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Genre: Strategie, Karten
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: Quality Beast
Autoren: Dylan Howard Cromwell, Andy Couch
Grafik:
Mario Fernández García-Pulgar
Spieleranzahl:
2 bis 4
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer:
45 bis 90 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
   

 

 
Seize the Bean
...

Der Kaffee ist fertig!
Kaffee! Schwarzes Gold! Lebensquelle und Stimmungsaufheller! Tag für Tag hilft er unzähligen Menschen über den Tag zu kommen und bei Laune zu bleiben. Was läge da näher, als im hippen Berlin eine eigene Kaffeebar zu eröffnen? ...
 

 
Schon lange genug haben wir als Barista hinterm Franchise-Tresen gestanden und koffeinhaltige Heißgetränke ausgeschenkt. Und was der Chef kann, können wir bestimmt um Längen besser. Also nichts wie ran, und die eigene Kaffeebude ans Laufen gebracht! Dumm nur, dass alle anderen die gleiche Idee hatten…

  Wichtiger Hinweis: Das Spiel Seize the Bean wurde vom Verlag Quality Beast entwickelt und kann ab / seit dem 16. Januar 2018 auf Kickstarter unterstützt werden. Alle hier abgebildeten Komponenten befinden sich im Prototypen-Stadium und sind daher nicht final. Abhängig vom erreichten Finanzierungsziel der Crowdfunding-Kampagne können die Komponenten im fertigen Spiel anders aussehen.

> Aktuelle Informationen zum Spiel und zur Kickstarter-Kampagne bekommt ihr auf der "Seize the Bean"-Webseite [Link]
 



So funktioniert's:
Zu Beginn des Spiels sieht unsere Kaffeebar noch recht bescheiden aus. Mit fünf Kaffeebohnen und einer Tüte Milch ausgestattet warten wir darauf, dass die Kundschaft unseren Laden füllt. Davon ist aber zurzeit weit und breit noch nichts zu sehen. Nur die lieben Großeltern und zwei Freunde stehen brav vor der Tür und möchten von uns bedient werden. Diese vier treuen Seelen finden sich denn auch auf den Kundenkarten wieder, die jeder Spieler zu Beginn des Spieles in seinem gemischten Nachziehstapel hat. Seize the Bean ist nämlich zu einer Hälfte ein Deckbuilding-Spiel. Ziel dieses Spieles ist es, am Ende die meisten positiven Bewertungen von seinen Kunden erhalten zu haben. Denn obwohl das Spiel eine Wirtschaftskomponente hat, spielt Geld hier ausnahmsweise mal keine Rolle: gute Bewertungen sind das A und O.



Um diese zu erlangen, benötigen wir natürlich mehr Kunden als nur Oma, Opa und zwei Freunde. Berlin ist voll mit mehr oder weniger skurrilen Typen, und die wollen wir in unser Café locken. Zu diesem Zweck liegen in der Tischmitte, die hier die City darstellt, unter anderem immer fünf Kundenkarten aus. Je mehr Kundenkarten bei uns in der Schlange liegen, desto besser, denn viele Kunden bringen nicht nur gute Bewertungen, sondern auch andere Annehmlichkeiten. Naja, die meisten Kunden zumindest.



Doch was mache ich mit den ganzen Kunden, wenn sie bei mir in der Schlange stehen? Natürlich das, was ein Barista am besten kann: sie bedienen. Und dabei nach Möglichkeit auch noch ein paar Sonderwünsche erfüllen. Jede Kundenkarte zeigt dazu in der oberen linken Ecke die Wünsche des jeweiligen Kunden und was er dafür gibt, wenn diese erfüllt wurden. Da gibt es Kunden, die nur einfach einen Kaffee mit Milch oder einen doppelten Kaffee haben möchten. Geben wir dafür die entsprechende Menge Bohnen und Milchtüten aus unserem Vorrat ab, erhalten wir zumeist eine Belohnung in Form von einer guten Bewertung. Darüber hinaus ist in der rechten oberen Ecke der Kundenkarte noch ein Extrawunsch abgebildet. Erfülle ich diesen auch noch, gibt es obendrein noch die entsprechende Zusatzbelohnung. So möchte die Oma gerne einen doppelten Kaffee. Gebe ich die entsprechenden zwei Bohnen ab, erhalte ich von ihr eine gute Bewertung. Wenn ich der Oma jetzt noch ihren Zusatzwunsch, nämlich ein Stück Torte, erfülle, bekomme ich sofort noch eine weitere gute Bewertung von ihr.



