Kreuzt ein Spieler ein Feld mit vorgedrucktem rotem Kreuz an, so darf er direkt ein weiteres Kreuz auf einer seiner beiden Karten machen. Das ist auch mehrfach hintereinander als Kettenreaktion möglich, d.h. ich kreuze ein rotes Kreuz an, setze das Bonuskreuz wieder auf einem roten Kreuz, darf direkt noch ein Kreuz machen u.s.w.
- Kreuzt ein Spieler eine Palme an, so erhält er dafür einen Punkt, plus einen weiteren Punkt für jede gerade sichtbare Palme auf den 4 Karten in der Tischmitte. Insgesamt viermal kann ein Spieler eine Palmenwertung auslösen.
- Kreuzt ein Spieler eine Goldmünze an, so markiert er sie auf seiner Wertungskarte. Die Goldreihen werden von links nach rechts, von oben nach unten gefüllt.



Haben alle Spieler ein oder mehrere Kreuze gemacht, wird - beginnend beim Startspieler - immer schnell kontrolliert, ob ein Spieler eine Schatzkarte komplett gefüllt hat. Ist dies der Fall, legt er sie bis zum Spielende etwas seitlich vor sich ab. Das sind dann sichere Siegpunkte. Dann darf sich der Spieler eine neue Karte auswählen - aus der Mitte oder eine zufällig gezogene Karte vom Stapel. Jeder Spieler spielt also immer mit 2 offen ausliegenden Karten. Sollte ein Spieler durch eine Kettenreaktion gleich beide Karten in einem Spielzug komplettieren, zieht er dementsprechend auch zwei neue Karten nach.



Sollte ein Spieler eine Münzreihe gefüllt haben, erhält er den wertvollsten noch nicht vergebenen Pokal von der Rundenkarte. Hier gilt also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Sollten mehrere Spieler gleichzeitig eine Karte oder eine Münzreihe gefüllt haben, erfolgt die Verteilung der neuen Karten bzw. Pokalpunkte in Sitzreihenfolge, ausgehend vom Startspieler der Runde, der dann nach jeder Runde wechselt.



Nach 4 Runden erfolgt die Schlusswertung:
- Jede Münze bringt 1 Punkt, jeder Pokal die notierten Punkte.
- Jedes Palmenfeld bringt so viele Punkte, wie sie der Spieler dort eingetragen hat.
- Jede komplett gefüllte Karte bringt so viele Punkte, wie es oben links auf der Karte vermerkt ist (= Anzahl der Felder).



- Einige Schatzkarten zeigen oben rechts ein Siegel. Wurde eine solche Karte gefüllt, bringt sie für gefüllte Karten einer anderen, vorgebenen Farbe je 1 oder 2 Punkte.

Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.

Achja, das Wichtigste hätte ich beinahe vergessen: Die Karten sind mit einer Spezialbeschichtung versehen, und dem Spiel liegen trocken abwischbare Whiteboard-Marker bei. So lassen sich die Karten also bekritzeln und können hinterher mit einem Wisch wieder "resettet" werden.
[ih]
...
 
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
schnell erklärt, schnell gespielt
alles spielen gleichzeitig,
   keine Downtime
gutes Spielmaterial
ENDE
  MINUS:
MINUS:
das Glück kann hier schon einmal
   über den Sieg entscheiden
leer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: Okay, da ist es also, das nächste Tetris-ähnliche Spiel, gefühlt das zwanzigste in den letzten Monaten, aber Stopp! Wer jetzt denkt, er brauche gar nicht weiterzulesen, macht einen Fehler, denn "Silver & Gold" ist ein wirklich schönes Einstiegs-/ Absacker- oder Zwischendurchspiel!

Zunächst einmal begründet es eine neue Spielform. Roll-and-Write (also würfeln und den Zettel füllen) kennt mittlerweile jeder, "Silver & Gold" ist in gewisser Hinsicht ähnlich ... nur ohne Zettel. Und ohne Würfel. Ein Karten-Ankreuz-Spiel. Das ist unverbraucht. Und es funktioniert prima. Die Karten sind gut beschichtet, die beiligenden trocken abwischbaren Whiteboard-Marker sind ebenfalls qualitativ perfekt.

Das Spiel an sich ist superschnell erklärt. Und da alle gleichzeitig spielen, entstehen keinerlei Wartezeiten. Oder zumindest nur geringe, wenn jemand gerade einmal eine neue Karte auswählt oder ein Pokal vergeben wird. Durch die Münzen gibt es also noch Interaktion zwischen den Spielern, wenn auch nur indirekt als Wettrennen. Ansonsten puzzelt jeder für sich, und sieht zu, möglichst schnell seine Karten mit Kreuzen zu füllen.

Eine Runde dauert meist weniger als 5 Minuten, vier Runden werden gespielt, heißt, so eine Partie geht insgesamt in knapp 15 bis 20 Minuten zu Ende. Und da ist es auch verschmerzbar, dass manchmal auch einfach das Glück entscheidet. Liegen gerade 4 Palmen in der Mitte und ich habe das Glück, eine auf meinen Karten ankreuzen zu können, spielt mir das in die Hände. Andere Spieler wiederum erwischen gerade dann nie eine Palme, wenn es darauf ankommt. Ähnlich sieht es beim Nachziehen von Karten aus. Da gibt es Glückspilze, die perfekte Boni zu ihren bereits gefüllten Karten offeriert bekommen, während Pechvögel irgendwie immer die falschen Farben ausliegen haben. Gerade in der letzten Runde ist es da oft enorm wichtig, Karten mit vielen Münzen vor sich ausliegen zu haben, denn jede Münze bringt schließlich einen Punkt. Auch hier können andere Spieler in die Röhre gucken.

Aber: Da das Spiel so flott gespielt ist und man dennoch immer etwas tut, hat man hier nie das Gefühl, ausmanövriert zu werden. Ja, dann verliert man diese Partie einmal, aber eine neue ist ja fix gespielt. Eine schnelle Revanche geht doch fast immer.

"Silver & Gold" kam in allen Testrunden, in denen ich das Spiel auf den Tisch brachte, gut an. Es hat den Vorteil, dass halt alle gleichzeitig ins Spiel integriert sind, was andere Puzzlespiel-Vertreter einem verwehren. Als Familienspiel bzw., wie schon gesagt, als lockeren Absacker auch in Vielspieler-Runden, bringe ich "Silver & Gold" immer gern auf den Tisch. Viel Spaß für wenig Geld, da bekommt das Spiel doch glatt 8 Kultpunkte von mir!

Beachtet bitte auch unser > Video zum Spiel!
.
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
   KULTFAKTOR: TEAM-TREND 
....
   Michael
   Gerhild
   Ingo
   Karsten
   Matthias
Ende
 
 

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