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Spiel-Fakten:

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Genre: Denken (Legespiel)
Erscheinungsjahr:
2018
Verlag: IDW Games / HUCH!
Autoren: Matt Loomis,
Isaac Shalev
Grafik: Peter Wocken

Spieleranzahl: 1 bis 4
(am besten 2 bis 3)
Alter: ab 10 Jahren
(eher: ab 8 Jahren)
Spieldauer:
20 bis 30 Min.

Einstiegslevel:
   

 
 Glück

Taktik 

leer
     
 
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Seikatsu
...
Gartenkunst nach Zen
Bunte Vogelschwärme möchten wir in unseren japanischen Garten locken, Blumen blühen lassen, und der eine oder andere Koiteich erfreut uns ebenfalls.
 
 
Sämtliche Vogel-Plättchen werden in den Beutel gegeben und zwei (bei zwei Spielern) bzw. drei (bei drei Spielern) zufällig gezogen und auf die Startfelder gelegt. Jeder Spieler schaut von einer der Pagoden auf den Spielplan, so hat jeder Spieler eine andere Perspektive auf das, was gleich gelegt wird.



Nun werden noch die Koi-Plättchen in den Beutel gemischt, und dann zieht jeder Spieler zwei Plättchen auf die Hand.



Wer an der Reihe ist, legt ein Plättchen von seiner Hand, angrenzend an ein beliebiges bereits vorhandenes Plättchen, auf den Spielplan. Während des Spiels werden immer direkt die Vögel gewertet. Die Anzahl verbundener Plättchen mit der selben Vogelart sind die Punkte, die ein Spieler bekommt, wenn er ein neues Plättchen anlegt, d.h. bereits liegende Vögel werden jedes Mal wieder mitgezählt, wenn ein neues Plättchen mit der selben Vogelart an mindestens eines dieser bereits liegenden Plättchen angelegt wird.



Koi-Plättchen sind Joker, sie vergrößern eine beliebige Vogelgruppe, allerdings wird das Plättchen nur einmal für den, der es legt, gewertet. Für künftige neue Vögel, die die Spieler legen, werden die Koi-Teiche nicht mehr mitgezählt.

Nun sind die Vögel das eine, die Blumenranken rund um die Vögel jedoch die zweite Sache, auf die man seine Aufmerksamkeit richten sollte. Wurden alle Felder mit Plättchen belegt, folgt die Schlusswertung. Von seiner persönlichen Pagode aus kontrolliert jeder Spieler jeweils "seine" sieben Reihen auf die größte Anzahl gleicher Blumen auf den Plättchen. Jede Reihe wird für sich gewertet - je mehr gleiche Blumen auf den Plättchen in einer Reihe zu sehen sind, umso mehr Punkte gibt es.



Wurde alles addiert, gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Die Spielanleitung hält zudem Sonderregeln für ein Solospiel bzw. für vier Spieler bereit. [ih]
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    Checkpoint
  PLUS:
PLUS:
simple Regeln
schnell und doch taktisch
sehr schönes Material
ENDE
  MINUS:
MINUS:
teilweise glückslastig
lila und rosa Blumen werden
   gern mal verwechselt
eer
PUNKTE-CHECK:
   SPIELIDEE
      Originalität, Regeln
 
   AUSSTATTUNG
      Material, Umfang
 
   SPIELABLAUF
      Mechanik, Einfluss
 
 
     
Ingo: "Seikatsu" ist elegant. Das trifft nicht nur auf die Optik der Spielschachtel zu, sondern auf das gesamte Spiel. Das Spielmaterial ist wirklich sehr gelungen, die schön bedruckten, glänzenden Kunststoffplättchen sind eine Augenweide für jeden Naturfreund und haben schon einen nahezu meditativen Charme. Einzig die rosa und lilafarbenen Blumen werden immer wieder gern mal schnell verwechselt, was etwas schade ist.

Das Spiel ist ein perfektes 3-Spieler-Spiel, zu zweit funktioniert es auch noch gut. Solo oder zu viert fällt "Seikatsu" in meinen Augen ein wenig ab (diese Spielerzahlen wirken ein wenig aufgezwungen), denn das eigentlich ja total simple Spielprinzip lebt dann eben von den verschiedenen Perspektiven der Spieler. Bei den Vögeln weiß ich, wo ich sie am besten anlegen sollte: Immer dort, wo ein möglichst großer Schwarm noch größer wird. Allerdings sollte ich beim Legen dann schon auf die beste Anlegeposition achten, und das betrifft die Blumen. Natürlich möchte ich jeweils möglichst viele gleiche Blumen in meinen einzelnen Reihen ansammeln, gleichzeitig sollte ich aber darauf achten, dass meine Mitspieler eine andere Sicht auf den Plan haben. Und so sollte ich die Plättchen dann auch immer gleichzeitig so legen, dass ich die Blumenpracht meiner Mitspieler eben nicht vergrößere.

Ja, manchmal ist das Spiel auch vom Glück geprägt. Wenn jemand immer wieder passende Plättchen für einen großen Schwarm zieht, kann er schon einmal kurzfristig davon preschen. Trotzdem hat man nur selten das Gefühl, völlig abgehängt zu werden. Meistens gehen die Partien am Ende doch eher knapp aus, zumindest, wenn alle das Spiel kennen und wissen, worauf es ankommt.

"Seikatsu" wirkt auf Vielspieler vielleicht etwas banal, aber so banal ist das Spiel dann eben doch nicht, wenn man erst einmal ins Spielgeschehen eintaucht. Das Spiel hat extrem simple Regeln, die jeder sofort versteht - so ist das Spiel generationsübergreifend spielbar. Und doch bietet es eine gewisse Finesse, die kleine taktische Überlegungen ermöglicht, aber nicht fordert. Man kann das Spiel auch völlig entspannt aus dem Bauch heraus spielen, ein Wohlfühlspiel, wie ich immer gern sage, mit dem man herrlich entschleunigen kann, was beweist, dass die japanische Zen-Optik perfekt gewählt wurde.

Spielerisch ist "Seikatsu" ein schönes Spiel mit einem echten Materialplus - dafür vergebe ich (je nach Spielerzahl) gute 7 bis (für 3 Spieler) sehr gute 8 Kultpunkte. Empfehlen kann ich das Spiel vor allem Wenig- und Gelegenheitsspielern, Familien, aber auch vielspielenden Fans abstrakter Legespiele, die keinen großen Nervenkitzel oder eine umfassende Aktionsvarianz suchen, sondern im Idealfall beim Spielen nebenbei entspannen möchten. Dazu verhilft "Seikatsu" auf jeden Fall - und das auf seine spezielle schlichte, elegante Art.
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   KULTFAKTOR
      (Langzeit-)Spielreiz
Ende
 
...

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