Doch gleichgültig, ob der Zusatzwunsch bedient werden konnte oder nicht: erfüllt ein Spieler den Grund-Wunsch aus der linken Ecke der Karte, aktiviert er gleichzeitig auch die Sonderfunktion der Karte, die in der unteren Hälfte abgebildet ist. Und die kann je nach Karte recht unterschiedlich ausfallen. Die einzelnen Kundenkarten sind grundsätzlich einer bestimmten Käufergruppe zugeordnet. So gibt es Hipster, Touristen, Fahrradfahrer, Nachtschwärmer, Musiker oder auch Geschäftsleute; und alle beeinflussen mit ihren Funktionen auf eine andere Art und Weise die Warteschlangen der Spieler. So lässt ein zufrieden bedienter Hipster gleich noch weitere Kunden in den Laden strömen, Touristen sorgen dagegen dafür, dass der Hype um den eigenen Laden abnimmt und Musiker beruhigen die ungeduldig werdenden Kunden in der Warteschlange.



Nun ist es in Seize the Bean aber wie im richtigen Leben: Jeder hat irgendwelche Sonderwünsche. Die vielen Hipster, Touristen und Künstler, die sich in der Stadt und in den Karten herumtreiben, lassen sich nicht mit einfachem Kaffee abspeisen. Da werden Wünsche nach Edelröstungen laut, nach Sojamilch, Donuts und Croissants. All diese Dinge haben wir zu Beginn aber nicht im Angebot, sodass wir Symbole, die wir nicht in unserer Kühltheke bereitliegen haben, mit der doppelten Menge an Standardwaren bezahlen müssen. Für eine Sojamilch müssten wir also beispielweise zwei Milchtüten abgeben und für den Wunsch nach einem Donut zwei Stücke Würfelzucker. Hier greift sozusagen die zweite Hälfte des Spieles ins Geschehen ein, denn Seize the Bean ist eben nicht nur ein Deckbuilding-, sondern auch ein Ressourcenmanagementspiel. Im Idealfall sollte ich nämlich immer so viele Ressourcen vorrätig haben, dass ich alle Kundenwünsche erfüllen kann, zumindest aber deren Basiswünsche.



Sollte ich dieses nämlich bei einem Kunden in meiner Schlange nicht schaffen, so wird er ungeduldig und bekommt einen Ärger-Marker verpasst. Unnötig zu erwähnen, dass ich natürlich von solch einem Kunden weder eine gute Bewertung noch eine Sonderfunktion erhalte. Im Gegenteil: liegt am Ende einer Servierphase noch ein Ärger-Marker auf einem Kunden, so wird dieser umgedreht und schlägt nun als schlechte Beurteilung dauerhaft zu Buche. Und so etwas ist immer schlecht fürs Geschäft. Auf jeden Fall müssen aber alle Kunden der Reihe nach bedient werden. Erfolgreich oder nicht – ist man am Ende der Schlange angelangt, werden alle erfolgreich bedienten und daher zufriedenen Kunden auf den eigenen Ablagestapel gelegt. Zusätzlich zu den schon kassierten guten Bewertungen werden eventuell erhaltene Happiness-Marker (z.B. durch Musiker) nun ebenfalls zu guten Bewertungen und Ärger-Marker zu schlechten. Und die besonders geduldigen Kunden warten sogar noch länger in der Schlange, damit sie am nächsten Tag wieder im Laden stehen können.



