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Spiel-Fakten:

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Genre: Familie, Karten
Erscheinungsjahr:
2020
(Original: 1982)
Verlag: Goliath
Spieler:
2 bis 12
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: ca. 25 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
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Sequence
...

Fünf gewinnt!

"Sequence" hat bereits eine lange Tradition. Seit 1982 gibt es immer neue Versionen des Spiels auf dem Markt, das Kartenspiel mit einer 5-in-einer-Reihe-Mechanik verknüpft.
 
 
Alle Karten werden gut gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Der Spielplan bleibt in der Tischmitte liegen. Die Spieler einigen sich nun, in welcher Zusammensetzung sie Spielen. Insgesamt drei Farben liegen dem Spiel bei. Zu zweit und zu dritt besteht ein Team immer nur aus einem Spieler. Ab höheren Spielerzahlen wird in tatsächlichen, möglichst gleichmäßigen Teams gespielt. Jedes Team nimmt sich alle Marker einer Farbe. Dann erhalten alle Spieler anhand der Spielerzahl eine bestimmte Anzahl von Handkarten.



Wer an der Reihe ist, spielt genau eine Karte aus. Dann setzt er einen eigenen Marker auf das von der Karte angezeigte Feld des Spielplanes, z.B. "Herz Dame". Zu jedem Motiv gibt es zwei mögliche Felder. Sobald der Marker platziert wurde, zieht der Spieler sofort eine Handkarte nach. Ein späteres Nachziehen ist nicht mehr möglich! Der nächste Spieler ist dran.

So wird reihum gespielt, bis ein Team seinen fünften Marker in einer Reihe platziert hat (waagerecht, senkrecht, diagonal). Die Ecken des Spielplanes zeigen jeweils einen Joker, der nicht belegt werden muss. Liegt eine Vierer-Reihe direkt an diesem Joker an, gilt er als fünfter Marker und vervollständigt die Fünferreihe automatisch.



Außerdem gibt es unter den Karten die Bube, sie gelten als Sonderaktionskarten. Zu diesen Karten gibt es keine Felder. Sie gelten, je nach Farbe und Motivausrichtung, entweder als Joker oder als Dieb. Der schwarze, seitlich gedrehte Bube ist der Dieb. Er entfernt beim Ausspielen einen beliebigen gegnerischen Marker. Der rote, frontal gedrehte Bube ist der Joker. Er kann einen Marker an einer beliebigen Stelle des Spielplanes platzieren.

Hat man keine passende Karte, darf man eine Karte auch einfach abwerfen.



Das Team, welches zuerst ein oder zwei Sequenzen (Fünfer-Reihen) vervollständigen konnte, gewinnt. Komplette Sequenzen dürfen nicht zerstört werden. Ein Überschneiden eigener Sequenzen ist möglich. [go]
 
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    Checkpoint
  PLUS:
P
einfaches klassisches (!)
   Familienspiel, das auch
   durchs Teamspiel punktet
ENDE
  MINUS:
MINUS:
aus heutiger Sicht:
   gut bekannte Mechanismen (die
   die Zielgruppe aber dankend aufnimmt)
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Ab wann ist ein Spiel wirklich gut? Die Frage stellt sich jedem Rezensenten bei jedem Spiel neu. Was genau macht das Spiel gut? "Sequence" gibt es schon lange, die aktuelle Version (2018) zeigt sich auf dem Cover als Kombination von Rommé-Karten und Chips! Das aber ist klar irreführend. Der innenliegende Spielplan weißt letztlich auf die dritte, aber alles entscheidende Komponente hin: Collect 5. Damit ist eigentlich auch schon fast das Spiel beschrieben.

Spiele ich eine Karte aus, darf ich einen eigenen Chip auf diesem Feld platzieren, solange es frei ist. Einen störenden Chip wieder entfernen kann ich mit einem Dieb, wenn ich einen besitze. Ein Joker hingegen hilft mir, einen Chip auf ein beliebiges Feld zu setzen - durchaus gern auch da, wo es den Gegner stört. Nach meinem Zug ziehe ich sofort eine neue Handkarte auf, vergesse ich das, bekomme ich KEINE nach. Das erscheint gerade anfangs hart, beschleunigt jedoch das Spiel und vor allem hebt es die Konzentration bei allen Teilnehmern.

Spielen kann ich zu zweit und spannenderweise auch zu zwölft, wobei die perfekten Zahl etwa bei 6 Spielern liegt. Im Spiel ab 4 Personen wird im Team gespielt und damit gemeinsam gebangt und gefiebert. Wer zuerst 5 (oder an den Ecken nur 4!) Chips seiner Farbe in einer Reihe platzieren kann, gewinnt. Aber wie gesagt, die anderen spielen mit ...

Ab jetzt kann es wirklich Spaß machen. Kann, denn man muss hier die Zielgruppe bedenken! Das spielt richtet sich keinesfalls an Brettspiel-Geeks wie uns, sondern an die Otto-Normalverbraucher-Familie. Und das bedeutet: Es ist sehr einfach zu erlernen. Es enthält einen hohen Glücksfaktor durch das Ziehen der Karten und es ist nur eine eher überschaubare Dosies an Taktik möglich. Das alles macht das Spiel eigentlich aber einem perfekten durch und durch "klassischen" Familienspiel zwischen den Generationen, denn nahezu jeder kann es spielen. Als solches erhält es auch genau dafür eine echte Empfehlung.

In unseren Testgruppen, teilweise auch unter Spielern, die sich nicht kannten, entwickelten sich schnell Beziehungen innerhalb der Teams, klar gegen die anderen. Die zum Teil sehr kurze Rundenzeit hebt den Wunsch nach einer Folgerunde. Einzig eine vierte Farbe an Chips wäre manchmal noch wünschenswert gewesen, aber zugegeben, dann wäre es auf dem Spielplan doch etwas eng geworden. Kurz gesagt: Wer gern mit klassischen Karten spielt und "4 gewinnt"-Spiele mag, sollte sich das Spiel unbedingt einmal anschauen (7 Punkte). Und Familien, die nach Spielen suchen, die in großen Gruppen und generationsübergreifend spielbar sind, finden in "Sequence" ein flottes Teamspiel (8 Punkte).

Noch einmal: Diese Wertung gilt für die zuvor genannte Zielgruppe der Wenig- und Gelegenheitsspieler, die in unseren Testrunden auch im Jahr 2020 noch Spaß mit diesem Spiel hatten, besonders im Team-Modus.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
  .-
 

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