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Spiel-Fakten:

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Genre: Aktiv, Reaktion
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Goliath
Spieleranzahl: 2 bis 5
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer:
ca. 20 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Initiative 

leer
     
 
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Señor Pepper
...

Reaktionsspiel, Mexican Style
Zum Entspannen nach Mexiko? Keine gute Idee! Señor Pepper fordert uns nämlich ständig heraus, stets die richtige Peperoni zu greifen, die von der Karte vorgegeben wird ...

 

Zur Vorbereitung des Spieles werden die Peperoni-Figuren so in einem kleinen Kreis in der Tischmitte verteilt, dass sich die Farben abwechseln. Je nach Spieleranzahl werden drei bis neun der Peperoni verwendet. Die 40 Karten werden gut gemischt und je 8 Karten als verdeckte Stapel vor jedem Spieler platziert. Die Logos zeigen dabei auf die Spieler. Es werden acht Runden gespielt.

Auf Kommando decken alle Spieler gleichzeitig ihre oberste Karte so auf, dass die Bildseite den Mitspielern zugewandt bleibt. Zu sehen sind auf jeder Karte unterschiedlich viele Peperoni in verschiedenen Farben. Sofort greifen sich alle Spieler eine Figur aus der Mitte. Dabei gilt:
- Gibt es unter allen sichtbaren Peperoni auf den Karten eine am meisten vertretene Farbe, muss eine Figur in dieser Farbe gegriffen werden.
- Sind alle beteiligten Farben gleich oft vertreten, wird keine Figur aus der Mitte genommen.
- Gibt es nur zwei vorhandene Farben mit einem Gleichstand, bleiben alle Figuren in der Mitte.
- Sind zwei Farben gleich oft zu sehen und eine dritte Farbe ist sichtbar, muss die Figur mit der dritten Farbe geschnappt werden.

Jeder Spieler kann immer nur eine Peperoni nehmen. Er muss dies aber nicht. Hat er eine Figur genommen, darf sich der Spieler umentscheiden und die Figur wieder in die Mitte stellen, um eine neue zu nehmen. Einmal endgültig entschieden, muss er die Figur nehmen. Dann wird kontrolliert:
- Für eine richtige Figur erhält ein Spieler einen Kaktus.
- Für eine falsche Figur muss ein Kaktus abgegeben werden.
- Wer keine Figur hat, erhält nichts, gibt aber auch nichts ab.
Dann werden alle Figuren wieder aufgestellt und eine neue Runde gespielt.

Nach der achten Runde endet das Spiel. Der Spieler mit den meisten Kakteen gewinnt. Bei Gleichstand wird eine weitere Runde im K.O.-System gespielt.

Um taktischer zu spielen, können die Karten vor dem Aufdecken auch bewusst aus den eigenen Karten gewählt werden. [go]

 
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  PLUS:
PLUS:
optisch ansprechend
ENDE
  MINUS:
MINUS:
wenig Neues
geringe Spieltiefe
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Gabi: Also, ich gebe es zu, ich habe mich von der Optik lenken lassen. Ich mag das Outfit von "Señor Pepper". Ich mag das knallbunte, farbenfrohe mexikanische Design des Spiels. Vor allem wenn alle Figuren der mexikanischen Peperoni-Kapelle in der Tischmitte stehen, sieht das Spiel echt witzig aus. Auch Kinder reagieren auf das optisch starke Spiel schnell.

Ernüchterung aber kommt mit der ersten Runde. Das Spiel entpuppt sich als einfaches Reaktionsspiel. Karten aufdecken - Mengen erfassen - passende Figur greifen - fertig. Fehler werden bestraft. Richtiges Greifen belohnt. Wer aus Sicherheit nichts nimmt, gewinnt und verliert nichts.

Je nach Spieleranzahl liegen drei bis fünf Karten aus, auf denen sich unterschiedlich viele Peperoni befinden. Was ist die am meisten vertretene Farbe? Gibt es einen Gleichstand? Gibt es dann eine weitere Farbe? Kann ich eine Figur nehmen? Oh, nein, ein anderer war schneller, meine Farbe halten alle anderen schon in der Hand.

Genau hier gibt es ein spielerisches Problem. Gerade bei fünf Spielern gibt es immer drei Figuren einer Farbe. Man weiß spätestens nach der ersten Runde, wer der Beste der Runde ist, einfach derjenige mit der besten Auffassungsgabe. Beobachtet man einfach den Besten und greift sich die selbe Farbe, ist das schon fast eine Siegpunktgarantie. Wer selber zu langsam denkt und greift, bleibt letzter.

Reaktionsspiele sind gruppen- und fähigkeitsabhängig. Damit steht und fällt, wie allzu oft, der Spielspaß. In der richtigen, möglichst gleichstarken, Gruppe funktioniert natürlich auch dieses Spiel, aber dazu muss man Reaktionsspiele mögen. Das ungewöhnliche Spielthema einer mexikanischen Musikkapelle ist witzig ausgewählt und weist auf den Hintergrund eines Spaßspiels hin. Viel mehr ist es aber auch nicht. Ein eher flaches Reaktionsspiel; in unseren Testgruppen konnte das Spiel nur wenig wirklich begeistern. Schade.

Fazit: "Señor Pepper" funktioniert nach meinen Erfahrungen mit Wenigspielern und in Teenagerrunden am besten, allerdings nur so lange, bis sich die Besten herauskristallisieren. Ansonsten aber bleibt das Spiel ein eher durch und durch durchschnittliches Reaktionsspiel.
..
 
   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende

 

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