Doch wie kommt man nun an Nachschub und an die heiß begehrten Backwaren? Dazu müssen wir einen Blick auf unser Spielertableau werfen. An der linken und an der rechten Seite befinden sich jeweils drei Aktionsfelder. Haben alle Spieler mehr oder weniger erfolgreich ihre Servierphase abgeschlossen, folgt die Aktionsphase, in der die zwei Meeples, die jeder Spieler besitzt, auf diese Felder eingesetzt werden. Die drei Felder auf der linken Seite sind dabei sozusagen unsere Kühltheke oder unsere Warenauslage. Zu Beginn einer Partie bekomme ich hier für einen Meeple je nach Einsetzfeld neue Kaffeebohnen, Milchtüten oder Zuckerwürfel. Ressourcennachschub also.



Auf der rechten Seite liegen dagegen die drei Felder für den Kartennachschub. So darf man sich auf dem oberen Feld eine neue Kundenkarte aus der Auslage nehmen und seinem eigenen Deck hinzufügen. Auf dem mittleren und unteren Feld der rechten Seite gibt es dagegen andere Karten, nämlich Produkt- und Upgradekarten, von denen auch jeweils fünf in der Tischmitte zur Auswahl ausliegen. Eine gewählte Warenkarte wird dabei aber nicht ins eigene Deck, sondern an die linke Seite des eigenen Tableaus gelegt und nutzt dort ab sofort auf zwei Arten. Zum einen bringen sie die begehrten Waren, nach denen sich die Kunden verzehren. Ein Schoko-Donut hat daher beispielweise ein Donutsymbol und eine "Muuuuuu’s Unglaubliche Milch" ein Sojasymbol. Liegen diese Symbole in der eigenen Kühltheke aus, muss ich für entsprechende Kundenwünsche nur noch den einfachen Preis bezahlen, also für den Wunsch nach Sojamilch nur noch eine Tüte Milch und für Donuts nur noch ein Stück Würfelzucker.



Zum anderen erweitern Produktkarten aber auch die Ausbeute der drei Aktionsfelder auf der linken Tableauseite, indem sie die Reihe mit den Ertragssymbolen verlängern. Besagter Schokodonut bringt also nicht nur ein Donut-Icon für die hungrige Kundschaft, sondern erweitert auch die Erträge. Ein Meeple, der nun auf das Milch-Feld gesetzt wird, bringt nicht nur drei Milch, sondern sofort fünf Milch ein. Auf diese Weise wächst der Ertrag der Aktionsfelder durch jede weitere Produktkarte, die an die linke Seite angelegt wird. Und genau nach dem gleichen Schema funktioniert auch das untere Aktionsfeld auf der rechten Seite. Nur, dass es hier eben Upgradekarten zu erwerben gibt, die ihrerseits neben einem Käufergruppensymbol die Aktionsfelder der rechten Tableauseite erweitern und verlängern. Hierauf finden sich jedoch weniger Symbole, die Ressourcen wie Kaffeebohnen oder Milch bringen. Dafür erhält man durch die Upgrades häufiger zusätzliche Kundenkarten, etwas mehr Hype, einen Blick unter die nächste Karte seines Nachziehstapels oder einfach auch mal ein gute Bewertung.



Nach dem Einsetzen der beiden Meeples ist eine Runde dann auch schon fast zu Ende. Nachschub für den eigenen Stapel gibt es jetzt noch durch die Mundpropaganda, die einen Kunden automatisch aus der City in den eigenen Laden lockt, wenn ein identisches Symbol einer Käufergruppe bereits dort ausliegt. Nach guter alter Deckbuliding-Manier werden nun neue Karten vom eigenen Nachziehstapel aufgedeckt, um in den nächsten Tag starten zu können. Und auch hier hat das richtige Leben wieder Pate gestanden. Denn je höher der Hype um ein Geschäft ist, desto mehr Leute strömen hinein. Auf Seize the Bean übersetzt heißt das natürlich: mehr Kundenkarten. Jeder Spieler hat auf seinem Tableau hierfür eine Hype-Skala, die zu Spielbeginn auf 2 Hype steht. Dies ist die Anzahl der Kundenkarten, die man zu Rundenbeginn vom eigenen Stapel aufdeckt. Vor allem die Hipster- und die Nachtschwärmer-Karten erhöhen mit ihrer Sonderfunktion aber diese Skala, so dass jeder zufriedene Kunde aus diesen Käufergruppen noch mehr Leute in den Laden lockt.



Auf diese Weise werden so viele Runden gespielt, bis eine Spielerzahl abhängige Anzahl von guten Bewertungen (30-40) vergeben wurden, was meist so nach einer guten Stunde Spielzeit der Fall ist. Wurde die letzte gute Bewertung vergeben, wird die Runde noch beendet. Zum Schluss darf dann jeder Spieler noch einmal seine gesamte Warteschlange bedienen. Anschließend werden die guten Bewertungen aufsummiert und die schlechten davon abgezogen. Bonuspunkte gibt es jetzt noch für gesammelte unterschiedliche oder gleiche Waren- und Upgradeicons. Zusätzlich gibt es auch noch Siegpunkte für denjenigen, der jeweils die meisten Icons einer Käufergruppe sammeln konnte. Sechs Touristensymbole bringen so beispielweise noch mal 6 Punkte. Wer nun die meisten guten Punkte durch Bewertungen und Icons auf sich vereinigen konnte, hat erfolgreich zur Kaffeekrone Berlins gegriffen und gewinnt Seize the Bean! [am]
 
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gelungene Mischung aus Deckbuilding
   und Ressourcenmanagement
auf den Punkt gebracht: kurzweilig,
   herausfordernd, lustig.
das Thema wurde mit viel Liebe zum
   Detail herausgearbeitet. Klasse!
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André: Die Arbeit in der Gastronomie ist kein Zuckerschlecken – so viel ist klar. Und wir stürzen uns auch noch freiwillig ins das Abenteuer und wollen mitten in Berlin eine kleine Kaffeebar ans Laufen kriegen? Das kann ja heiter werden …

Und heiter wird es in der Tat. Seize the Bean hat mich dabei gleich mehrfach überrascht. Die erste und offensichtlichste Überraschung waren die Komponenten. Die 3-D-gedruckten Kaffeebohnen, Milchtüten (teilweise geöffnet!) und die täuschend echten Zuckerstückchen sind echt ein Hingucker erster Klasse. Schon allein deswegen ist es dem Verlag und dem Spiel zu wünschen, dass die Schwarmfinanzierungsziele erreicht werden, sodass auch das Endprodukt mit diesen schicken Gimmicks ausgestattet werden kann. Darüber hinaus sind die formschönen Ressourcen aber auch noch das Sahnehäubchen auf dem sowieso schon sehr schön umgesetzten Thema.

Das fängt damit an, dass alle Kunden irgendwelche Sonderwünsche haben, die wir tunlichst erfüllen müssen, damit die pingelige Kundschaft nicht nörgelig wird. – Einen Edelkaffee mit Sojamilch und Donut? Bitte sehr! – Zwei Kaffee mit Milch, aber bitte schön preiswert? Aber gerne doch! – Darf's auch noch ein Stück Kuchen sein? Ganz wie Sie wünschen! – Es ist eben wie im richtigen Leben: es tauchen (aus dem Nachziehstapel) immer die Kunden auf, die man eigentlich gerade nicht im Laden haben will, weil ausgerechnet deren Wunsch gerade nicht erfüllt werden kann. Dazu spielt Seize the Bean aber noch herrlich mit allen möglichen Klischees und verpasst den einzelnen Käufergruppen entsprechende Fähigkeiten. Da sorgen die Nachtschwärmer dafür, dass sich sofort noch mehr Leute in meine Schlange stellen, und bediene ich einen Hipster, steigt gleich der Hype um meinen Laden, was dazu führt, dass immer mehr Leute in mein Geschäft strömen. Grundsätzlich ist das eine feine Sache, aber schließlich sollte ich ja auch für die Wünsche der ganzen Blase die entsprechenden Waren vorrätig haben, was natürlich meistens nicht klappt. Da sind Fahrradkuriere echt hilfreich, die mir schnell neue Waren beschaffen können. Und ein Musiker in der Warteschlange ist prima, wenn die Kundschaft ungeduldig und verärgert reagiert, weil sie nicht ihren Wunsch erfüllt bekommen. Ein kleines Gratiskonzert vom Stehgeiger und der Gast beruhigt sich wieder. Und wenn es allzu drängelig vor dem Tresen wird, helfen ein paar Touristen dabei, den Hype um meine Kaffeebude wieder ein bisschen zu senken. Denn wer trinkt seinen Double-Espresso-Toffee-Whipped-Cream-Cappuccino schon gerne in einer Touristenfalle?

Spielmechanisch haben wir mit Seize the Bean einen schönen Deckbuilder vor uns, der uns in jeder Runde vor die nicht ganz leichte Aufgabe stellt, brauchbare Kundenkarten in unsere Schlange und unser Deck zu holen, uns und gleichzeitig die unerwünschten Kunden vom Hals zu halten. Letztere kommen nämlich manchmal ungefragt in unseren Laden gestolpert, wenn in der Mundpropaganda-Phase nur deren Icon gerade mit einem in unserem Laden übereinstimmt. Und schon haben wir Leute an der Backe, die wir so schnell nicht wieder loswerden.

Gelungen ist auch der Ressourcenmanagement-Aspekt des Spieles, der uns immer wieder in die Zwickmühle schickt, ob man sich lieber neue Ressourcen beschafft, damit möglichst alle Kunden der nächsten Runde bedient werden können (aber dafür die eigene Auslage nicht verbessert), oder ob man sich eher neue Waren- oder Upgradekarten holt, um in zukünftigen Runden mehr aus den eigenen Meeples zu holen (aber dabei einen momentanen Versorgungsengpass riskiert). Trotzdem ist Seize the Bean weder hochkomplex noch kompliziert. Das Spiel hat durchaus einige Regeln und Abhängigkeiten, die man zunächst verinnerlichen muss, aber man findet – sicherlich auch durch das Thema unterstützt – schnell in das Spiel, sodass spätestens nach der zweiten Runde die Partie flüssig von der Hand geht. Meine neunjährige Tochter kann Seize the Bean problemlos mitspielen, sodass ich das Spiel mit gutem Gewissen zwischen dem gehobenen Familienspiel- und dem unterem Kennerspielbereich verorten und auch empfehlen kann.

Wir hatten schon mit den sechs Käufergruppen, die in unseren Prototypen enthalten sind, unseren Spaß. Für das fertige Spiel sind dann mindestens zehn unterschiedliche Käufergruppen geplant, die alle mit ihren eigenen Waren- und Upgradekarten das Spiel bereichern sollen, sodass für mehr Variabilität gesorgt sein wird. Mir hat Seize the Bean gefallen, weil das Gesamtpaket stimmt: spannender Spielablauf, witziges, gut umgesetztes Thema, humorvolle Grafik und tolles Material. Ich für meinen Teil drücke dem Verlag und dem sympathischen Team um Autor Dylan Cromwell die Daumen, dass die Kickstarter-Finanzierungskampagne Erfolg haben wird und das Spiel tatsächlich auf dem Markt erscheint. Dann wäre die Brettspielwelt um ein gutes Spiel und Berlin um eine Attraktion reicher.

Aktuelle Infos zum Spiel findet ihr unter https://seizethebean.com.

Hinweis: Alle vergebenen Wertungspunkte beziehen sich auf den uns zur Verfügung gestellten Prototypen!
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